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 Love Lessons [Yuuko & #berry]

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BeitragThema: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Sep 09, 2012 11:56 am


Jasper seufzte, dann warf er einen Blick auf seine Armbanduhr. Es war Zeit. Der Nervosität, die ihn immer am Anfang des Referendariats geplagt hatte, war zwar schon lange kein Begleiter mehr, dennoch fragte sich, ob er mit seiner neuen Klasse ebenso gut klarkommen würde, wie mit seiner Alten. Er grinste. Auf jeden Fall war es eine Herausforderung. Mit einem Gähnen erhob er sich von seinem vorgestern erhaltenen Schreibtisch im Lehrerzimmer, nahm sein Unterrichtsmaterial von seinem Tisch und schlenderte los. Durch die Gänge hetzten noch Schüler in aller Angst, zu spät zum Unterricht zu erscheinen. Die beeindruckend kurzen Röcke der Mädchen flatterten hinter ihren hastigen Schritten. Lachend schüttelte Jasper den Kopf. Und dann rumheulen, dass man belästigt würde. Provokation? Nie im Leben. Da es der erste Tag war, war Jasper noch einigermaßen anständig gekleidet, in einer schlichten schwarzen Hose, einem weißen Anzughemd und einer schwarzen Weste. Westen hatte er, auch wenn sie gemeinhin als unmodisch verschrien waren, schon immer gemocht. Außerdem hatte er immer wieder gehört, dass sie seinen Typ gut unterstreichen würden. Das Hemd war hochgeschoben bis an die Ellenbogen, die Krawatte hatte er sich gespart. Er erhaschte einen Blick auf sein Spiegelbild. Locker, aber dennoch korrekt. Perfekt. Ohne zu zögern schob er die Klassentür auf, und trat ein. Die Klasse lärmte, bis die erschreckte Botschaft die Runde gemacht hatte, dass der neue Lehrer da war. Mit einem entspannten Grinsen wandte er sich zur Tafel, und schrieb in Großbuchstaben: MR. PHOENIX an die Tafel. Als er sich umdrehte, auf dem Pult abstützte und den Blick über die Klasse schweifen ließ, war Totenstille eingekehrt. Einige von den Gesichtern kannte er flüchtig, vermutlich waren das die üblichen Verdächtigen, die er schon mal in Clubs in der Stadt gesehen hatte. Er wies auf den Namen an der Tafel. "Das bin ich, euer neuer Mathematik- und Englischlehrer. Wer ihr seid, dazu kommen wir gleich, wenn ich die Anwesenheit überprüfe." Er schlug die Liste auf, und begann die Namen zu verlesen.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mo Sep 10, 2012 5:14 am

"Oh man, dieser Mascara macht was er will, das macht mich noch wahnsinnig!" sagte Saya und stand vor dem Spiegel um sich noch schnell ein leichtes Make-Up aufzulegen. Ihre Haare hatte sie bereits fertig, noch dazu trug sie bereits ihre Schuluniform und auch sonst war bereits alles perfekt, bis auf das Make-Up. Eigentlich half ihre Freundin Yumi ihr morgens immer damit, aber da diese heute krank war musste Saya schweren Herzens selbst diese Aufgabe in Kauf nehmen. "Geschafft!" sagte sie erfreulich und betrachtete sich im Spiegel. Seid dem ereignissreichen Tag gestern war sie total verknallt. Sie hoffte stets den tollen Typen wiederzusehen der sie gerettet und aufgepäppelt hatte. //Ohhhh villt treffe ich ihn heute wieder, ganz romantisch... villt wenn ich gerade auf dem Weg nach Hause bin und er mich sieht oder neeein er hat auf mich gewartet, mit einem Strauß Rosen und sagt zu mir *Hey Süße, ich hab dich überall gesucht. Du hast mir den Kopf verdreht und ich will dich an meiner Seite haben* oder sooooowas~" sagte Saya mit Herzchen in den Augen. "Saya, beeil dich, Papa fährt dich zur Schule ja" sagte ihre Mutter und Saya eilte schnell nach unten. Ihr Vater Tsukumo Hanami hatte bereits seinen Anzug an und wartete an der Haustür auf seine Tochter. Er war Anwalt und ein vielbeschäftigter Mann, doch immerhin war Saya sien kostbarstes was er neben seiner Frau hatte und er verwöhnte diese von vorne bis hinten. "Sorry Papa" sagte Saya und eilte mit der Schultasche zu ihm. "Kein Problem mein Engel, komm beeilen wir uns, ja?" sagte er und stieg mit dieser ins Auto. Saya hatte gerade erst mit ihrem Exfreund Schluss gemacht und sich betrunken. Natürlich wissen ihre Eltern nichts davon und noch dazu von ihrem allgemeinen Umschwung mit dem männlichen Geschlecht. Als die beiden vor Sayas Schule waren, gab sie ihrem Papa noch einen Kuss auf die Wange und stieg aus. Ihre Freundinnen warteten bereits auf sie und sie machten sie auf den Weg ins Klassenzimmer. Saya konnte nicht anders und erzählte ihren Freundinne von dem mysteriösen Retter der ihr geholfen hatte. Alle waren helauf begeistert, bist auf Takako, eine von Sayas besten Freundinnen, die der ganzen Sache eher skeptisch entgegen sah. "Ein Fremder hat dich aufgelesen. Denkst du nicht der hatte andere Sachen im Kopf?" fragte sie Saya, doch diese war wie immer auf Wolke 7 und ignorierte diesen Satz einfach formell. Nun war es Zeit - Mathe stand an. Ein neuer Lehrer und neues Glück wie sich Saya das immer dachte. Als sie Herzchen malend auf ihrem Collegeblock rumkritzelte, kam der nette oder villt eher heiße Lehrer in die Klasse und stellte sich vor. Saya achtete garnicht darauf sondern kritzelte weiter auf ihrem Block herum. //Lalalalala.... hoffentlich sehe ich dich wiiiieder ♥// dachte sie und grinste dabei. Takako sah zu Saya und stupste sie von hinten an. "Saya, aufpassen" zischte sie leise doch da wurde der neue Lehrer auch schon auf sie aufmerksam. Den Kopf hebend sah sie zu ihm und ihr blieb der Mund offen stehen. "Ehm... ehm..." sagte sie und hatte das Gefühl in ihrem Kopf würde gerade ein Vulkan explodieren. //Waaaaaaaaaaaaaaaaaas???!//

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Do Sep 13, 2012 2:41 am

Jasper verlas den Namen noch einmal. Keine Antwort. Genervt sah er in die Menge. "Hanami Saya. Ist sie nicht da?" Plötzlich kam Bewegung in die hinteren Reihen, ein Mädchen, welches zuvor vollkommen abwesend und weltfremd auf ihrem Collegeblock gekritzelt hatte, schrak auf einen Stoß ihrer Sitznachbarin hoch, und blickte ihm ins Gesicht. Eine Sekunde. Zwei Sekunden. Dann weiteten sich ihre Augen, und sie wurde rot. Sie starrte ihn an, wie eine Erscheinung aus einer anderen Welt. Hatte er sie schon einmal gesehen? Prüfend sah er sie an. Ja, richtig. Letztes Mal war ihr Make-Up verwischt gewesen, sie war kreidebleich gewesen und kaum fähig, ihre Augen offen zu halten, aber sie war eindeutig das Mädchen, was er vor einigen Tagen abgeschleppt hatte - oder es zumindest gewollt hatte, aber sie war schon beim ersten "Annäherungsversuch" in seiner Wohnung in Ohnmacht gefallen. Daraufhin hatte er sie erst einmal völlig verwundert angestarrt, und hatte dann lauthals lachen müssen. Ja, so schnell vergaß er das nicht. Jemand der einschlief, während gerade er kurz davor stand, mit ihr rumzumachen, das hätte er bis vor einigen Tagen lachend für unmöglich erklärt. Resigniert und belustigt hatte er sie schlussendlich bis zu ihrer Haustür gebracht, als sie einmal wieder wach war. Er fragte sich innerlich, an was sie sich wohl erinnerte, und wie viel er ihr einfach vorschwindeln könnte, um sie ein wenig zu verarschen. Er grinste leicht spöttisch, dann nickte er. "Du scheinst ja doch anwesend zu sein. In Zukunft konzentrierst du dich bitte etwas mehr auf mich, anstatt irgendwelchen Tagträumen nachzuhängen." Er brach den Blickkontakt ab, und begann mit dem Unterricht. Er spürte die ganze Stunde ihren fassungslosen Blick. Er grübelte. Er hatte keine Grenze überschritten. Genau genommen war er nicht mal in Reichweite von einer gekommen. Was war es dann, dass sie in Bezug auf ihn so beschäftigte?
Nach der Stunde schob er seine Materialien zusammen und blickte in die Runde. "Ihr scheint ja 'ne ganz gute Gruppe zu sein. Heute verzichte ich auf Aufgaben, aber denkt dran, Nachlässigkeit wird bei mir hart geahndet." Er grinste. "Wo wir gerade dabei sind: Fräulein Hanami wird mir heute nach Ende des Schultages behilflich sein, einige Lexika und Wörterbücher in diesen Raum zu verfrachten, damit du in Zukunft aufmerksam bist, wenn dich etwas betrifft. Ich erwarte ja nicht, dass ihr alle hier sitzt wie mit 'nem Stock im Arsch, aber ihr solltet zumindest aufpassen, wenn die Möglichkeit besteht, dass ich was von euch will. Nun wie dem auch sein - Miss Hanami, ich erwarte dich nach Ende deines Unterrichtes am Lehrerzimmer." Er schloss mit einem Nicken, nahm seine Sachen und verließ den Raum.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Do Sep 13, 2012 9:09 pm

//Ist das ein Traum? Ja das ist ein Traum! Ein besonders schöner noch dazu, das ist der Kerl der mich gerettet hat, das ist dieser Mann in den ich mich sofort verliebt hab// dachte Saya und sah Jasper mit leicht offenen Mund an. //Waaah ich dreh hier noch durch, er sieht wirklich so gut aus wie in meiner Erinnerung. J-Jasper Phoenix... Lehrer? Moooment// dachte sie und sammelte sich etwas. //Das ist mein neuer Lehrer?// dachte sie erschrocken und entschuldigte sich kleinlaut für das nicht-aufpassen und versprach in Zukunft besser aufzupassen. Als Jasper ansprach mit Saya alleine die Lexika zu holen, pochte ihr Herz und machte dabei Purzelbäume. Es war fast schon als würde ihr inneres Ich Purzelbäume schlagen und sich freuen mit dem gutaussehenden Mann alleine zu sein. Villt hatte er ja auch anderes im Sinn. Der Tag verging also und Saya hatte neben dem Unterricht von Jasper noch Geschichte, Sport, Englisch und Hauswirtschaft. Doch das alles interessierte sie garnich, immerhin würde sie gleich mit dem tollen Mr. Phoenix alleine sein. Als es endlich soweit war, eilte Saya in den Raum indem sie sich treffen wollten und wartete auf einem Tisch sitzend auf Jasper. Mit ihren Beinen wackelnd kochte sie vor Aufregeung und spielte an ihrem Rock rum. Dabei holte sie noch schnell einen Spiegel raus und checkte ihre Frisur, Make-Up etc. "Check, Check und doppel Check! Gut, alles soweit okay" sagte sie und packte den Spiegel weg. //Waaaah was soll ich sagen? Ob er genau weiß wer ich bin? Bestimmt, ohhh wie peinlich ich muss echt verdammt locker wirken. Jup... ich zeige ihm meine beste Seite und hoffentlich... waaah starre ich ihn nicht die ganze Zeit an// dachte sie ganz verloren in Gedanken, ohne zu merken das Jasper bereits in die Klasse gekommen ist.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Sep 30, 2012 3:05 am

Jasper stand an den Türrahmen gelehnt da, und betrachtete sie amüsiert. Offenbar war sie durchaus aufgeregt, ihn hier zu treffen - das, oder sie hatte heute noch ein Date. Sein Ego ließ allerdings nur ersten Schluss als akzeptabel erscheinen. Er grinste, und trat vollends in den Raum hinein. "Gut, dass du schon da bist, auch wenn du mit Pünktlichkeit so schnell nichts wettmachst." Sie fuhr zu ihm herum, und starrte ihn an. Er setzte ein charmantes Lächeln auf, und wies auf die Tür. "Kommst du? Die Lexika liegen noch im Materialraum." Schweigend, mit den Händen in den Taschen, lief er neben ihr her, sich ihrer verstohlenen Blicke auf sich völlig bewusst. Mensch, das war schon was für's Ego. Mit ihr würde er sich auf jeden Fall eine ganze Weile gut belustigen können. Die Schule war wie leergefegt, selbst die meisten Lehrer waren um diese Uhrzeit schon zu Hause. Die golden rote Abendsonne fiel durch die Fenster, als sie an der Tür zur Feuertreppe vorbeikamen. Jasper blieb stehen. "Warte... mir fällt grade was ein, was ich den ganzen Tag schon machen wollte!" Er warf ihr einen entschuldigenden Blick zu. Mit einer Hand öffnete er die Tür zu Feuertreppe, trat auf die oberste Ebene hinaus und lehnte sich an das Geländer. "Du darfst von mir aus auch, das sehe ich nicht so eng. Wenn du damit noch keine Erfahrung hast, halb so wild, einmal ist immer das erste Mal. Muss man alles mal gemacht haben." Er genoss noch einen Moment die Verwirrung in ihren Augen, dann zauberte er eine Packung Zigaretten aus seiner Hosentasche. "Also, du auch eine?" Er steckte sich selbst schon eine an und nahm einen tiefen Zug. Doch, ein wenig würde er sie noch zappeln lassen. Er grinste, als er den Rauch in die Luft blies.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Sep 30, 2012 4:28 am

