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 Puppetcurse

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Yuuko
Admina
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BeitragThema: Puppetcurse   Mi Jul 25, 2012 6:18 am

Ein leises Singen oder gar eher Summen durchlief die Villa der Familie Shizuku. Eines der Dienstmädchen, ein hübsches junges Ding mit langen dunklen Haaren klopfte an eine der vielen Zimmertüren im Haus und hatte einen Wagen mit Keksen und Tee dabei. "Maria-ojou-sama... euer Tee ist fertig.." sagte sie und klopfte an die Tür. Ein süßes "Komm rein" war zu hören und das Dienstmädchen mit dem Namen Hannah ging in das Zimmer der kleinen Maria - der Tochter der Familie Shizuku. Maria saß auf ihrem Bett und ihre langen blonden lockigen Haare verteilten sich auf dem Kissen und der Decke. Sie selbst trug ein süßes rotes Rüschenkleid und summte weiterhin eine Melodie und kämmte einer ihrer Puppen die Haare. "Ojou-sama, das ist eine sehr schöne Puppe die ihr da habt, wie lautet ihr Name?" fragte Hannah und gießte Maria ihren Tee ein. "Hannah..." sagte Maria und das Dienstmädchen weitere ihre Augen und vergoß den Tee. "M-Mein Name?" fragte Hannah und begann leicht zu zittern. "Was ist los Hannah?" fragte Maria und sah zu ihr. "Geht es dir nicht gut?" fragte sie süß und niedlich und stieg vom Bett. "N-Nein, alles in Ordnung Maria-ojou-sama!" sagte Hannah und stellte die Kekse sowie den Tee auf den kleinen Tisch von Maria. Maria setzte sich an den Tisch und aß ein paar von den Keksen und trank dan damenvoll ihren Tee. "Entschuldigt mich Ojou-sama" sagte Maria und ging mit dem Rollwagen nach draußen und schloss die Tür. Ihr Herz raste und sie hastete in die Küche wo die anderen Maids am vorbereiten des Abendessens waren. "Hannah, alles okay?" fragte Mei, ein chinesisches Dienstmädchen das seid 2 Jahren im Dienste der Familie stand. "Die... junge Herrin hat mich ausgewählt!!" sagte Hannah und sank auf die Knie. "Hannah, oh Gott..." sagte Mei und umarmte ihre Freundin und Tränen stießen ihr ins Gesicht. Auch Hannah war mit Tränen in den Augen gekennzeichnet und konnte kaum atmen. "Hannah, du musst schnell weg von hier!" sagte Mei und sah ihrer Freundin ins Gesicht. "Hat die junge Herrin dich erst auserwählt dann... gehörst du ihr... und sie stellt mit deinem Leben an was sie möchte und wie es ihr beliebt!" sagte sie und die anderen Dienstmädchen sowie Butler sahen zu den beiden.