Saya folgte Jasper eilig und schaute immer wieder zu diesem hoch. //Er ist es! Er ist es! Er ist es!// dachte sie immer wieder und war ganz vernarrt in ihn. Als sie ihm so hinterherging, macht Jasper einen seltsamen Umweg Richtung Feuerleiter. //Kyaaah hat er etwa vor solche Dinge mit mir zu machen// dachte Saya in ihrem Kopf und wurde etwas rot. Doch das was ihr dann draußen blühte war alles anderes als romantisch oder gar erotisch. //Eine Packung Kippen// dachte sie und ihre Mundwinkel gingen nach unten. Als Jasper sich eine raus nahm und anzündete, beobachtete Saya ihn ganz genau. "Ehm, nein Danke... sowas ist überhaupt nicht mein Ding" sagte sie und wedelte mit den Händen vor ihrem Körper. "P-Phoenix-sensei, ich ehm... w-wollte mich bei ihnen bedanken! Und zwar, das sie sich so um mich gekümmert haben als das... nunja mit mir passiert ist" sagte sie und verbeugte sich, typisch japanisch vor ihrem Lehrer. Ein Windstoß wehte um die beiden herum und Saya hielt ihren Rock fest, damit sie nicht entblößend vor ihm stand. "Also, ehm... ich wusste garnicht das sie Lehrer sind. I-Ich hoffe das ich bei ihnen nicht irgendetwas kaputt gemacht habe oder so? Wenn ich irgendwas getan habe was sie in eine unangenehme Situation gebracht hat, dann tut es mir Leid" sagte Saya höflich und hier kam ihre liebe, gut erzogene Art zum Vorschein. Ihre langen Haare wehten im Wind und ihre AUgen schaute direkt in Jaspers Gesicht. Er war wirklich unglaublich attraktiv, doch das er auch noch ihr Lehrer war, war selbst Saya etwas zu viel. Konnte sie sich in jemanden verlieben mit dem sie nun täglich unterricht hatte? Ein nachdenklicher Blick durchstreifte ihr Gesicht und sie sah zu Jasper und atmete dann tief ein und aus. "P-Phoenix-sensei... ich-" doch da hörte sie auch schon wieder auf denn die Schießpistole für den Sportunterricht und den 150m Läufern ertönte und Saya erschrak dabei. "Hab ich mich erschreckt" sagte sie und ließ die Anspannung wieder fallen.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Sep 30, 2012 7:33 am

Jasper musste sich dann doch einen Lacher verkneifen, als er ihr enttäuschtes Gesicht sah. Er zog noch einmal tief an seiner Zigarette, und lauschte ihren Worten. Sie bedankte sich? Er stieg noch nicht ganz hinter ihren Gedankengang. Müsste das nicht eigentlich der Moment sein, wo sie ihn erzürnt fragen sollte, warum er sie in seine Wohnung verschleppt hatte und außerdem - das was er vorgehabt hatte, ehe sie weggetreten gewesen war, war auch recht eindeutig gewesen. Er runzelte kurz die Stirn. Entweder wusste sie GAR nichts mehr -was unwahrscheinlich wegen ihres Dankes war- oder sie war unglaublich naiv. Vermutlich letzteres. Wie... amüsant. In Vorfreude grinste Jasper verstohlen. Das bot wirklich einiges an Unterhaltung, wenn er das richtig sah. Er ließ seine Kippe fallen und trat sie mit dem Fuß aus, als er auf sie zutrat, und sich links und rechts hinter ihr am Geländer abstützte. "Du sagst danke? Na, du musst dir keine Sorgen machen, bei mir was kaputt gemacht zu haben ... solltest dir lieber um dich selbst Sorgen machen. Du hast da einige... interessante Verrenkungen geliefert." Er grinste sie an, ihren Blick mit seinen Augen festhaltend. "Komm, ich will dich auch nicht ewig hier festhalten." Als er sich umdrehte und wieder in den Gang trat, lachte er in sich hinein. Das Schönste war ja - es war nicht gelogen gewesen. Sie war tatsächlich in einer bemerkenswerten Poste weggetreten. Aber so wie er es verpackt hatte, konnte sie sich dabei auch ihrs denken... was sie sicherlich auch tat, vollkommen unabhängig davon, wie naiv sie war.
Mit einem Stirnrunzeln schloss Jasper die Tür zum Materialraum auf, und blickte hinein. Eine einzelne, matte Glühbirne versuchte verzweifelt, den vollgestopften Raum zu erhellen. "Ah! da hinten liegen sie ja." Er schob die leicht schwergängige Tür ganz auf, und Saya trat nach seiner auffordernden Handgeste zögerlich ein. "Da hinten. Ich komm gleich." Kaum war sie ein paar Schritte in den Raum hineingetreten, als Jasper mit einem süffisanten Grinsen die Tür hinter ihnen wieder schloss, zu ihr trat und sich mit den Händen in den Hosentaschen vor sie stellte. "Sag mal, denkst du, mir entgeht, wie du mich anstarrst? Gibt es da vielleicht irgendwas, was zu du mir erzählen willst?" Er lächelte sie an wie ein Tiger, der seine Beute gestellt hatte.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Sep 30, 2012 8:25 am

Als Japser auf sie zu ging und seine Hände am Geländer festhielt und sie sich dazwischen befand, wurde ihr auf der Stelle tierisch warm. //Was zum..// dachte sie nur und blieb angewurzelt und ohne jegliche Fluchtmöglichkeit stehen. Sie schaut ihm direkt in die Augen und ein Zittern machte sich in ihrem Körper breit. War es vor Aufregung, Furcht oder gar Erregung? Meine Güte Saya wusste garnicht wo ihr der Kopf stand. "Ich ehm... also" kam es nur aus ihren Lippen doch dann erwähnte er die letzte Nacht und ihr Mund stand sperrangelweit offen. "W-W-W-Wie bitte?" fragt schon schossen ihr tausend Gedanken durch den Kopf. Was war passiert? Hatte sie ihre Unschuld verloren? An ihn? Ob das schlimm war? Moment, sowas war natürlich schlimm, immerhin sollte ein Mädchen sowas ja wie einen Schatz hüten und ihrem engsten Vertrauten aka Freund schenken. Dieser Jasper Phoenix spielte in einer Liga die Saya irgendwie erschreckte. Er war so, seltsam arrogant aber dennoch interessant. Egal! Nun musste sie ersteinmal klaren Kopf fassen und erforschen was eigentlich los war? Spulen wir die Zeit doch ein paaaaar Stunden zurück. Saya war betrunken, kann sich an wenig erinnern und wenn dann nur an kleine Szenen, darunter halt die Szene wie Jasper sie auf dem Arm hatte. In Sayas kleinem Köpfchen hieß das natürlich - ein ritterlicher junger Mann nahm sich ihrer an und half ihr nicht von irgendwelchen Menschen mitgenommen zu werden. Mehr weiß sie dann auch nicht. Zögernd folgte Saya Jasper jedoch, immerhin war er Lehrer und sie "musste" tun was er sagte. Als sie in den schwerbeleuchteten alten muffigen Raum kamen schaute sie sich beschwerlich um, als auch schon die Tür fiel. //Was zum?// fragte sie sich und sah zu Jasper, der sie warlich wie ein Tiger anschaute und näher kam. "I-Ihnen etwas sagen Sensei? Was soll das denn sein?" fragte sie und schaute zur Seite um seinem stechenden Blick auszuweichen. //Moment? Erwartet der hier ein Geständniss? Ach was? Ehm, was dann? Wieso ich zu spät gekommen bin? Was will er mit mir machen? Wird das wie in einem Manga? Einer unter oder über 16? Oh Himmel// dachte sie und tausend Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Sie biss sich ein wenig auf die Lippe und sah auf den Boden. Dann schaute sie hoch zu Jasper und gab diesem mal einen intensiven Blick. "I-Ich b-bin ver-verliebt in sie..." sagte sie leise die Röte wurde immer größer. //Waaaah ich habs gesagt, aber war das richtig? Oh mein Gott ich zittere... und waaaah was mach ich hier eigentlich?// fragte sie sich und schaute auf den Boden. Ihr Gesicht war knallrot und die Nähe von Jasper machte sie noch nervöser als sie eigentlich eh schon war. "E-Entschuldigen sie mich..." sagte sie plötzlich und bahnte sich den Weg frei und ging durch die Tür (war nicht abgeschlossen, oder). Saya lief durch die Schule und atmete schnell ein und aus. "Oh Gott! Oh Gott! Oh Gott! Oh Gott!!!!!" sagte sie immer wieder und lehnte sich an einem der Fluren dann nach unten und setzte sich hin. "S-So ist das also... wenn man jemandem seine Gefühle gesteht aber arrrgh ich bin so ein Trottel. Saya Kisaragi du Idiotin! Das ist ein Lehrer! Wenn sowas rauskommt kriegt er wahnsinnigen Ärger und du warscheinlich auch. Ich sollte mich gleich vom Dach stürzen" seufzte sie und ließ ihre Beine lang auf dem Boden liegen. Ein grooooßer Seufzer kam aus der jungen Dame hervor und sie schaute an die Decke.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Sep 30, 2012 11:15 pm

Als die Kleine mit hochrotem Kopf aus der Tür stürmte, lehnte Jasper sich gegen den Türrahmen, und lachte. Nicht so laut, dass sie es hören würde, aber mit der Hand vor dem Mund. Er atmete tief durch, und wischte sich eine Lachträne aus dem Augenwinkel. Sie war also in ihn verliebt? Himmel, das war noch besser, als er erwartet hatte! Noch dazu hatte sie ihm die Geschichte mit ihrer eventuellen Entjungferung abgekauft! Er schluckte einen erneuten Lachanfall herunter. Das würde wirklich interessant werden... zumal er seit Jahren kein so kindlich-naives Geständnis bekommen hatte, wenn überhaupt. Er atmete noch einmal tief durch, um sich zu beruhigen und nicht sofort wieder in Lachen auszubrechen, wenn er sie sah. Dann zog er einen Stapel Lexika aus dem Regal, klemmte es sich unter den Arm und machte sich daran, die Ausreisserin zu suchen, während er versonnen nachdachte, wie er sich ihr gegenüber geben sollte. Sollte er eher den romantisch veranlagten Älteren, den verführerischen und erfahrenen Lehrer oder den arroganten und dreisten Erwachsenen mimen? Oder... von allem etwas? Ja, perfekt - eine derartige Mischung würde sie vollends verwirren. Mit einem vorfreudigen Grinsen bog er um die nächste Ecke, als er auch schon die auf dem Boden sitzende und ins Leere starrende Saya erblickte. Na, sehr weit hatte ihr roter Kopf sie aber nicht gebracht. Vorsichtig schlich er sich an, ging neben ihr in die Hocke und ließ mit einem lauten Knall die Lexika neben sie fallen. "Nicht nur, dass du in meinem Unterricht offenbar von anderen Männern träumst, du verlierst auch über die Antwort auf eine einfache Frage deine Aufgabe aus dem Blick." Er grinste sie süffisant aber freundlich an. Ihr Kopf schnellte zu ihm, und sie starrte ihn völlig verblüfft an. Er konnte sie beinahe sehen - die Szene, die jetzt in ihrem Kopf ablief. Sie, wie sie vor ihm stand und mit roten Wangen stotternd die Worte herausbrachte, die sie den ganzen Tag beschäftigt hatten. Er schmunzelte. "Warum eigentlich? Du kennst mich jetzt erst einen Tag, hast keine Ahnung, ob ich nicht in Wirklichkeit ein völliges Arschloch bin... meinst du nicht, du verschenkst dein Herz ein wenig zu schnell?" Okay, das war eindeutig genug romantischer Senpai. Er beschloss umzuschalten. Er lachte. "Natürlich weiß ich, dass ich unverschämt gut aussehe. Aber wenn das der einzige Grund ist..." Er überlegte. Wie könnte er sie für heute noch perfekt aus der Spur bringen? Ah ja, er wusste was. Er ließ seine Worte einen Moment nachwirken, und als er in ihren Augen sah, dass sie nichts mehr von dem verstand, was er sagte, ließ er einen gespielt theatralischen Seufzer hören, packte sie am Arm und zog sie zu sich. Ehe sie sich wehren oder etwas realisieren konnte, küsste er sie. Sanft, harmlos, für seine Begriffe schon fast langweilig, aber er wollte ja nicht ihre ganze Welt auf einmal aus den Fugen werfen. Nur ein kleines Bisschen erst mal, Stück für Stück würde er diese unschuldige Weltanschauung revidieren. Daher behielt er mit leichtem Bedauern seine Zunge bei sich, entschloss sich dann aber, dass das auch besser war - so abrupt, wie sie sich verkrampfte, hätte sie ihm die am Ende noch abgebissen. Er löste sich wieder von ihr, und lachte. "Was sage ich? Viel zu leicht abzulenken." Er sammelte die Lexika auf, und stand auf. Während er sich umdrehte und davonging, sagte er noch: "Ich nehme dein Geständnis als Kompliment. Wir sehen uns morgen im Unterricht." Er freute sich jetzt schon darauf.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Sep 30, 2012 11:51 pm

Die Ruhe hatte ein schnelles Ende, denn wer bog gleich in der nächsten Minute um die Ecke? Jasper Phoenix. Das Aufkommen der Lexika auf den Boden holte Saya wieder ins Dieseits zurück und sie zuckte mit einem Mal zusammen und sah in die Augen von Jasper, die nicht schöner sein könnten. //Oh weh... was mach ich jetzt?// kam es ihr in den Sinn. Dann fing Jasper an zu reden. Seine Wort waren wie Honig und Saya bekam kaum genug davon. "W-Wieso?" fragte sie und sah mit der Röte im Gesicht zur Seite. "N-Naja, weil sie... mich gerettet haben, noch dazu halte ich sie für eine nette Person. I-Ich weiß nicht wieso aber, das ist einfach so. Das ist kompliziert" sagte sie und ein Schmollmund zierte ihr Gesicht. Doch ehe Saya wieder Fuß fassen konnte, wurde die Stimmung durch etwas zerstört was Saya für diesen Tag sicherlich den Rest geben würde. Nicht nur das Jasper auf einmal eine völlige Charakterumstellung hatte und sich nun selbst in den Himmel lobte, nein, dann brachte er auch noch eine ganz andere Sache, die selbst für Saya zu viel war. Ein gekonnter Zug an ihrem Arm und schon war sie in seinen Armen und wurde geküsst. Es war, als wenn die Zeit still stehen würde. Das sanfte Licht der Nachmittagssonne zog durch die Fenster und die Stille im Flur war schon richtig unheimlich. //Was zum?!// dachte sie und genoss den Kuss, sprang dann jedoch ein paar Schritte nach hinten und hielt sich schpchtern die Hand vors Gesicht. //Mein erster Kuss! Er hat... er hat mir hier grad einfach meinen FIRST KISS gestohlen// dachte sie und die Wut in ihr bauschte sich langsam auf. "W-W-W-W-W-W-W-Waaaas?" sagte sie und ihre Stimme klang zittrig und ihr Körper wurde von ihren lauten Herztönen durchströmt. "S-S-S-S-Sie küssen mich Sensei? Aber... was, ich, wieso, also, ich, ehm" sagte sie und konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. War das richtig? Gerade wurde ihr der erste Kuss gestohlen und das von einer Person die sie garnicht kannte. Ein Mann, der dies villt als Spiel sah? Als Scherz? Das Geständis eines kleinem Mädchens das zu viel von einer Person schwärmte sie sie garnicht kannte. Der Schock saß irgendwie doch recht tief und eine Träne rutschte ihr Gesicht runter. "E-Entschuldigen sie mich" sagte sie wieder und rannte weg. Sie holte aus dem Klassenzimmer ihre Tasche und verschwand im hohen Bogen aus der Klasse. Als sie durch das Schultor ging, knallte sie jedoch mit einer gewissen Person zusammen. Sein Name war Tetsuya Kotako, und ging ebenfalls in ihre Klasse. Als er das leicht verweinte Gesicht von Saya im vorbeilaufen sah, war er stutzig. Saya gefiel ihm schon immer und verliebt war er auch in sie, doch ein Geständiss hatte er bisher noch nie gewagt. //Was hat sie?// fragte er sich, doch da war Saya auch schon weg. Er sah ihr nach und wusste nicht was er davon halten sollte. War etwas passiert?

Derzeit war Jasper nach dem Lexika-Ausflug im Lehrerzimmer und saß an seinem kleinen Schreibtisch. Mit einem Mal fiel unter einigen Lehrern der Name Kisaragi Saya. "Haha, kaum zu glauben aber Kisaragi-san scheint die Aufnahmeprüfung bestanden zu haben. Ich würde sagen ihre Zukunft ist durch ihre Eltern bestens gesichert" meinte eine etwas ältere Lehrerin mit einem Hello-Kitty-Kaffeebecher in der rechten Hand. "Das stimmt, ich denke das Mister Kisaragi nur das Beste für seine Tochter möchte" gab eine andere Lehrkraft wieder. "Kisaragi-kun wird wirklich behütet. Ich sehe sie jeden Tag wie ihr Vater sie hier an der Schule absetzte und auch abholt. Auch nach dem ersten Elternsprechtag merkt man das ihre Eltern voll und ganz auf das Wohl ihrer Tochter aus sind" sagte die Lehrerin wieder. "Eine kleine Prinzessin im Vogelkäfig, mhh?" sagte der andere Lehrer und nahm ebenfalls eine Tasse Kaffee. "Oh Jasper, wie fanden sie die heutige Stunde eigentlich? Ich hörte das die Schüler sehr begeistert von ihnen waren. Ich hoffe sie kommen mit dieser Rasselband recht gut klar" sagte die Lehrerin und setzte sich zu Jasper.

Saya war derzeit an der Bushaltestelle und telefonierte mit ihrem Vater. "Papa, ich bin auf dem Weg. Ich fahr mit dem Bus du musst mich also nicht abholen, okay?" sagte sie und redete ein wenig mit ihm. "Ja, alles okay... okay, bis dann. Jap, okay" sagte sie und legte auf. Sie berührte für einen Moment ihre Lippen und dachte über den Moment nach, der vor nicht einmal 15 Minuten passiert war. //So ein Idiot// dachte sie und schaute zur Seite, wo sie im Glaskasten indem mal wieder irgendeine idiotische Werbung drinne war, ihr Spiegelbild reflektiert wurde. //Ich hoffe das ich nicht allzu verheult aussehe// kam es aus ihr heraus und sie schlug die Beine übereinander. //Aber mal ehrlich, was soll das? Küsst der mich einfach... so ein Idiot// dachte sie und schmollte wieder den Mund zusammen. "Idiot..." kam es aus ihren Lippen und eine ältere Dame, die neben ihr saß schaute sie fragend an.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mo Okt 01, 2012 7:48 am

"Huh?" Jasper sah von seinem Kaffee auf, in den er bis eben noch versonnen gestarrt hatte. Eine andere Lehrerin hatte sich neben ihm niedergelassen, und ihn auf Saya angesprochen. Zufall? Sein Blick fiel auf die Lexika, die er am Ende dann ja doch alle alleine getragen hatte. Ja, sicher. Wer sollte sie schon gesehen haben. "Ja, es sind alles ausgesprochen nette... Kinder." Er wandte sich auf seinem Stuhl um und fixierte die Lehrerin. "Was haben sie da eben genau über Saya gesagt? Würde mich interessieren, sie ist schließlich auch in meiner Klasse..." Gespannt wartete er die Antwort ab, während seine Gedanken zum Teil immer noch um dieses Mädchen drehten. Ob sie wohl immer noch in derart hellem Aufruhr war wegen dem Kuss war? War ja anscheinend ihr erster gewesen. Er kicherte in sich hinein, während er in seinem Kopf schon verschieden Streiche an ihr für den nächsten Tag durchging. Oh ja, er hatte seinen Spaß. Vielleicht sollte er ihr morgen erst mal auf die romantische Ader nahe kommen, darauf fuhr sie ja anscheinend voll ab. Eine Entschuldigung? Auf jeden Fall! Ein Kniefall... nein, das war zu dick aufgetragen und deutlich zu entwürdigend. Und dann, sobald er ein weiteres Mal durch ihre Mauer gebrochen war, würde er sie wieder in ihre Grundfesten erschüttern. Er musste sich beherrschen, um wieder seiner Gegenüber zu lauschen, und sich nicht mit einem diabolischen Grinsen die Hände zu reiben.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mo Okt 01, 2012 11:38 am

Die Lehrerin sah zu Jasper, in Gedanken doch etwas überrascht darüber das er sich etwas zu Saya dachte. "Nun Jasper, Miss Kisaragi Saya ist eine unserer besonderen Schülerinnen. Ihre Eltern heben aufgrund von Spenden einen hohen Einfluss auf den Rektor aus. Kisaragi-san ist eine sehr liebevolle und freundliche Schülerin, recht beliebt, sehr motiviert im Unterricht und sicherlich eine der besten Schülerinnen der Schule. Sie wird mit vielen Mitteln gefördert und wird demnächt mit ihrem Abschluss auf die Universität in Westtokio gehen. Allerdings passen ihre Eltern wirklich sehr auf sie auf. Man könnte sie als kleine Prinzessin sehen. Sie bekommt alles was sie möchte, muss dafür jedoch auch gewisse Leistungen beweisen. Wenn sie mich fragen ist diese Erziehungsmethode etwas zuweit hergeholt. Aber was soll man machen. Reichen Leuten soll man nicht im Weg stehen, oder?" sagte die Lehrerin kurz auflachend und ging dann an ihren Tisch und ließ Jasper alleine.

Es war nun 18 Uhr, Saya war Zuhause und saß mit ihrer Familie am Tisch und aß zu Abend. Saya war still, schon seid sie Zuhause war und aß in Ruhe den Salat den ihre Mutter gemacht hatte. "Schatz, wie war die Schule heute?" fragte ihre Mutter und Saya realisierte ein wenig das sie wieder anwesend war. "Oh ehm, klasse..." sagte sie kurz und lächelte dabei. //Wurde nur von meinem Lehrer geküsst und hab ihm ein Geständniss gemacht// dachte sie in Gedanken und dachte sofort an die Szenen von heute Mittag nach. "Ich geh nach oben" sagte sie und stand auf. Ihr Vater, der noch immer ein wenig in seine Zeitung vertieft war sah ihr hinterher als sie die Treppen hinauf ging um in ihr Zimmer zu gehen. Sayas Zimmer war recht modern eingerichtet und wirkte ein wenig wie aus einem dieser Kataloge + Saya-Stil. An den Wänden hingen Bilder - selbstgemalte die Sayas Werk waren. Seid ihrer Kindheit hatte sie gelernt mit Ölfarben zu malen. Auf einem der Regale standen einige Pokale in sportlichen sowie anderen Wettbewerben, darunter Schach, Volleyball, Laufen, Schwimmen und Hochsprung. Müde legte sich Saya in ihr recht großes Himmelbett und drückte ihr Gesicht ins Kissen. //Kyaaaaaah ich könnte noch immer Schreien. Was sollte das nur? Was genau ist denn nun seine richtige Seite? Die liebe oder diese arrogante? Er hat einfach meinen ersten Kuss gestohlen, sowas ist doch... unverzeihlich...// dachte sie und drehte sich zur Decke. "Jasper Phoenix..." sagte sie leise und schloss die Augen. "S-Sensei..." sagte sie und schlief langsam ein.

Es war 6 Uhr morgens... Saya stand auf und sprang unter die Dusche. Ihre Mutter war bereits wach, ebenso wie ihr Vater und saßen am Frühstückstisch. Unter der Dusche war Saya noch immer am überlegen ob sie heute villt simulieren sollte und einen auf krank tun könnte. Aber wie sie ihre Eltern kannte, würde das sicherlich ein Schuss in den Ofen werden. Arztbesuch, nein villt sogar ab ins Krankenhaus? Typisch ihre Eltern. Mit einem Seufzer stieg sie aus der Dusche und sah sich im leicht beschlagenen Spiegel an. Ihre Haare klebten an ihrem Körper und sie wirkte müde. Selbst nach der Dusche war sie irgendwie... dösig. Nunja, schnell fertig gemacht und die Schuluniform angezogen kam sie nach unten und frühstückte mit ihren Eltern. Hierbei legte sie natürlich wieder ein munteres Gesicht auf, damit ihre Eltern keinen Verdacht schöpfen das etwas nicht stimmen könnte. Wieder war es an der Zeit von ihrem Vater in die Schule gefahren zu werden. Dabei schaute sie die meiste Zeit aus dem Fenster und dachte darüber nach was heute passieren könnte. Sie gab ihrem Vater einen Abschiedskuss auf die Wange und stieg aus dem Wagen als dieser vor der Schule hielt. Mit einem Klopfen im Herzen ging sie durch das Tür und hatte das Gefühl in jeder Person Jasper zu sehen. Doch nun war Schule, sie musste Lernen, gut sein und noch dazu ihre Eltern nicht enttäuschen! In ihrer Klasse schaute sie auf ihren neuen Stundenplan und ein Glück... hatte sie Jasper erst in den letzen beiden. Eine Erleichterung machte sich in ihr breit und sie atmete aus. Die ersten Stunden waren Chemie. Sayas Lieblingsfach. Die erste Pause ertönte als die Stunden zuende waren und Saya hatte das Los gezogen für sich und ihre Freundinnen was zu Trinken am Automaten zu kaufen. "Mhh, wie war das nun? Zwei mal Erdbeere und einmal Schoko? Ach mensch hätte ich grad nur besser aufgepasst" sagte sie seufzend und stand vor dem Automaten. Das Wetter war schlecht, dementsprechend aß niemand draußen. Das trübe Wetter und der Regen passten zu Sayas Stimmung und als die Milchpackungen aus dem Automaten kamen setze sie sich auf die Bank daneben und schaute dem Regen zu. "Irgendwie auch angenehm..." sagte sie leise und stütze mit ihren Armen ihren Kopf. "Yosh! Heute werde ich mich anstrengen. Ich muss gut sein! Vergessen wir das was gestern war und starten nochmal neu!" sagte sie etwas lauter und stand voller Erwartung auf.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mo Okt 08, 2012 6:31 am

"Sie dürfen hier nicht rauchen!" Verblüfft blickte Jasper auf. Oh, hatte er sich doch glatt gedankenverloren im Lehrerzimmer eine anstecken wollen. Er lächelte die verklemmte Frau in dem viel zu formellen und vor allem zu langen Rock nur flüchtig entschuldigend an, dann ließ er die Flamme an seinem Feuerzeug erlöschen und begab sich nach draußen. Vor dem Schulhaus nahm er erleichtert einen Zug. Entspannend. Vor allem bei den vielen Ideen, die durch seinen Kopf geisterten - und die beängstigenderweise alle ein und die selbe Protagonistin hatten. Er schnaubte leise. Eine derartige Unschuld war ihm noch nie untergekommen, und er würde seinen Umgang mit dem anderen Geschlecht nun nicht gerade als flüchtig beschreiben. Er stand an einer Ecke des Schulhauses, der häufiger von den Lehrern benutzt wurde und daher eher von den Schülern gemieden wurde. War ja auch für beide angenehmer so. Wann sollte er sie heute besuchen? Womit würde er sie heute aufziehen? Er schmunzelte genüsslich, als eine feine, ihm nur zu gut bekannte Stimme die Stille störte. Er spitzte die Ohren. Anscheinend war sie hier, um an dem Automaten etwas für sich und ihre Freundinnen zu kaufen... Gut, der Erhalt dieser Sachen war für ihre wartenden Freundinnen gestorben. Er wollte gerade lauthals seine Anwesenheit kundtun, als sie scheinbar enthusiastisch von der Bank aufsprang und, im Vertrauen, der sie umgebenden Menschenleere alles anvertrauen zu können, folgenden Satz äußerte: "Yosh! Heute werde ich mich anstrengen. Ich muss gut sein! Vergessen wir das was gestern war und starten nochmal neu!" Er blieb stehen und runzelte die Stirn. War sie so naiv, dass sie schon wieder blöd war? Anders konnte er es sich nicht erklären... oder hatte er bisher so wenig Eindruck hinterlassen, dass er nicht mal 'ne Depression wert war? Nicht mal eine kleine? Einen kleinen Moment lang starrte er beleidigt ihren Rücken an, fing sich dann aber schnell wieder. Na, das würde er jetzt aber ändern. "Saaayaaa!" Halblaut rief er ihren Namen, und ehe sie sich umdrehen konnte, umarmte er sie von hinten. "Höre ich richtig", fragte er dicht neben ihrem Ohr, "du willst mich vergessen?" Schwungvoll drehte er sie zu sich um und schenkte ihr ein atemberaubendes Lächeln. "Denkst du denn... dass du das kannst?" Er beugte sich zu ihr, ihr herausfordernd in die Augen sehend. Na, wenn das nichts half... Hallo, darauf standen sie doch alle, nicht?