Maria saß weiterhin in ihrem Zimmer mit ihrer Puppe Hannah auf ihrem Schoß und summte weiterhin ihre Melodie. "Mhh Hannah, ich glaube das es richtig lustig wird mit dir zu spielen" sagte Maria und grinste. In ihrer einen Hand war eine Schere zu sehen wie sie sonst nur die Maids welche hatten, die extra für Hausarbeiten waren wie Nähen oder ähnliches. "Hannah... wir spielen heute ganz lange ja? Und wenn ich keine Lust mehr auf dich habe dann muss ich dich wie die anderen Puppen wegschmeißen, ja?" sagte sie und knuddelte ihre Puppe. Nach diesem Abend vergingen einige Tage... es waren die sonnigsten Tage die man seid langem erlebt hatte, doch eines Morgens hörte man einen Schrei in der Villa und das Dienstmädchen Hannah von letzens wurde aufgehängt in ihrem Zimmer gefunden. Als die Maids und Butler am Tatort erschreckend die Leiche ihrer Freundin sehen mussten, kam Maria im Nachthemd auf sie zu. Als die Angestellten sie sahen machten sie Platz für Maria und ließen sie durch gehen. "Maria-sama... bitte geht wieder in euer Bett" sagte einer der Butler und stellte sich vor Maria. "Mhh, Cheng-san du magst doch dieses Haus oder?" fragte Maria und sah Cheng den Butler mit einem seltsamen Blick an, von dem der Butler eine Gänsehaut bekam. Er machte Platz und Maria ging ins Zimmer und sah Hannah an dem Deckenleuchter hängen. "Mhh Hannah ist wohl müde, deswegen will sie nicht mehr mit mir spielen.." sagte sie plötzlich und man bemerkte erst jetzt die Puppe in ihrem Arm. Es war die Puppe, die Maria mit dem Namen "Hannah" getauft hatte und total zerkratzt, verbeult und zerschnitten aussah. Die Maids sahen traurig auf den Boden und Mei sah wütend zu Maria. //Du Monster!!! Du Monster!!// dachte sie immer und immer wieder als plötzlich eine kräftige Männerstimme zu hören war. "Was ist hier los?!" fragte Souma Shizuku, der Vater von Maria. "Papa!!" sagte Maria und rannte zu ihrem Vater der sie auf den Arm nahm. "Was zum-?" kam es nur aus ihm heraus als er Hannahs Leiche sah. "Holt sofort die Polizei! Auf der Stelle!" sagte er zu den Hausangestellten und ging mit Maria nach draußen. Mit einem Grinsen sah sie in Richtung der Angestellten die allesamt nur traurig und verängstlich zur Seite blickten. Maria wurde von ihrem Vater wieder in ihr Zimmer gebracht und in ihr Bett gelegt. "Keine Sorge mein Schatz Hannah-san ist nun bei jemanden der sie sehr lieb hat, sei also nicht traurig ich weiß das du sie sehr gerne hattest" sagte ihr Vater und gab seiner Tochter einen Kuss auf sie Stirn. "Keine Bange Papa... Hannah ist immer bei mir..." sagte sie und schloss ihre Augen. "Mama und ich kaufen dir nachher eine neue Puppe, ja?" fragte er und Maria anwortete nur begeistert mit einem "Ja!" und schlief wieder ein. Mei dagegen konnte sich kaum zusammenreißen und sah durch ihr Fenster nur wie die Bestatter ihre tote Freundin mitnahmen. Einige andere Maids sowie Butler waren ebenfalls in ihrem Zimmer und konnten es kaum fassen. "Das ist nun schon die achte Person!" sagte eine Maid und wischte ihre Tränen weg. "Jedesmal wenn Maria-sama eine neue Puppe bekommt und ihr den Namen von einem der Angestellten gibt stirbt dieser im Laufe der Woche... das ist doch nicht normal!" sagte Cheng und haute auf den Tisch. "Ich hab gehört Maria-ojou-sama soll einen geistig so verwirren das man den Tod nur als einzigen Ausweg sieht." sagte Mikoto, ein weiteres Dienstmädchen. "Du meinst... Maria-sama, das 10 Jährige kleine Mädchen foltert einen mental bis man zum Selbstmord getrieben wird?" fragte Mei und sah Mikoto an. "Maria-sama könnte das als unterhaltsames Spiel sehen, immerhin ist sie noch ein Kind!" sagte Cheng und sah in die Runde. "Ein Spiel?! Dieses Kind ist ein Monster!!" sagte Mei und sank wieder auf die Knie. "Arme Hannah... kleine Hannah!" sagte Mei und fing wieder an zu weinen... "Maria-sama ist der Teufel persönlich" sagte Cheng und sah traurig nach unten...

Währendessen hatte Mio, die Mutter von Maria eine neue Puppe bestellt. Ein wirklich edles und teures Exemplar das sichtlich gut zu Maria passen würde. Was wird Maria mit der Puppe vorhaben? Wird erneut ein Angestellter von ihr auserwählt werden?

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BeitragThema: Re: Puppetcurse   Fr Jul 27, 2012 10:31 am