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mo Okt 08, 2012 7:24 am

Als Saya noch immer etwas Gedanken versunken an einen Neuanfang dachte, bemerkte sie den heranschleichenden Jasper garnicht doch mit einem Mal hatte sie ihren Namen in ihren Ohren. Als dann auch noch diese Berührungen auf ihrem Körper da waren ging Saya in Kampfstellung, riss sich von Jasper los und wollte diesen gerade einen gekonnten Kick an Kinn geben, ehe er diesen zurückhielt und verwundert zu Saya sah. "S-S-S-S-S-Sensei..." meinte Saya nur kleinlaut und nahm ihr Bein runter. "T-tut mir Leid. Ich dachte sie wären ein Perverser" sagte sie kleinlaut und sah von der Seite zu ihm hinauf. //Naja... villt hab ich damit garnicht so unrecht// dachte sie und sah in Jaspers Gesicht. "I-I-Ich weiß ja nicht wie sie das sehen, Sensei. Aber... ich denke kaum das sie sowas mit mir machen sollten. Ich meine... sie würden riesigen Ärger bekommen und ich auch... und... es... ist einfach nicht richtig" kam es über Sayas Lippen und sie sah Jasper mit ihren Kulleraugen an. Mit ein wenig Abstand zu ihm, ging sie einen kleinen Schritt weiter nach hinten. Ihr Herz klopfte, immerhin war Jasper derjenige den sie ihrer Meinung nach liebte. "A-Also ich ehm, werd dann mal wieder" sagte sie und schnappte sich die Getränke und verschwand schnell wieder. "Fuuuuuuu~ was war das denn gerade? Ist mein Gesicht sehr rot? Waaaaah oh Hilfe, Hilfe Hilfe Hifeee" sagte sie und rannte den Flur entlang, zurück in die Klasse. "Saya, alles okay?" fragte ihre Freundin Miyuki und sah in Sayas errötetes Gesicht. "Hast du Fieber?" fragte sie Saya nochmal und sah sie etwas verwundert an. "Neeeeein, ich ich bin nur gerannt. Hehehe... hier bitte" meinte Saya mit einem Lächeln und setzte sich auf ihren Platz. //Das war knapp... kyaaah mein Herz und kyaaaaaah er ist ja sowas von cool// dachte sie innerlich doch dabei wollte sie immer wieder daran denken das Jasper auch eine ganze andere Seite hatte. Der Unterricht ging also weiter und Saya war total nervös, da sie in den letzten beiden Stunden den allseits beliebten Neuling Phoenix-sensei hatten. Als dieser das Klassenzimmer betrat, setzte sich Saya in die letzte Reihe am Fenster und vergrub ihr Gesicht hinter ihrem Buch. "Saya, du benimmst dich wirklich seltsam" meinte Miyuki die vor Saya saß. "Nein, neeein alles okay" meinte Saya und sah Miyuki an. "Oh Saya, sie mal, Tetsu-kun schaut zu dir rüber" meinte Koko, eine weitere Freundin von Saya und ihr Blick wanderte zu dem in der dritten Reihe sitzenden Tetsuya der wirklich zu ihr sah. Tetsuya war cool, sportlich und der Captain des Basketballteams. Er war freundlich, hilfsbereit und bei den Mitschülern sehr beliebt. Verlegen schaute Saya weg und lächelte. "Wie peinlich" sagte sie leise und Miyuki musste Lachen. "Ich finde du solltest ihm mal eine Chance geben und nicht deinem Märchenprinzen. Tetsu steht doch voll auf dich, das müsstest du endlich mal merken" meinte Miyuki und sah ihre verplante Freundin an. "Wie? Hä?" fragte Saya und drehte den Kopf leicht zur Seite. //Er steht auf mich?// dachte sie und sah wieder kurz zu Tetsu der sie anlächelte und ihr kurz zuwank. Saya erwiderte dies und wurde etwas rot. //Aber Moooooment, Märchenprinz? Wenn Miyuki wüsste das er dort vorne an der Tafel stand// dachte Saya und seufzte als Jasper plötzlich neben ihr stand. "S-S-Sensei..." machte Saya nur kleinlaut und lächelte. "I-Ich pass auf" sagte sie und schaute ins Buch. Hierbei fing die Klasse etwas an zu kichern. "Typisch Saya-chan" meinten einige Klassenkameraden.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Di Okt 09, 2012 12:31 am

Jasper lächelte breit, als die Klasse ihn überschwänglich begrüßte - am Überschwänglichsten natürlich die weibliche Hälfte. Er schenkte Saya nur einen kurzen, unauffälligen Blick, ehe er sich seinem Unterrichtsmaterial zuwandte. Auch wenn er nicht allzu strikt dagegen anging, nahm er das Getuschel in seinem Rücken doch deutlich wahr. So auch, was diesen Jungen anging - sein feines Gehör hatte leise die Worte herausgehört. Er runzelte die Stirn, und hielt einen Moment darin inne, seine Notizen an die Tafel zu übertragen. Sie hatte einen Verehrer. Na, der hatte es sicher auch nicht leicht mir ihr. Aber - das bedeutete, dass sie sogar jemanden hatte, der sie später auffangen würde. Also noch ein Bereich weniger, um den er sich kümmern müsste. Wenn er sie denn fallen lies. Was? Natürlich würde er sie fallen lassen. Zerstreut schüttelte er den Kopf. "Alles in Ordnung, Phoenix-sensei?" Er wandte sich lachend zu seiner Klasse um. "Klar, ich hatte nur einen Moment Schwierigkeiten meine eigene Schrift zu lesen." Alle lachten, bis auf eine ganz bestimmte weibliche Person in der fast letzten Reihe. Er sah sie an, und spürte fast, wie seine linke Augenbraue nach oben wanderte. Sie hatte den Kopf hinter einem aufgestellten Buch vergraben und schien völlig abwesend. Er schnaubte leise. Dann trat er zwischen den Tischen hindurch zu ihrem Stuhl, und beugte sich über sie. "Schlafen sie?" Seine Stimme klang freundlich, und trotzdem fuhr sie hoch und starrte ihn mit hochrotem Gesicht an. An ihrem Blick konnte er ablesen, dass sie durchaus dabei war, in seine Falle zu laufen. Zufrieden nickte er. "Trotzdem - sie bekommen in Zukunft zumindest in meinen Stunden den leeren Platz in der ersten Reihe. Der neben Tetsuya-Kun." Er deutete ihr mit einer Handbewegung an, dass das durchaus auch jetzt schon galt. Sie raffte eilig ihre Sachen zusammen, und lies sich vorne nieder. Mit leisem Bedauern, dass er sie in der Stunde nicht offensichtlicher ärgern konnte, nahm Jasper seinen Platz an der Tafel wieder ein, und fuhr mit dem Unterricht fort.

"... und kommt am Montag nicht allzu verkatert wieder, ihr habt die erste Stunde bei mir", verabschiedete er freundlich lachend die Klasse nach seinen beiden Stunden ins Wochenende. Er klappte seinen Ordner zu, schon ihn in die Tasche, und nickte Saya kurz zwinkernd zu, wohl wissend, dass sie eine Welt dahinein interpretieren würde. Die Tasche locker über die Schulter gehängt schlenderte er zu seinem Auto. Was würde er mit dem Rest seines Tages anfangen? Heute Abend war er im Club verabredet... vorher konnte er ja mal einkaufen fahren. Wenn er sich richtig erinnerte, waren Milch, Brot, Küchenrolle und Kondome alle. Viva la Single-Haushalt.
Er warf seine Tasche auf den Rücksitz seines Porsche, schwang sich durch die Flügeltüren und brauste los in Richtung der in der Stadtmitte gelegenen Einkaufsstraße.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Di Okt 09, 2012 3:36 am

"D-D-D-Die erste Reihe?" stöhnte Saya und konnte nicht fassen das Jasper sie wirklich daraufhin orderte sich dort hinzusetzen. Mit einem Seufzter setzte sie sich nach vorne und das neben den Jungen der anscheinend irgendwas für sie empfand - Tetsu. Die restliche Stunde passte Saya nun wirklich auf, auch wenn dies etwas schwer fiel, da sie Jasper die meiste Zeit eher bestaunte als den Worten die aus seinem Mund kamen. //Er sieht so guuut aus~// dachte sie innerlich und grinste dabei etwas seltsam. Mit ihrem Stift den sie in der Hand hatte, kritzelte sie ein wenig in ihre Collegeblock und malte dabei kleine Herzen. Nach einiger Zeit verging auch die Stunde von Jasper und freudig, nahm Saya ihre Sachen zusammen. Bei dem Zwinkern von Jasper jedoch, hatte sie das Gefühl als wenn ihr Herz wieder einen dreifachen Salto mit FlickFlack machen würde udn ging schnell, ohne sich von ihren Freunden zu verabschieden aus der Klasse. Sie sah wie Jasper wenig später auf den Lehrerparkplatz zusteuerte und seinen Wagen holte. Saya sprang hierbei in das Auto ihres Vaters, der bereits vor dem Schultor wartete. "Papa, hallo!" sagte Saya mit einem lächelnden Gesicht und setzte sich nach vorne zu ihm auf den Beifahrerplatz. Sayas Vater fuhr nach einer kurzen Begrüßung ebenfalls los und aus dem Fenster konnte Saya Jasper sehen, der ebenfalls gerade davonsauste. Zuhause angekommen, zog sich Saya andere Klamotten an und musste für ihre Mutter etwas aus der Stadt besorgen. Da ihr Vater gerade wieder zur Arbeit sausen musste, lag es nun an Saya und dem öffentlichen Nahverkehr, die gewünschte Sache für ihre Mutter zu holen. Gesagt, getan denn durch Anweisung ihrer Mutter schnappte sie den richtigen Bus und war auch gleich in der Stadt. Ihre offenen Haare wehten im Wind und sie schaute sich interessiert um. Es gab mal wieder so viele tolle Läden in die sie reinschauen wollte. Doch nun musste sie ersteinmal dieses zeug für ihre Mutter holen. Auf den vielen Flyern in der Stadt erkannte Saya das Hauptthema des Monats - Valentinstag. Die Läden verkauften wie wild Shcokoladen, Schokoladenrezepte, Formen für die eigene Schokolade und einige andere niedliche Dinge, die Mädchen liebend gerne kaufen würden. //Ob ich auch welche machen solle...// fragte sie sich und stellte sich prompt eine Szene vor:

"P-Phoenix-sensei... ich, ich bin zwar nicht sehr gut im Kochen aber, die hier ist für sie. Bitte akzeptieren sie meine Gefühle" sagte Saya und gab Jasper in Gedanken ihre Schokolade. "Du bist einfach wundervoll. Entschuldige mein vorherigen Benehmen... du bist das schönste Mädchen der Welt, ich akzeptiere die Schokolade... und deine Gefühle.... und natürlich... deinen Körpe----! WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!" dachte Mio und schnitt die Szene aus ihrem Kopf als es weniger Jugendfrei wurde. //Beruhige dich Saya Kisaragi - 17 Jahre alt! Du wirst sicherlich NICHT sowas mit dir machen lassen!!// redete sie sich selbst ein und ging weiter. In einem Laden indem es allerlei Krimskrams gab, gin sie hinein und die besagte Sache für ihre Mutter zu holen. "Mhh... wo sind nun nochmal diese Sirupe?" fragte sie leise und sah sich um. Und schon entdeckte sie sie. ein Regal voller verschiedener Sirup-Sorten. "Sooo... Waldbeere-Banane..." sagte sie und schaute mit den Augen durch das Regal bis sie besagten Sirup fand und mit diesem an die Kasse ging. "Danke" meinte Saya zur Kassiererin als sie ihre das Restgeld gab. Mit einem zufriedenen Lächeln ging Saya aus dem Laden und schaute sich um.... und schaute weiter... und weiter... und setzte sich auf eine Parkbank. //ICH HAB MICH VERLAUFEN!!! ICH WEI? NICHT WO DER BUS IST!!!!// dachte sie innerlich und schaute auf ihr Handy. //Akku... alle?// fragte sie und lehnte sich nach hinten. "Das kann doch wohl nicht wahr sein" sagte sie und seufzte. Wie sollte sie denn nun bitteschön nach Hause kommen? "Ich bin eine Idiotin... eine wirkliche Idiotin die nicht mal weiß wie sie nach Hause kommen soll" sagte sie leise und seufzte und legte ihren Kopf in ihren Schoß. In diesem Moment hörte sie ein paar verdächtige Stimmen die näher kamen. "Hey Süße, wieso so ein trauriges Gesicht, mhh?" fragten zwei Typen ungefähr Sayas Alter, villt auch etwas älter und nahmen sie in die Zange. "Ehm... alles okay" sagte Saya nur und wendete den Blick ab. "Brauchst du villt Hilfe? Wenn du willst helfen wir dir... so ein süßes Mädchen wie du, würde unsere Hilfe doch sicherlich nicht abschlagen, oder?" fragte der eine Junge mit dem Piercing in der Unterlippe und nahm Saya am Arm. //Am Arsch mit der Selbstverteidigung, ich hab so ne Angst das ich mich nicht mal rühren kann// dachte sie und versuchte den Arm von dem Typen wegzureißen. "Lasst mich in Ruhe" sagte sie und sah die beiden genervt an. "Bleib sitzen!" meinte der andere Typ und schubste Saya wieder auf die Bank. Weniger unsanft landete Saya drauf und sah zu den beiden. //Mist... wieso hilft mir denn keiner// fragte sie sich und hatte schon kleine Tränen in den Augen. "Die Kleine ist wirklich süß... ich wette ihre reine Haut ist auf dem ganzen Körper so zart. Ich würde sie liebend gerne sehen, du nicht auch Nii-chan?" fragte Piercingboy seinen Freund. Die beiden grinsten und der eine zog Saya an ihrem Arm wieder hoch doch ehe sie etwas sagen konnte, bekam einer der Typen einen gekonnten Schlag ab und fiel zur Seite. "P-Phoenix-sensei!" sagte Saya mit großen Augen und Jasper, der gerade vom einkaufen kam und eine Zigaratte im Mund hatte, stand hinter den Typen. //Gott sei DANK ♥// dachte Saya und sah zu den Typen. "Tzz, wer isn der Schönling da?" fragte Piercingboy und schnaubte Jasper an. "Misch dich nicht in unsere Angelegenheiten mit der Süßen da ein, verstanden Mr. Playboy?" meinte er und versuchte Jasper eine gekonnte Faust zu geben, was jedoch weniger gallant gelang. "C-Cool" sagte Saya mit offenen Mund als Jasper den Gegner einfach so fertig machte, ohne sich viel anzustrengen. "S-Sensei.... sie haben mich gerettet" sagte Saya mit glitzernden Augen.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Di Okt 09, 2012 8:59 am

Jasper bog -rauchend wie immer- um die Ecke, einen Blick in den Himmel schickend, während er scharf nachdachte, was er noch vergessen haben könnte. Die Überlegungen blieben fruchtlos. Er seufzte, und schielte auf den glimmenden Punkt vor seiner Nase, auf dass der ihn nun erleuchten möge, aber ergebnislos. Mit einem Mal drangen zwei harsche Stimmen, die die Luft durchschnitten, an sein Ohr. Männerstimmen, die anscheinend ebenso plump wie unhöflich eine Frau aufreißen wollten. Stümper. Er beschloss, sie zu retten - wer weiß, vielleicht verdiente er sich damit ja 'ne Nummer, was auch eine willkommene Ablenkung von dieser naiven Chaotin wäre. Das Mädchen wurde durch den breiten Rücken des einen Jungen verdeckt, aber er streckte ihn ruhig mit einem Schlag auf den Hals nieder. Als er vor ihm zu Boden sackte und Jasper das Mädchen erkannte, war er sich nicht sicher, ob er lieber lauthals lachen und entnervt aufstöhnen sollte. Sie schon wieder. Saya. Irgendwie schien sie ihn zu verfolgen. Er war noch mitten in diesem beunruhigenden Gedanken, als der andere Junge meinte, ihn angreifen zu müssen. Mit einem verächtlichen Blick lenkte Jasper die Faust ab, und der andere taumelte mit seinem eigenen Schwung in Jaspers geballte Schlaghand. Der andere war inzwischen mühsam wieder auf die Beine gekommen und bedeckte Jasper mit Flüchen, entschied sich dann aber, seinen Kameraden zu stützen und sich zu verziehen. Kopfschüttelnd sah Jasper ihnen nach, dann wandte er sich an Saya. "Ich bekomme zunehmend das Gefühl, dass du eher weniger begabt darin bist, auf dich aufzupassen - um's mal vorsichtig zu sagen." Er packte sie am Handgelenk und zog sie auf die Füße. Im Kopf wog er kurz ab, wie weit er seinen Clubbesuch nach hinten schieben könnte, und beschloss dann, dass sie eh auf ihn warten würden, egal wie lange er brauchte. Entschlossen und schweigsam zog er Saya hinter sich her zu seinem Auto. "Ich bringe dich nach Hause, keine Angst. Steig ein." Kaum hatte sie sich mit einem leisen 'Klick' angeschnallt, als Jasper auch schon losraste - er fuhr sein Auto auch so, wie der Motor es verdiente, wie er zu sagen pflegte. Sie waren recht schnell am Stadtrand angekommen, wo der Vorort in sanfte Hügel überging. Er grinste in sich hinein. Wären sie zu seiner Wohnung gefahren, hätte vermutlich sogar das Dummchen, dass grade neben ihm die Landschaft bestaunte, Lunte gerochen. Er hielt den Wagen auf einer Hügelkuppe gute zehn Kilometer vor der Stadt, und bedeutete Saya auszusteigen. Draußen ging grade die Sonne hinter den Baumwipfeln unter. Bombenstimmung.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Di Okt 09, 2012 10:54 am

Die Rettung durch Jasper war mehr als nur ein Zufall, war es villt doch Schicksal? Saya Kopf wurde von vielen Gedanken auseinander genommen doch gerade in diesem Moment ließ Jasper wieder ein Kommentar ab, weswegen Saya ihm eine klatschten hätte können. Sie kann nicht auf sich aufpassen? Tzz! Schon waren die beiden Typen ausgeschaltet und Saya wurde von Jasper mitgezogen. Mit seinen Worten sie nach Hause zu fahren, fühlte sie sich nun endlich wohler. Das Auto von Jasper war aber wirklich nicht zu verachten. Es passte wirklich wie die Faust aufs Auge zu ihm. Saya stieg ein, schnallte sich an und mit einem Mal fuhr der gute Jasper auch schon los. Er fuhr schnell... fürs Saya ruhigen Vater-fährt-sie-zur-Schule-Geschack, etwas zu schnell aber irgendwie war es auch recht aufgrend. Doch dort wo sie hielten war für Saya eher eine seltsame Einöde, mit dennoch... wundervollem Ausblick auf den Sonnenuntergang. "Wuha, wie schöööön~" sagte sie und stieg aus dem Wagen, samt Jasper "Dennoch... ehm sensei... was machen wir hier?" fragte sie Jasper und drehte sich zu ihm. Jasper lächelte sie nur an und ging auf eine Bank zu. Saya folgte ihm natürlich und so wie er sich dort hinsetzte, tat sie es ihm gleich - allerdings mit etwas Abstand. "Ich hab wirklich noch nie so einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen" sagte sie verträumt und legte ihren Kopf an ihre Hände. "So friedlich..." sagte sie und schloss die Augen. Ein leichter Windstoß fegte durch die Wiese und Sayas Haare wurden ein wenig in die Luft gehoben. "Sensei... ich sage es ihnen ganz ehrlich..." meinte Saya plötzlich und sah Jasper mit ernstem Gesichtausdruck an. "Das sie mir damals geholfen habe, hat sie... hat sie in meinen Augen zu meinem Ritter gemacht und ich... dachte das ich mich sofort in sie verliebt habe aber- ich denke das ich mich da getäuscht habe. Sie sind villt mein Ritter aber... mehr auch nicht." sagte Saya und sah in Jaspers Augen. "Ich hoffe das sie wegen mir nicht dennoch in irgendwelche Probleme gekommen sind. Ich meine... sie sind ein Lehrer und ich eine Schülerin das... wäre sicherlich ein wenig zuviel des Guten. B-Bitte lassen sie also in Zukunft diese Anzeichen dafür als wenn sie Interesse an mir hätten. Ich werde sie ebenfalls nicht länger mit meinen Blicken belästigen." sagte sie und stand auf. "Haha, irgendwie war das sehr befreiend" sagte sie und streckte sich. "Ich denke sie können mich nun nach Hause bringen Sensei. Ich finde es toll das sie dieses Szenario arangiert haben damit ich meine dummen Flausen los werde und sehe wie nett sie sind und wie sie sich um mich Sorgen. Sie sind wirklich ein toller Mensche" sagte Saya mit einem engelsgleichen Lächeln. "Sensei?" fragte sie und sah in Jaspers...leicht angesäuertes Gesicht.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mi Okt 10, 2012 12:22 pm

Jasper starrte sie an, bemüht, seinen Kiefer an Ort und Stelle zu halten. Was sollte das denn jetzt? Hatte sie das in irgendeinem Manga gelesen? War das jetzt der Moment, wo sie einen Regen von Rosen erwartete, in dem er ihr auf Knien seine zutiefst ehrlichen Gefühle unter absolut unmännlichen Tränen beichten würde? Teenager waren ja so anstrengend. Er fing sich schnell wieder, stand auf und stellte sich vor sie, den Kopf schief gelegt. "Nette Ausrede." Er fixierte sie mit seinen eisblauen Augen, hinter den pechschwarzen Haaren einen Strahlenkranz von der Sonne. "Ritter, aber mehr auch nicht? Und was bist du deiner Meinung nach dann? Das Edelfräulein, dass sich einen Ritter als Gespielen nicht leisten kann, weil sie irgendeinem Prinzen versprochen ist, der irgendwo wartet? Halte ich für eher unrealistisch." Er trat noch einen Schritt auf sie zu, minimierte die Entfernung zwischen ihnen. "Du denkst, du kannst mich vergessen und nur noch als hilfreichen Lehrer sehen? Ha, aber im Gegensatz zu irgendeinem Ritter habe ich weder einen Eid auf Treue noch einen auf Moral geschworen. Und ich werde dir hier und jetzt beweisen, wie falsch du liegst. Viele Edelfrauen haben ihre Ritter ihren Prinzen schon vorgezogen und ich schwöre dir, dass du keine Ausnahme werden wirst." Wie um seine Worte auszugleichen, schenkte er ihr ein Lächeln, von dem er wusste, dass es atemberaubend war. Ehe sie sich von ihm losreißen konnte, zog er sie an sich, drückte ihr Kinn hoch und küsste sie. Ihren anfänglichen Widerstand ignorierte er gekonnt, ehe sie, wie vorhergesehen in seinen Armen und unter seinen Berührungen dahinschmolz. Er musste sich zurückhalten, um nicht zu grinsen. Vorsichtig dirigierte er sie auf die Bank zurück, bis sie unter ihm lag. Ab hier war alles Routine. Sie würde sich von ihm und seinen Künsten verführen lassen, und ihm bereitwillig geben, was er wollte. Und dann wäre Schluss mit diesem Kapitel, was schon viel mehr Trubel in seinen geordneten Emotionshaushalt gebracht hatte als ihm lieb war. Da sie Jungfrau war, ging er beherrscht und vorsichtig vor. Vorsichtig strich er mit seinen Lippen an ihrem Hals entlang, tausend kleine Küsse schmetterlingszart auf ihre Haut setzend, die linke Hand in ihren weichen Haaren vergraben, während er mit der rechten ihr Shirt hochschob. Da sage noch mal einer, Männer seien nicht multitaskingfähig. Er wollte sie gerade wieder auf den Mund küssen um sie ruhig zu stellen, als er das Salz schmeckte. Überrascht drückte er sich hoch und sah sie an. Er hatte es richtig vermutet, sie weinte. Völlig perplex starrte er sie an. Was?