Scarlett schaute den Mond an, während sie ein fettes, breites und böses grinsen im Gesicht hatte. Vorhin hatte sie sich mal wieder selbst übertroffen! Ihr kamen die Worte einfach über ihre wundervoll geschwungenen Lippen, ohne sich vorher jedes einzelne Wort zurecht gelegt zu haben. Sie konnte sich einfach vor einer Horde Puppen stellen und einfach drauf los reden. Sie wusste ganz genau, dass alle an ihren Lippen klebten würden und die Puppen schon die Worte wussten, bevor Scarlett sie aussprach. Dafür liebte sich Scarlett. Dafür liebte sie Kira, ihren Erschaffer. Immer wieder bedankte sie sich dafür, dass Kira ihr diese wunderbare Fähigkeit geschenkt hatte.
Langsam senkte sie ihren Blick und schaute auf den Balkon einer wundervoll aussehenden Villa. In dieser Villa lebte ein reiches Ehepaar, mit Angestellten und einer Tochter. Scarlett beobachtete dieses Mädchen jetzt schon mehrere Nächte. Als sie nämlich davon Wind bekam, dass es ein Kind gab, dass ständig Puppen misshandelte und in dieser Villa, sich die Angestellten reihenweiße das Leben nahmen, war Scarletts Neugier und Interesse geweckt. Seitdem gestattet sie jeden Abend dem Mädchen einen Besuch ab, indem sie es sich auf dem Dach gemütlich macht und wartet, dass das Mädchen auftaucht und Scarlett eine kleine Geschichte erzählt. Auch heute war Scarlett wieder pünktlich da. Sie setzte sich hin und achtete darauf, dass ihr Kleid keine Falten nahm und dass sie Blickkontakt zu dem Mädchen hatte. Scarlett hatte gerade Platz genommen, als die Türen aufgingen und klackernde Schritte zu hören waren. Zu aller erst, konnte Scarlett die gold-blond gelockten Haare sehen, danach ihr Kleid sowie ihre Arme und eine Puppe unter dem Arm, zu guter letzt ihre Beine mit ihren Füßen und wie Scarlett es vermutet hatte, trug sie Schuhe mit leichten Absätzen. Scarlett legte ihren Kopf schief und rutschte etwas näher heran, denn sie wollte sicher gehen, dass sie auch wirklich jedes Wort von ihr hörte. Scarlett lauschte angeregt der Stimme des Mädchens, die sanft und leise war. Ihre Stimme glich die eines zuckersüßen Engels, was Scarlett immer zum grinsen brachte. Gespannt horchte sie ihr zu und beobachtete sie die ganze Zeit über. Als sie fertig war und der Puppe alles mitgeteilt hatte, stand Scarlett vorsichtig auf und ging leise das Dach weiter nach oben, sodass dass Mädchen sie nicht erblickte und keinen Verdacht schöpfte. So wie das Mädchen hinaus gekommen war und die Nacht mit Worten gefüllt hatte, so verschwand sie auch wieder und die Stille legte sich wieder nieder. Scarlett schaute wieder den Mond an und ein leises Lachen kam über ihre Lippen. >> Ich hab mein Opfer auserwählt! Dieses kleine zuckersüße Engelchen soll es sein! Mit ihr möchte ich Nacht für Nacht spielen! Ihre Stimme will ich hören, wenn sie ihren Mund öffnet und vor Angst schreit! Ihre Augen sollen immer größer werden und sich mit Tränen füllen, bis ihr einzelne Tränen über ihre gesunden Wangen laufen! In ihr Gesicht möchte ich Nacht für Nacht blicken und die Angst, Einsamkeit; Verzweiflung und Trauer sehen! Zu gut, dass sie bald Geburtstag hat und ich ihr Geschenk sein werde! << sagte Scarlett und lachte danach wie eine Hexe auf.

Scarlett hatte ihren Plan in der Nacht in die Tat umgesetzt. Sie putzte sich so schön heraus, wie es ihr möglich war. Einige Puppen schickte sie los, dass sie eine wunderschöne Verpackung für Scarlett besorgten, in der sie dem Mädchen umgeben werden sollte. Als alle Vorbereitungen getroffen waren, stieg Scarlett in die Verpackung und lies Fotos von sich machen, die danach veröffentlicht wurden. Nun war Scarlett bereit bestellt zu werden. Der Preis, war natürlich hoch, denn es musste so aussehen, als wäre sie ein besonderes Stück. Tatsächlich! Die Eltern des kleinen Engelchens bestellten Scarlett und ließen somit, denn Teufel höchst persönlich in ihr Haus hinein!

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BeitragThema: Re: Puppetcurse   Mo Jul 30, 2012 6:51 am

Der 22. November... der Tag an dem die Familie Shizuku ein ganz besonderes Mädchen auf die Welt brachte - Maria. Heute war ihr 9. Geburtstag und das bedeutete das es ein großes Bankett ihr zu Ehren gab. Ihre Eltern ließen ihre Verwandten kommen, sowie viele Freunde und einige von Maria Spielkameraden darunter ein Zwillingspärchen mit dem Namen Mio und Dio. Mio war die ältere Schwester und Dio der jüngere Bruder und waren eineiig. Sie sahen sich wirklich sehr ähnlich. Mio hatte dunklerbraune lange Haare auf dessen Kopf sich eine rote Schleife befand und Dio hatte kurze braune Haare und stets eine Fliege um den Hals. Die Klamotten der beiden waren auch immer kompakt ausgesucht und sie selbst waren die Kinder eines Grafen. Da es bereits Winter war, war es draußen kalt und der erste Schnee war auch schon gefallen. Das Bankett war eröffnet und die Autos in denen die Gäste waren wurden hinter der Villa der Shizukus geparkt. Maria saß in ihrem Zimmer und summte fröhlich ein kleines Liedchen während Mei ihr die Haare bürstete. "Ojou-sama, freut ihr euch schon auf die Party?" fragte Mei und machte die Schleife in Marias schöne Haare. "Oh ja! Ich kann es kaum erwarten. Mei wenn du möchtest kannst du auch ein gaaaanz großes Stück Torte essen, ja?" sagte sie und sah Mei im Spiegel mit großen Augen an worauf diese nur fein lächelte und mit einem Ja antwortete. Als Maria fertig war verneigte sich Mei kurz und verließ dann das Zimmer. Die Panik von Maria ausgewählt worden zu sein war nur noch schlimmer. Immerhin wollte sie dem Mädchen nie zu nahe treten. Maria betrachtete sich in ihrem großen Spiegel der im Zimmer stand und drehte sich dabei. "Kyahahaha ich seh aus wie eine Prinzessin" sagte sie und schaute auf ihr dunkelrotes Kleid mit den schwarzen Schleifen dran. Dann klopfte es an der Tür und Marias Mutter Misaka kam ins Zimmer. "Mama!! Schau nur, ich bin eine Prinzessin!" sagte sie und rannte auf diese zu. Marias Mutter war eine freundliche und liebevolle Person die in ihrer Tochter nur ein reines und schönes Wesen sah. "So mein Schatz, wollen wir? Papa und deine Gäste warten bereits" sagte sie und nahm die Hand ihrer Tochter. Als die beiden auf den Weg zu Saal waren indem die Gäste warteten sah Maria aus dem Fenster. Es war bereits dunkel geworden und es schneite. "Wie schööön" sagte sie und sah zu ihrer Mutter. "Mama, du bist echt die tollste Mama fu der Welt. Du bist soooo hübsch und lieb und klug und Papa genauso!!" sagte sie und lächelte. Die Dienstmädchen die an den beiden vorbeigingen verbeugten sich stets kurz und gingen dann weiter. Als Misaki die Tür aufmachte wurden die beiden von einigen Leuten begrüßt die alle "Happy Birthday Maria" sagten. Maria war üerglücklich denn ihr Vater hatte sich mal wieder selbst übertroffen. Eine riesige Torte stand in der Mitte. Drum herum waren überall Geschenke. Maria sah die anderen an und konnte nichts anderes als Grinsen. Die Bediensteten sahem vom Rand her zu und schauten sich ab und an an. //Wie kann sie nur so gefeiert werden?// fragte Cheng und zupfte seine Butlerrobe zurecht. Mei stand bei der Torte und sah zu Maria die näher kam. //Irgendwann bringe ich dich eigenhändig um, du Monster// dachte sie und lächelte. Dio und Mio kamen auf Maria zu und nahmen ihre Hände. Die Zwillinge waren ebenso mysteriös wie Maria. Doch was Maria als Fröhlichkeit zeigte hatten Mio und Dio in ihrer mysteriösen Aura die sie umschloss. Die beiden beendeten stets den Satz des anderen und wirkten manchmal wie in Trance. "Alles Gute Maria" sagten beide und nahmen ihre kleinen Hände. "Mio! Dio! Danke!" sagte sie und knuddelte die beiden worauf sie das taten was sie selbst vor ihren Eltern nicht machten - Lächeln. Die Eltern von Maria, sowie Dio und Mio waren gerade dabei einen Trost auf Maria zusagen als die Mutter der Zwillinge bedrückt zu ihren Kindern sah. "Ich frage mich wirklich, wie Maria es immer schafft das die beiden so glücklich sind" fragte sie Misaki und seufzte. "Ach Sanae, keine Sorge deine Kinder sind noch immer in einer Selbstfindungsphase und ich denke sie sehen in Maria jemanden mit dem sie immer Spaß haben können" sagte Misaki und legte ihre Hand auf die Schulter ihrer Freundin. "Du wirst wohl recht haben" sagte sie und drehte sich weg. "Ein Hoch auf meine bildhübsche Tochter Maria die heute 9 Jahre alt geworden ist!" sagte Marias Vater und erhob sein Glas. Maria freute sich und sah in die Menge, die heute nur wegen ihr da waren. Es wurde Musik gespielt... Geschenke waren da und Mio und Dio waren hier bei ihr. Konnte es noch besser werden, fragte sie sich und dann kam ihr Vater mit dem Geschenk an welches er vor einigen Tagen in der Statd gekauft hatte. "So Maria, hier eine besondere Überraschung für dich" sagte er und überreichte ihr das sehr edel verpackte Geschenk, welches Maria sofort aufmachte und die hübsche Puppe in ihr erblickte (Scarlet). "Woaaaah wie hüüüübsch" sagte sie und drückte ihren Papa. Mio und Dio sahen die Puppe an und schauten danach zu sich. Maria war glücklich und fasste die Puppe an. "Du wirst meine neue Freundin werden, ja?" sagte sie und knuddelte Scarlet. Der Abend verlief daraufhin ruhig und gesittet. Maria aß ihren Kuchen, spielte mit Scarlet und Mio und Dio. Als es dann auch schon in die Nacht herein ging wurde Maria zu Bett gebracht. Mei kümmerte sich wieder um diese Angelegenheit und kämmte Marias Haare als diese im Nachthemd vor dem Spiegel saß. "Ich hoffe... ihr hattet Spaß auf eurem Geburtstag, Ojou-sama" sagte sie und sah Maria im Spiegel an. "Und wie! Und das Geschenk von Mama und Papa ist toll, oder?" fragte Maria und sah zu Scarlet welche auf ihrem Schoß saß. "Da habt ihr Recht, Maria-ojou-sama" sagte sie und ließ dann von ihr ab. "Ich wünsche euch eine Gute Nacht" sagte sie, wohlwissend das Maria immer alleine ins Bett wollte. Als Mei gegangen war setzte sie Scarlet auf ihr Bett und holte ein Buch aus einer Schublade heraus und setzte sich aufs Bett.