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Do Okt 11, 2012 1:44 am

Was tat Jasper da? Was sollte das? Er warf all ihre Gefühle wie einen Eimer schmutziges Wasser über Bord und fing an sie zu berühren, zu Küssen und in Sayas Kopf kamen immer mehr Gedanken hoch. //Er ist doch ein Arschloch... er ist gemein, er ist...das Letzte!// dachte sie ständig und sie konnte ihre Tränen, trotz der zaghaften Küsse von Jasper nicht zurückhalten. Perplex schaute er das weinende Mädchen an die sich ihre Hände vors Gesicht hielt. Sie schluchzte und wusste nich wie sie mit der Situation umgehen sollte. Die Tränen liefen ihr nur so das Gesicht herunter und sie schaute Jasper mit einem angsterfüllten Blick an. Dieser ließ von ihr ab und sie stand auf, hörte mit dem Weinen allerdings nicht auf. Im Gegenteil, sie wurde sogar immer lauter. "D-D-Du... bist... *schluchz* das... L-L-Letzte..." sagte sie mit Tränen in den Augen und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Was fiel ihm ein? Wieso machte er das mit ihr? Hatte Saya denn so eine schlechte Menschenkenntniss? "I-ich will nach Hause" sagte sie und zog ihre Beine an ihren Körper und vergrub ihr Gesicht darin. Wie eine Schnecke die sich in ihr Haus zurückgezogen hatte saß sie nun da. Ihr Pullover war noch etwas nach oben gezogen aber das schien sie gerade weniger zu stören. Jasper war für sie gestorben... sie hätte niemals gedacht das er SO ein Kerl wäre.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Okt 14, 2012 1:12 am

Jasper fuhr zurück, als hätte er sich verbrannt. Was ging denn hier ab? Sie WEINTE? Verwirrt und perplex sah er sie an, während die Tränen nur so über ihr Gesicht strömten. Hatte er ihr weh getan? Er kannte ja so einige Reaktionen von Frauen auf ihn, aber das hier gehörte definitiv nicht dazu. Dann hörte er ihre mühsam unter Schluchzern hervor gepressten Worte, und erstarrte. Das Letzte? Wow, so war er auch noch nie genannt worden. Offenbar war sie noch viel naiver, als er geglaubt hatte, und vor allem - unschuldiger. Er biss sich auf die Lippe. Damit hatte er nicht gerechnet. Ein wenig verzweifelt sah er sich um. Was sollte er jetzt denn machen? Er war bisher nur mit der Sorte weinender Mädchen konfrontiert gewesen, bei denen er es bewusst provoziert hatte. Vorsichtig streckte er eine Hand nach ihr aus. "Hey?" Sie reagierte nicht, sondern drückte weiterhin das Gesicht fest auf ihre Knie, ihr Körper zitternd von den Schluchzern, die einander jagten. "Nicht... nicht weinen, okay?" Er überlegte fieberhaft, wie er sie trösten oder zumindest beruhigen könnte. Sie weinte ja immer noch. Verzweifelt hob er die Hände. "Schau mal, es tut mir leid, ich dachte nur, du rechnest schon mit sowas, wenn du dich mit einem älteren Mann einlassen willst..." Sie würdigte ihn keines Blickes. Warum auch immer, Jasper entschied sich, etwas zu tun, was er noch nie getan hatte. Er gab sich selbst einen wirklich gewaltigen Ruck, und schluckte seinen Stolz herunter, der ihm geboten hätte, sie einfach grinsend und mit einem "Was denn? Normalste Sache der Welt, du prüde Kuh"-Blick bei ihr zuhause abzuliefern. Stattdessen streckte er beinahe ungeschickt die Hände nach ihr aus, und umarmte sie vorsichtig. Wie um seine dieses Mal lauteren Absichten zu unterstreichen, zog er entschieden ihren Pullover wieder komplett herunter. Als er merkte, dass sich ihr Schluchzen wenigstens etwas legte, wischte er ihr einmal vorsichtig mit seinem Unterarm über die Augen, um ihre Tränen abzuwischen. Dann nahm er sie wieder vorsichtig in den Arm, und streichelte ihr sanft über den Rücken, und legte dabei seine Wange an ihren Kopf. Auch wenn sie es nicht sah und er es niemals zugeben würde, schlich sich eine ganz leichte Röte auf seinen Wangen, und innerlich schüttelte er den Kopf. Wie weit war es mit ihm gekommen? Er tröstete ein Mädchen nicht nur, er hielt sie im Arm und musste ernsthaft überlegen, wohin mit seinen Händen, damit sie ihn nicht missverstand. Das war ja mal eigentlich gar nicht seine Art. Während er noch grübelte, was um alles in der Welt genau ihn dazu bewogen hatte, hielt er immer noch Saya in seiner sanften Umarmung.
Es war unklar, wen er damit mehr überrascht hatte - sie oder sich selbst.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Okt 14, 2012 10:53 am

Was sollte das denn nun? Gerade noch wollte er ihr an die Wäsche und nun? Nun schien Jasper garnicht mehr klar zu sein wie er reagieren soll. Saya war verwirrt. Jasper war schon verdammt komisch. Gerade hatter er ihre Gefühle durch diese Aktion total verletzt und dann kam so eine Aktion? Als er sie so zärtlich umarmte, wurde Saya doch etwas warm innerlich. "Lassen sie mich in Ruhe" sagte Saya leise und sah zu ihm. Ihr verweintes Gesicht blickte in sein erschrockenes und sie legte die Beine wieder auf den Boden und stand auf. "Bitte... fahren sie mich Heim" sagte sie leise und schaute nach unten. Doch Jasper sah zur ihr und sagte ihr ob er sich nicht irgendwie revanchieren könnte. Immerhin tat es ihm innerlich doch Leid. "Saya blockte ab und ging Richtung Wagen. "Wenn sie die Zeit zurückdrehen könnten, dann villt" sagte sie stumm und stieg in den Wagen. Jasper fuhr sie nach Hause, nachdem Saya die Straße genannt hatte. Sie saß allerdings hinten und sah ihn nicht an. Jasper hingegen sah vom Spiegel aus immer zu ihr die aus dem Autofenster blickte und die fahrenden Autos betrachtete. Nach einer halben Stunde, standen sie vor dem schönes großen Haus indem Saya lebte. Ohne ein Wort zu sagen stieg sie aus und ging in ihr Haus. Jasper blieb alleine im Wagen zurück und sie öffnete schnell die Tür ihres Hauses und ging hinein. Ihre Eltern warteten bereits da und besonder ihre Mutter war in Sorge darüber wo sie denn den ganzen Tag war. Saya antwortete nicht sondern ging stumpf in ihr Zimmer und legte sich direkt in ihr Bett. //Idiot...// dachte sie und schlief in ihren Klamotten ein.

Der nächste Tag:

Der Wecker klingelte und Saya wachte, genervt und irgendwie mürrisch auf. Sie ging ins Bad und nahm fürs erste eine erholsame Dusche. "Ich will nich in die Schule" meinte sie und sah an die Decke. Das warme Wasser prasselte auf die ab und sie lächelte bei dem Gedanken das sie sich verteidigt hatte. "So ein Idiot! Der denkt wohl er kann mich einem Mädchen machen was er will!" sagte sie und ging aus der Dusche. Nackig stand sie vor dem Spiegel und sah ihr leicht beschlagenes Spiegelbild. "Ob ich ihn wirklich anmache?" fragte sie und hörte auf einmal eine männliche Stimme. "Saya? Wen machst du an?" fragte ihr Vater und sie zuckte zusammen. "Ehm nix Papa ich meinte damit ob ich ehm Rukis Kerze anmache, die sie mir gemacht hat" versuche sie abzulenken und ihr Vater gab nur ein "Achso ♥" von sich und ging nach unten. Wenig später war auch Saya dort, aß etwas und wurde von ihrem Papa zur Schule gefahren. Die Klasse war wie immer mit den üblichen Gesichtern gefüllt. Saya setzte sich schweigend an ihren Platz und sah aus dem Fenster. Heute würde sie ihn wiedersehen. Ein Herzklopfen erschien, wie sie es noch nie gespürt hatte. War es Freude oder Angst? Könnte sie Jasper Phoenix noch in die Augen sehen. Würde sie in seinen Fächern nun kläglich versagen? Die ersten 4 Stunden hatten sie normalen Unterricht mit dem allzeit beliebten älteren Lehrer Toshigami-sensei. EIn 50-jähriger der es verstande mit seinen Schülern umzugehen. Pünktlich zur 5. Stunde erschien Jasper. Gutaussehend wie immer und legte seine Bücher auf sein Pult und kontrollierte die Anwesenheit. Als er Sayas Namen aufrief gab sie, aus dem Fenster schauend nur ein "Ja" von sich und der Unterricht begann.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mo Okt 15, 2012 8:21 am

Jasper erzählte seiner Klasse in alles Seelenruhe etwas über englische Grammatik, während er innerlich darüber nachgrübelte, wie er diese Situation mit Saya lösen sollte. Und das musste er! Immerhin ging es hier um sie .... äh, um seinen Stolz. Genau, seinen Stolz. Er blinzelte kurz, fiel aber nicht aus der Rolle. "So, und das schreibt ihr jetzt bitte ab. Wortwörtlich und genau so, wie es da fehlerfrei an der Tafel steht." Er selbst ließ sich ruhig hinter das Lehrerpult auf den Stuhl fallen, während die murrenden Schüler lautstark ihre Sachen hervorholten. Mit gerunzelter Stirn starrte er auf sein Heft, und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare, während sich eine Idee in seinem Kopf formte. Ein Märchenprinz? Bitte, er hatte sich schon in ganz andere Rollen versetzt. Mit einem Lächeln zog er einen Stift hervor, und begann einen detaillierten Plan für den morgigen Tag zu schreiben, den Samstag.

Nach der Schule wartete er an dem Gang, von dem er wusste, dass Saya ihn herunterkommen würde. Als er sie sah, stieß er sich entschlossen von der Wand ab, an der er bis eben gelehnt hatte ab, und trat vor sie. "Saya-san, ich muss eben mit dir reden... unter vier Augen." Er lächelte ihre Freundinnen mit seinem umwerfenden Lächeln an. "Es geht um eine schulische Angelegenheit, in der dein Vater mich kontaktiert hat..." Zu ihren Freundinnen gewandt verzog er in täuschend echtem Bedauern das Gesicht. "Ich fürchte, das wird sich ein wenig ziehen. Geht ruhig schon mal vor!" Er zwinkerte ihnen noch zu, dann hielt er Saya die Tür des nächstliegenden Klassenraums auf. "Nach dir." Nach dieser Vorstellung hatte sie gar keine Wahl, als ihm zu folgen. Er lehnte sich von innen gegen die Tür, und musterte Saya, wie sie so völlig verkrampft vor ihm stand. Er lachte leise. "Doch nicht in der Schule, was denkst du denn. Entspann dich." Er bot ihr einen Stuhl an, und setzte sich selbst auf den Tisch vor sie. Dann atmete er tief durch. "Ich hatte gehofft, dass du jetzt vielleicht... etwas ruhiger bist. Wegen der Sache von gestern, das war wohl einfach ein ziemliches Missverständnis. Ich dachte, wenn man sich schon traut, einem Erwachsenen wie mir ein Geständnis zu machen, dass du dann auch mit sowas, nun ja, rechnest. Ich kann allerdings nicht behaupten, dass ich es übermäßig bereue...", er drückte sie an der Schulter herunter, als sie schon entrüstet aufspringen wollte, "... woah, lass mich doch ausreden, Kleine. Ganz einfach weil für mich, in meinem Alter, wie soll ich sagen... das ein Ausdruck von, naja 'Zuneigung' ist. Was wiederum bedeutet, ich wäre nicht mal ansatzweise so weit gegangen, wenn ich dich nicht als ziemlich attraktiv und sympathisch betrachten würde." Er legte den Kopf schief und beugte sich soweit zu ihr, dass er ihr in die Augen sehen konnte. "Trotzdem, wenn ich dein Gesicht so sehe, werde ich das Gefühl nicht los, dass ich mich revanchieren sollte. Du hattest dir also ein Date mit einem Märchenprinzen gewünscht? Sollst du kriegen. Geh' einen Tag mit mir aus, und ich werde dir beweisen, dass ich auch anders kann. Erstens kann ich dann vielleicht ein bisschen von deiner schlechten Meinung von mir revidieren, zweitens wird dir ein Wunsch erfüllt. Wenn wir in die Nachbarstadt gehen, sollte es auch kein Problem mit Leuten geben, die uns möglicherweise sehen könnten." Er zog mit einem schiefen Grinsen eine Dose Pfefferspray aus der Tasche. "Als Beweis, dass ich mich nicht gegen dich wenden werde, gebe ich dir eine Waffe in die Hand." Er stellte eine Fußspitze auf der Kante ihres Stuhls ab, stütze sich auf sein Knie und betrachtete sie mit einem versonnenen, warmen Blick, von dem er wusste, dass er in neun von zehn Fällen wirkte.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mo Okt 15, 2012 11:37 am

"W-Wie meinen?" fragte Saya verwirrt als Jasper ihr den Vorschlag mit dem Märchenprinzendate machte. "Soll, das ein Witz sein?" fragte sie und sah dann wie er ihr das Pfefferspray als Verteidigungsmittel gab. Meinte dieser Kerl es diesmal etwa ernst, fragte sie sich in ihren eigenen Gedanken und merkte wie die rosarote Wolke die um Jasper war, eher in einem mysteriösen Lila war. Konnte sie ihm vertrauen, oder doch nicht? War er eine nette oder eine böse Person. Würde er ihr wieder diese Dinge antun oder... würde es diesmal etwa anders ausgehen? Sie sah in die warmherzigen Augen von Jasper, von denen man nur annehmen konnte, das sie unheimlich viel Wärme ausstrahlten. "O-Okay..." sagte sie zögerlich und wendete ihren Blick Richtung Fenster. Hatte sie das gerade wirklich gesagt? Jasper Phoenix war in diesem Moment irgendwie total niedlich, da konnte sie ihm doch nich ablehnen, noch dazu. War sie immer noch ein wenig in ihn verliebt und wenn er für sie nun... aber, das wäre doch auch nur gespielt, sagte sie sich immer wieder aber sie wollte es hinter sich bringen. Villt würde auch Jasper sie in Ruhe lassen. "Treffen wir uns..." sagte sie. "I-Ich möchte mich wenn dann auch fertig machen und sowas." meinte sie und sah Jasper an, der hierbei nur ein verspieltes Lächeln äußerte.

Gesagt getan, denn nach Schulschluss ging Saya direkt nach Hause... und legte Zuhause eine Rundumerneuerung vor. Die schönsten Klamotten, das teuerste Shampoo, die beste Creme und der am besten funktionierende Rasierer! Alles wurde rausgeräumt und war in Sayas Zimmer verteilt. "Also... ab in die Badewanne, dann dies und das machen. Haare machen, Klamotten für morgen rauslegen, sich eincremen und eeeehm... was vergessen?" fragte sie und rannte in ihrem Zimmer herum. Sie war total aus dem Häuschen. Das Date mit Jasper im Nachbardorf morgen ab 14 Uhr machte sie ganz wild. "Ich werde ihn treffen" sagte sie mit einem zufriedenen Lächeln und sah das Pfefferspray aus ihrer Schultasche ragen. "Ob ich es benutzen werde?" fragte sie sich und seufzte. "Hab trotzdem Angst" kam es ihr über die Lippen aber das kleine Mädchen in ihr freute sich trotzdem auf einen Tag mit Märchenprinz Jasper. Nachdem also das Wichtigste erledigt war, lag sie in ihrem warmen Himmelbett und an die Decke, bereit zum einschlafen. Wie würde das perfekte Date mit ihm wohl ausgehen? Wie in diesen Shoujoromanen? Würde er sie küssen? Würde sie ihn küssen wollen? OMG soweit konnte sie doch garnicht denken, immerhin... war er auch noch ihr Lehrer und das hier diente nur zum revanchieren weil er sie zum Weinen gebracht hatte. "Ich schaff das!" sagte sie und schlief letzendlich ein.