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BeitragThema: Re: Puppetcurse   Sa Sep 01, 2012 3:34 pm

Scarlett langweilte sich schrecklich. Ihre hübsche Verpackung, bot kaum Platz, dass wiederum bedeutete, dass sie sich kaum bewegen konnte. Scarlett traute sich einfach nicht zu bewegen, denn sie wollte auf gar keinen Fall riskieren, dass sie sich weh tat oder die Verpackung noch Schaden nahm. Also blieb sie mit ihren zarten Beinchen stehen und wartete. Von diesem langen stehen taten ihr die Beine schon total weh, sie war kurz davor auszurasten, doch da merkte sie, dass nun ihr Zeitpunkt kommen würde! Jetzt war ihr Auftritt! Sie freute sich schon. Sie setzte nur noch ihr süßestes Lächeln auf und TADA! Scarlett comes!
Wie erwartet war ihr Auftritt perfekt. Das kleine Biest erblickte sie und war sofort von Scarlett hin und weg. Die ganze Feier über, behielt sie ihr Lächeln auf den Lippen, die ganze Zeit spielte sie böse Mine zum guten Spiel! Sie ließ sich alles gefallen. Das ganze Getobe und Gedrehe, einfach alles, doch innerlich hasste sie es. Dieses Gelache und diese feierliche Stimmung, war der reinste Horror, doch bald müsste das kleine Engelchen auch mal ins Bett und dann würde Scarletts Stunde schlagen.
Endlich! Endlich war es soweit! Das Dienstmädchen verschwand und nun saß die kleine mit ihrem Buch, vor ihrer Nase. >> Guten Abend du kleine Hexe. << sagte Scarlett und stand auf. Sie streckte sich vor den Augen von Maria und gähnte. >> Endlich ist diese dumme Feier vorbei, dass wurde aber auch mal Zeit. << beschwerte sie sich und grinste in das Gesicht von Maria. >> Na überrascht? Das ist bestimmt das erste Mal, dass eine Puppe mit dir redet oder? Und nein du träumst nicht, ansonsten könnte ich das hier nicht. << sagte sie und ging auf Maria zu. Sie stellte sich vor ihr hin und griff nach ihren Haaren. Sie packte sie regelrecht am Schopf und zog sie so sehr an den Haaren, das sie anfing zu weinen. Scarlett konnte nicht anders und fing an lau zu lachen. Scarlett klatschte ihr eine >> Halt den Rand du Hexe! Sonst wird dich noch jemand hören! Komme bloß nicht auf die Idee, jemanden von mir zu erzählen, es wird dir eh nichts nützen. Sobald mich deine Eltern sehen, bin ich die lächelnde Puppe, die du ausgepackt hast. Deine Eltern werden dir also kein Wort glauben, nein im Gegenteil! Sie werden dich für eine Lügnerin halten und das willst du nicht oder Engelchen? << fragte Scarlett frech und süß zugleich. Sie ließ Maria los und zupfte sich ihr Kleid zurecht, dass ein paar Falten genommen hatte. >> Übrigens mein Name ist Scarlett und von nun an werde ich bei dir wohnen. << sagte sie vergnügt, setzte sich aufs Bett und schlug das eine Bein aufs andere.