Es war Samstag und Saya stand pünktlich um 14 Uhr am verabredeten Platz, mitten auf dem Hauptplatz des Tokio-Towers an einer der Uhren und wartete auf Jasper. Sie selbst trug ein hübsches Kleid und wippte von einem zum anderen Bein. Immer wieder schaute sie auf ihr Handy. //Ich bin so aufgeregt// dachte sie und schaute sich um.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Do Okt 18, 2012 6:38 am

Left one (Weißes Hemd OFFEN!):
 
Jasper stand pünktlich auf, schlüpfte in seine Klamotten und trat aus der Tür. Er hatte gestern noch Geld abgehoben - viel, um sicher zu sein, dass sie heute keinen Cent würde bezahlen müssen. Seine Haare waren frisch gewaschen und glänzten seidig im Morgenlicht, als er vor die Tür trat und seine Lederjacke überwarf. Mit einem Grinsen ging er noch einmal den Plan des Tages durch. Ja, das würde ihr gefallen. Er lachte, steckte sich eine Zigarette an und trat, noch immer kichernd zu seinem Auto. Er hoffte, heute sein ganzes Defizit bei ihr ausgleichen zu können. Außerdem, er hatte ihr versprochen, der reinste Märchenprinz zu sein, und ein Versprechen zu einer Frau brach man nicht. Auch nicht dann, wenn sie eigentlich noch ein Kind war. Er warf die Kippe halb aufgeraucht aus dem Fenster. Sie wäre sicher weniger begeistert, wenn er damit ankäme. Wobei... cool war es ja schon. Nur bei der Begrüßung vielleicht nicht... Er seufzte, und bog scharf um die Ecke. Da war er ja schon. Er schloss das Auto hinter sich ab, und trat von hinten an das Mädchen heran. Sie sah sich vor sich um, einen Blick auf die Uhr werfend. Er grinste, und um Punkt 14 Uhr trat er neben sie. "Hey." Eine Hand in der Hosentasche lächelte er zu ihr herunter, als wäre sein Tag nur deswegen ein Schöner, weil er sie hier traf. Er wusste ganz genau, wie umwerfend dieses Lächeln war und setzte es ganz gezielt ein. "Hast du irgendwelche Wünsche? Irgendetwas, was du schon immer mit deinem Traumprinzen machen wolltest? Ich stehe heute voll und ganz zu deiner Verfügung, wünsch dir was!" Er sah sie nachdenklich an. "Wobei... zuallererst lade ich dich ins Cafè ein, wenn du nichts dagegen hast." Er strahlte sie an, dann setzte er sich zusammen mit ihr in Bewegung. Im Gehen streckte er vorsichtig seine Hand aus, und nahm ihre in seine. Sie starrte ihn überrascht an. Er blieb kurz stehen und schmunzelte. "Tja, ich bin heute dein Märchenprinz. Das bedeutet, ich verhalte mich auch so, als wärst du meine Prinzessin. So war der Deal gemeint." Er drückte ihre Hand kurz liebevoll, dann setzte er sich wieder in Bewegung. Na, für einen Tag konnte er schon mal den Gentleman raushängen lassen. Er steuerte ein reizendes kleines Cafè an, wo er sich mit Saya an einen Tisch setzte. Mit einem schnellen Blick in die Karte entschied er sich für einen schwarzen Kaffee und ein Stück Schoko-Torte. Aber erst einmal sah er Saya an: "Was möchtest du essen?"

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Sa Okt 20, 2012 6:46 am

(Hawrrrr sexy xD)

Kaum schaute Saya wieder auf die Uhr, sah sie auch schon den recht locker und fröhlich wirkenden Jasper. "S-S-Sensei!" meine sie verlegen und drehte sich kurz zur Seite. //Okay, ganz cool bleiben... beachte das supertollefantastische Aussehen einfach nicht. Er hat dir zwar diesen Tag hier versprochen aaaaaber ich bleibe dennoch auf der Hut!// dachte sie innerlich und lächelte Jasper an. Als er sie auch noch fragte was sie wohl mit ihrem Traumprinzen machen würde, schlug es sie fast aus den leicht hohen Schuhen. //OMG darf ich etwa alles entscheiden?// dachte sie und sah verlegen zur Seite. "Ehm, also... wissen sie Sensei i-ich würde gerne..." sagte sie schüchtern und blickte wieder zu Jasper und holte ihr Handy raus. "SEHEN SIE SELBST!" sagte sie und machte ein Programm auf was sich "Love-List" nannte. Auf der Liste standen verschiedene Aktivitäten wie z.B zusammen in einem Boot romantisch auf dem See schippern, ins Kino gehen (Gruselfilm), Karaoke singen, Shoppen gehen, im Park ein Picknick essen, Er legt sich im Park mit dem Kopf auf ihre Knie und die beiden liegen romantisch unter einem Baum, Essen gehen und noch viele weitere Shoujo-tastische Ideen. "Also... das war halt die kleine Liste" meinte sie schüchtern und ging dann mit ihm, der ein wenig geschockt wirkte, los. Während des Weges kam Jasper auf die Idee ihre Hand zu halten was in Saya gleich wieder eine innere Unruhe auslöste. "S-Schon okay..:" sagte sie nervös und lächelt etwas //Er hält meine HAND!! YEAH!!!// dachte sie in Gedanken und landete mit Jasper in dessen vorher angekündigtem Café. Das Café war wirklich niedlich und das Essen auf der Karte klang einfach nur herrlich. Als Jasper seine Bestellung dem Kellner geäußerst hatte, war Saya an der Reihe deren Augen an der Karte klebten. //OMG ist das alles lecker!// dachte sie und sah die Karte immer wieder von oben bis unten an. "Nun ich neeeehme einen Shai Latte mit der Special Deluxe Duffy Torte!" sagte sie und gab dem überraschten Kellner die Karte. "Miss, das ist unser kalorienhaltigstes Gericht" sagte er und Saya sah ihn fragend an. "Na und?" fragte sie und wusste nicht genau auf was der junge Mann da hinaus wollte, doch er ging und Saya sah verlegen zu Jasper. "Also... ich soll also heute sagen was wir machen, ja?" fragte sie und sah Jasper an. "Nur um es nochmal anzusprechen, das Pfefferspray ist dabei, also nix krummes versuchen" sagte sie und sah zu zur Seite. Als sie so dezent zur Seite sah... machte sie große Augen denn da kamen 2 ihrer Freundinnen freudig auf das Café zu. "MIST!" sagte sie und stand auf. "Wir müssen weg und zwar schnell" sagte sie, schnappte sich Jaspers Hand und rannte mit einem imensen Speed weg vom Cafe, aber wohin sollte sie gehen? Ohne wirklich darüber nachzudenken was sie da gerade tat, rannte sie in eine recht enge Gasse und stopfte sich und Jasper da irgendwie rein, so dass ihre beiden Freundinnen sie nicht sehen konnten. Die beiden steckten grad ein wenig in der Klemme denn die Damen nahmen im Cafe Platz und Jasper und Saya konnten nicht entkommen da sie sonst von den beiden gesehen werden würden. "Was machen wir jetzt?" fragte sie und realisiert erst jetzt das sie recht nah an Jaspers Brust klebte. "Ehm... sensei?" fragte sie schüchtern und wurde rot im Gesicht.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Do Okt 25, 2012 3:55 am

Jasper musste sich sehr zusammenreißen, um nicht beim Anblick ihrer Love-List laut aufzulachen. Dieses Kind. So naiv wie keine Zweite. Trotzdem prägte er sich das, was er bei dem flüchtigen Blick auf die Liste hatte erhaschen können, nur allzu genau ein. Boot fahren? Er überlegte kurz, ja, hier in der Nähe gab es einen Bootsverleih. Er lächelte. Sie sollte ihren Willen ruhig haben, deswegen war er ja hier. Moment - was? Warum war er hier? Richtig, wegen diesem unbedachten Versprechen. Er runzelte die Stirn und tat so, als sei das der Speisekarte gewidmet. Er musste sich mal zusammenreißen. Das heute war 'ne absolute Ausnahme. Er wollte gerade ein neckendes Kompliment zu ihrer Figur machen, als sie plötzlich schockiert die Augen aufriss. Noch ehe er überhaupt einen Laut von sich geben konnte, hatte sie ihn schon an der Hand gepackt und zog ihn mit sich, raus aus dem Cafè. Als er die beiden Mädchen erkannte, die auch in ihrer Klasse waren, schmunzelte er. Sie nahm ihn also in Schutz? Oder handelte sie einfach, ohne zu denken? Ja, vermutlich eher letzteres, beschloss er, als sie ihn völlig ohne Hintergedanken in die schummrige Gasse zog. Himmel. Welche Kerl, oder, noch viel eher: Welches Mädchen würde sich dabei nichts denken? Zu allem Überfluss klebte sie auch noch an seiner Brust, alle Berührungsängste wie weggeblasen. Sie standen also in dieser Gasse, die im Grunde eher eine Nische war, mit kaum genug Platz für sie beide. Plötzlich, dass merkte er an ihren roten Ohren und ihrer unsicheren Stimme, wurde auch dem Naivchen, was sich da an ihn drückte klar, in was für einer Situation sie sich hier befanden. Jasper rollte die Augen, ohne dass sie es sehen konnte. Wer wäre er denn, wenn er diese Situation nicht voll ausnutzen würde? Natürlich so, dass sie nicht drauf kommen würde. "Ich bitte sehr darum, dass du in dieser Situation vielleicht nicht sofort zum Pfefferspray greifst... und schrei bitte nicht." Er lachte in sich hinein, als er die Arme um sie legte und sie noch enger an sich zog. Eine Hand lag warm zwischen ihren Schulterblättern, die andere weiter unten auf ihrer Wirbelsäule, so, dass es nicht verwerflich war, seine Fingerspitzen aber trotzdem ein für sie vermutlich schon leicht gefährliches Terrain streiften. Er seufzte entschuldigend in ihr Ohr. "Sorry, ist platzsparender. Ich kenn' die beiden... die sind aus deiner Klasse, richtig?" Er tat so, als würde er der Umarmung kaum etwas beimessen, um zu verhindern, dass sie auf den Gedanken kam, seine Absichten zu hinterfragen. Sie war klein, ihr Kopf lag gerade mal an seiner Brust. Außerdem lehnte sie sich schon fast unbeholfen an ihn, sichtlich nervös. Er musste an sich halten, um nicht loszuprusten. "Entspann dich... ich glaube, sie essen nichts großes." Perfekt, immer schön in der Prinzenrolle bleiben. Oh, Kekse wären jetzt echt nicht schlecht. Mit einem Schmollmund dachte er an die bestellte Torte, die eigentlich ihm hatte gehören wollen. "Trotzdem... wäre ja Verschwendung, hier so lange zu warten, wenn ich dir einen ganzen Tag versprochen habe, denkst du nicht?" Er löste sich etwas von ihr, und nahm vorsichtig ihre Hand. "Los, sie suchen gerade aus." Er zog sie heraus und setzte sich in Bewegung, wohlweißlich so, dass er auf der Seite wäre, aus der die Mädchen gucken würden. Er verdeckte sie fast ganz, und so kamen sie aus dem Restaurant heraus, und gerade als Saya sich erleichtert umdrehen und nachsehen wollte, ob wirklich alles in Ordnung war, sah eines der Mädchen hoch. Jasper reagierte blitzschnell. Noch ehe sie das Mädchen in dem Menschenfluss wahrnahm, zog er Saya weiter und beugte sie dabei zu ihr herüber, sodass sie aus dem Fenster des Restaurants heraus aussehen mussten, wie ein Pärchen, dass nicht die Finger von einander lassen konnte. Trotzdem, einen Kuss provozierte er nicht - einerseits um sie ein bisschen zu quälen, andererseits um seine Rolle zu unterstreichen. Er lächelte, als er ihren fragenden Blick und die roten Wangen sah. "So haben sie höchstens mich mit einem Mädchen gesehen, dass sie nicht erkennen konnten, weil ich zu... beschäftigt mit ihr war. He, guck nicht so! Ich hab' dich nicht angefasst oder zu was gezwungen oder so!" Er verschränkte seine Finger mit ihren. "Ich kenne einen Bootsverleih in der Nähe, da können wir uns noch mal was zu essen holen und ein Ruderboot. Dann kannst du auf dem See was essen." Als sie ankamen, war zu sehen, dass der Begriff 'See' noch deutlich untertrieben war. Dankend zahlte Jasper für das Boot und das Essen, und ging dann mit ihr zum Steg. "21... 22.. 23, das ist unsers." Er hielt ihr galant einen Arm hin. "Bitte einzusteigen, Milady!" Als sie beide saßen, zog er wegen des schönen Wetters sein Jacke aus und legte sie neben sie auf die Sitzbank. Er selbst schob die Ärmel seines Shirts hoch und setzte sich an die Riemen. Mit jedem Schlag, den er auf den See hinaus machte, konnte man sehen, dass die Muskeln sogar in seinen Unterarmen gut trainiert waren. Sie waren ein ganzes Stück herausgefahren, als er zu ihr blickte. Sie hatte mit dem Essen der Crepès und Waffeln bereits angefangen, und es schien ihr gut zu schmecken. Er lächelte sie an, und streckte eine Hand nach ihr aus. "Du hast da was." Mit dem Daumen wischte er vorsichtig einen kleine Klecks der Schokocreme-Füllung aus ihrem Mundwinkel und leckte es sich vom Finger. Dann legte er sich wieder in die Riemen. "Hmm. Ich hoffe hier taucht niemand auf, den wir kennen! Dann bleibt und nämlich keine andere Wahl mehr, als in Wasser zu springen", scherzte er. Hungrig blickte er auf das halb gegessene Crepè. "Gibst du mir was ab?" Er stützte sich in die Riemen, und lehnte sich etwas zu ihr, um einen Bissen von dem Crepè zu nehmen. Er zierte sie sich, wie immer, doch dann hielt sie mit glühend rotem Kopf das Crepè hin, und er biss genüsslich ab. Er war nicht viel Können nötig, um ihre Gedanken in diesem Moment zu lesen: Indirekter Kuss, waaaaaah!!! oder so ähnlich. Er leckte sich die Schokolade aus den Mundwinkeln. "Lecker!" Er strahlte. "Teilen wir uns den mit der Himbeer-Füllung auch?" Er zog die Riemen ins Boot und machte es sich vor ihr bequem. Da trieben sie nun, alleine mitten auf dem riesigen See, genau wie sie es sich gewünscht hatte. Aber Prinz sein .... war ja mal anstrengend.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Okt 28, 2012 8:16 am