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BeitragThema: Re: Puppetcurse   Sa Sep 01, 2012 3:44 pm

Maria war geschockt. Was war hier gerade bitte los? Eben noch hatte sie einen so schönen Geburtstag gehabt und dann wurde aus ihrer neuen Puppe eine sprechende Puppe die ihr wehtat? So hatte man jedoch nicht gewettet und als Scarlett Marias Haare losließ und sich siegessicher auf ihr Bett setzte, sah Maria zu Scarlet und strich sich ihre Haare glatt. Mit einem Mal wurden die Tränen weggewischt und ein breites Grinsen erschien auf Marias Gesicht. "Kihihihihihi, eine sprechende Puppe? Papa hat wirklich die tollsten Geschenke das muss ich zugeben" sagte sie und stand auf. "Unglaublich! Haha, einfach unglaublich! Eine sprechende Puppe, so gemein und fies... ich liebe es. Du bist perfekt, hahahahahaha" sagte Maria und ein lautes Lachen kam aus ihrem kleinen Körper hervor. "Mit dir, kann ich sicher viel mehr Spaß haben als mit den anderen, oder? Du willst mich ärgern, ja? Denkst du das wird so einfach? Denkst du Maria verliert gegen dich? Niemals... kihihihihi, Maria wird gewinnen und dann, bin ich die Tollste auf der Welt weil ich eine dumme kleine Puppe besiegt habe, die dachte sie könne mir etwas anhaben. Du hast doch keine Ahnung, wen du hier vor dir hast. Ich bin Maria Juliet Monique Shizuku... deine Besitzerin, freut mich deine Bekanntschaft zu machen, Scarlet!" kam aus ihrem kleinen Mund, das immer noch ein unheimliches Grinsen auf den Lippen hatte.

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BeitragThema: Re: Puppetcurse   Fr Okt 05, 2012 8:40 am

Scarlett hatte ihr rechtes Bein noch immer auf ihr linkes Bein geschlagen. Die ganze Zeit über, schaute sie auf ihre Finger und wartete, dass Maria endlich fertig war. Als sie endlich ihren Mund hielt, setzte sie sich wieder aufrecht hin und schaute in die Augen von ihr. Scarlett konnte nicht anders, sie musste anfangen laut zu lachen!
>> Ach Liebes … Hast du eine Ahnung, wie lachhaft du bist? Du bist wirklich witzig! <<, sagte sie sarkastisch und stand nun auf. Bevor Scarlett wieder weiter redete, strich sie sich ihr Kleid ordentlich zurecht, >> Wie kannst du es eigentlich wagen!? Wie kannst du es wagen, mich einfach in einen Topf mit all den anderen wertlosen Puppen zu werfen? Ich bin etwas besonderes, nein ich bin was Einzigartiges! Ich bin mächtiger als so eine kleine verlogene Schlange, wie du es bist! Schätzchen, du hast ja gar keine Ahnung, was für eine große Macht ich besitze! <<, sagte sie ernst und ein breites, verlogenes Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit. >> Ich weiß alles über dich! Ich kenne dich genauer, als du denkst! Was weißt du schon über mich? Genau! Gar nichts! <<, trällerte sie fröhlich vor sich her und hüpfte auf dem Bett hin und her. Nachdem sie ihren Freudetanz beendet hatte, setzte sie sich wieder auf ihr Bett und schaute ihr in die Augen. Scarlett legte ihren Kopf schief und begutachtete sie von oben bis unten. >> Ja in der Tat! Du bist eine kleine verlogene, unbedeutene und einsame Schlange, ups hab ich hinterhältig, gemein und arrogant vergessen? <<, fragte sie zuckersüß und grinste Maria frech ins Gesicht.

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