Okay.... man war alleine. Alleine in dieser verdammten engen Gasse, zusammen mit Jasper Phoenix-sensei. Die Freundinnen im Café, der heiße Lehrer an ihrem Körper. Die Situation... eigentlich recht verlockend. Die Stimmung... angespannt. Was allerdings eher von Saya ausging die nicht wusste wo oben und unten war. Doch lange wollte Jasper nicht in dieser Position bleiben, denn schon hatte er sich auf den Weg gemacht und sogar eine Idee wie er die Mädels täuschen konnte. "S-Sensei..." sagte sie, als Jasper langsam näher mam um sie zu verdecken. //OMG! Was soll ich nur machen? Das war gerade so... oh weh, nein. Saya bleib standhaft, lass dich hier nicht verführen das könnte immerhin seine Masche gerade sein. Pfefferspray sollte im Notfall eingesetzt werden aber dennoch... ich mag es wenn er mich berührt. Ist das immer so wenn man verliebt ist? Das man die Berührung einer Person unbedingt weiter spüren möchte// fragte sich Saya und ging mit Jasper weiter, Richtung Bootsverleih. "Ich glaubs kaum, das sie echt die Liste hier abarbeiten wollen Sensei... ich bin, begeistert. Denn anscheinend haben sie ja null Ideen was man sonst machen kann. Meine Freundinnen meinten immer dass das alberne Ideen sind" meinte Saya und sah Jasper an, der innerlich auf den Satz "Null Ideen haben" sicherlich ganz anders denken würde. Die beiden wollten also zuerst etwas essen und darauf freute sich Saya wirklich. "Yay... ein Crepestand!" sagte sie und ging dort hin. Ein freundlicher älterer Mann stand am Stand und sah Saya an. "So eine hübsche junge Dame, anscheinend haben sie heute einen besonderen Tag, was?" fragte der Mann und Saya wurde rot. "Ehm...ja.. also, naja... das da ist nur mein..." hierbei kam Jasper gerade an und stellte sich neben sie. "Öhm, das ist mein großer Bruder. Er ist gerade hergekommen um mich zu besuchen und ich zeige ihm ein wenig die Stadt" meinte sie und Jasper hob eine Augenbraue hoch. //Ich kann schlecht sagen das er mein F-F-F-F-F-F-Freund ist oder sowas... oder Lehrer... oder hätte ich garnichts sagen sollen?" fragte sie sich innerlich und seufzte. Jasper bestellte als erster und dann war Saya an der Reihe. "Haha, dann passen sie mal gut auf ihre Schwester auf junger Mann. Sie ist anscheinend sehr lieb erzogen worden" sagte der ältere Mann lachend als die beiden auf dem Weg zum Bootsverleih waren. Summend lief Saya neben Jasper her und schaute sich mit großen Augen um. "Es ist total schön hier, kyaaaah wie niedlich!" sagte sie plötzlich als ein kleiner Hund ihren Weg kreuzte. Sein Besitzer war eine junge Dame, etwa Jaspers Alter. "Haha, anscheinend mag er dich" sagte sie und Saya streichelte den kleinen Kerl. "Sie Glückliche.. ich hätte auch gerne einen Hund aber meine Eltern verbieten es mir" sagte sie und knuddelte den Kleinen, bis Saya wieder aufstand und sich von der hübschen Dame verabschiedete. "Bye bye!" sagte Saya und wank der Frau hinterher und ging wieder zu Jasper. "Sorry... aber ich liebe Tiere" sagte sie und ging mit ihm weiter. Die beiden kamen beim Bootsverleih an und Jasper erledigte das was er machen sollte - sich ein Boot ausleihen. Zusammen gingen sie an Bord und Saya konnte hierbei einen kleinen lüsternen Blick nicht von ihm lassen als er so am Rudern war. "S-Sie sind echt stark Sensei" sagte sie kleinlaut und schaute sich auf dem See um. "Wie friedlich das alles ist" sagte sie und hatte eine Hand im Wasser und glitt damit durch das kühle Nass. Endlich waren sie, quasi angekommen und es war an der Zeit die leckeren Crepes von vorhin zu verspeisen, auf was sich Saya schon die ganze Zeit freute. Als sie freudig in den Schokoladencrepe biss musste Jasper bei ihrem Anblick leicht lächeln. "Total lecker... meine Eltern verbieten mit meistens immer, sowas zu essen" sagte sie und biss gleich nochmal ab, so dass etwas von der Schokolade an ihrer Wange landete, die Jasper jedoch leicht mit dem Daumen wegwischte und ableckte. "D-D-Danke..." sagte sie etwas errötet und schaute auf ihren Crepe. Doch nun wollte Jasper auch noch von ihrem Crepe abbeißen. In Sayas Kopf verwirrten sich ihre Gedankenstränge und nach einigem Hin & Her reichte sie ihm den Crepe und er biss hinein. Als er auch noch davon anfing den Himbeercrepe mit ihr zu teilen sah sie ihn mit ihren großen Augen an. "O-Okay..." kam es über ihre Lippen und Jasper schien darüber etwas erschrocken zu sein. Auf einmal war sie so... fügig? Doch gerade als die Stimmung der beiden etwas... anders wurde, klingelte Sayas Handy. "Oh, mein Papa. Da muss ich rangehen" sagte sie und nahm ab. "Hi Papa...ja alles okay. Jap und jap... alles erledigt. Klar ich werde morgen noch zum Training gehen. Nein keine Sorge... wenn du willst sage ich das einfach ab und gehe dafür zum Training. Ist kein Problem. Hab dich auch lieb, bis dann" sagte sie und legte auf. "Puh..." meinte sie und schaute auf ihr Handy, auf dem ein Bild mit ihrer besten Freundin Yuuko zu sehen war. "Probleme?" fragte Jasper und sah Saya an. "A-Ach was. Mein Vater möchte nur das ich morgen trainiere, für einen Schwimmwettkampf wissen sie. Ich schwimme nebenbei noch und.. naja ich müsste dafür morgen einen Tag absagen der mir recht wichtig war... aber es ist wichtig deswegen... trainiere ich morgen lieber" sagte sie und seufzte. Man könnte es kaum glauben aber Saya wurde in ihrer Familie recht viel mit Training, Nachhilfe etc belagert. Nicht umsonst war Saya so ein erstklassige Schülerin. Nein, es steckte viel Arbeit dahinter. Dort Training, hier Unterricht, da Nachhilfe, dann noch verschiedene andere Aktivitäten. Die Liste könnte endlos weitergeführt werden. Davon wussten allerdings nicht viele Menschen bescheid. "Okay Sensei... sie wollten den anderen Crepe auch essen, oder?" fragte Saya und stand auf um zur Tasche zu kommen indem sich der andere Crepe befand. Als sie aufstand, wackelte das Boot allerdings und es musste kommen wie es kommen musste. Saya viel ins Wasser. "Waaaah!" machte es und ein Platsch war zu hören. Sie stieg natürlich wieder auf und spuckte was Wasser aus. "Och neeee" sagte sie und strich sich ihr Pony nach hinten.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Di Okt 30, 2012 4:07 am

Jasper lauschte dem Telefongespräch mit leiser Sorge. Sie klang nicht so, als ob sie wirklich glücklich wäre, aber gleichzeitig auch resigniert, ganz so, als sei sie eine derartige Behandlung schon viel zu gewöhnt. Er biss sie auf die Unterlippe und sah sie schief an. "Probleme?" Sie verneinte das schnell... zu schnell, fand er. Und zu energisch. Da war doch eindeutig noch irgendwas im Busch. In aller Stille entschloss er sich nicht weiter nachzufragen, war ja immerhin nicht sein Problem! Nein, definitiv nicht. Und Sorgen waren hier auch am falschen Platz! Obwohl, als ihr 'Lehrer'... Er schob diesen Gedanken beiseite. Ah, das führte zu nichts. Er setzte gerade wieder sein unwiderstehliches Lächeln auf, als ein lautes Platschen an sein Ohr drang. Überrascht stand er in dem schaukelnden Boot auf, nur um das aufgewühlte Wasser an der Stelle zu sehen, wo Saya soeben ins Wasser gefallen war. Er riss die Augen auf. Das konnte doch nicht wahr sein! So ein Tollpatsch. Er verdrehte die Augen, seufzte einmal tief, zog sich in einer schnellen Bewegung noch das Hemd aus und setzte zu einem eleganten Köpper an. Die klatschnassen Haare am Kopf klebend, tauchte er direkt neben der jammernden Saya auf. Mit einer hochgezogenen Augenbraue, blickte er sie an. "Passiert dir so was öfter?" Er lachte leise, dann schüttelte er den Kopf. "Komm, wir müssen wieder ins Boot." Mit einigen kraftvollen Zügen war der trainierte Sportschwimmer wieder am Boot, zog sich hoch und drehte sich zu ihr um. "Ich heb' dich rein, aber bitte nicht zappeln! Wenn das Boot umkippt, müssen wir bis zum Ufer schwimmen." Er beugte sich vor, und hob sie leicht unter den Armen an. Die ersten Teile waren kein Problem, aber als er sie über die Reling hob, und sie zusammenzuckte, weil er kurz, um das Gewicht zu halten, wie bei einem kleinen Kind, dass man auf den Arm nahm, einen Arm unter ihren Arsch schob, wackelte das Boot kurz und er fiel hinten über. Glücklicherweise so, dass nur er hart fiel. Immer noch die Arme um sie gelegt, blickte er zu der jetzt völlig verdattert auf seinem nackten Oberkörper liegenden Saya auf und musste lachen. "Und ich sage noch nicht zappeln..." Vorsichtig stand er auf, setzte sie wieder auf die Bank und drückte ihr sein trockenes Shirt in die Hand. "Ist zwar Sommer, aber hier auf dem See ist's immer ein bisschen windig. Zieh das über... Tollpatsch." Er stand vorgebeugt vor ihr, während er sprach, und das letzte, in einem beinahe liebevollen Tonfall gesprochene Wort raunte er nur Zentimeter von ihren Lippen entfernt. Als er ihr deutlich ansah, dass sie schon einen Kuss erwartete, richtete er sich wieder auf, und strich ihr kurz über den Kopf. Komm, ein bisschen durfte er sie noch quälen. "Wenn wir an Land sind, holen wir dir neue Kleider." Er entspannte sich etwas, als sie sich das Shirt über den Kopf zog, und setzte sich wieder an die Riemen. Sogar ihre Unterwäsche hatte die Unschuldiges-Mädchen-Ausstrahlung. Alter.

Nach einer kurzen, etwas peinlichen Episode, in der Jasper lachend ihren kleinen Unfall auf dem See dem Bootsverleiher schilderte, schlichen sie sich durch einige Hinterstraßen an eine Filiale seines Vaters an, einer der edelsten Läden am Platz. Die Hauptstraße wäre in ihrem Zustand wohl etwas zu auffällig gewesen. Saya wusste natürlich nicht, dass er der Sohn des Chefs war. Er hoffte nur, dass Kyo heute Schicht hatte. Tatsächlich, gleich am Eingang fing er ihn ab, während zwei stark geschminkte Frauen ihn um Beratung beim Kauf ihrer Dessous drängten. Kyo war der attraktive Filialleiter dieses Ladens, mit dem Jasper gut befreundet war. Mit einem Grinsen wurden sie begrüßt. "Hi Jassie - unter die Nudisten gegangen?" - "War schon immer so 'ne Überlegung von mir... Aber ich brauche heute tatsächlich mal was zum Anziehen, für mich und... sie." Mit einem Lächeln wies er auf Saya. Mit einer überrascht hochgezogenen Augenbraue nickte Kyo, und führte sie zu dem Umkleidekabinen. Jasper hielt Saya den Vorhang auf. "Sieh zu, dass du aus den nassen Sachen rauskommst, ich hole dir solange Ersatz." Fünf Minuten später war er mit einem Kleid und einem paar Heels wieder da, die Unterwäsche hatte er farblich in etwa an das angepasst, was sie jetzt auch schon trug. Auch ein Outfit für sich hatte er sich zusammen mit Kyo in aller Eile zusammengesucht. Als sie unsicher und auf wackeligen Beinen aus dem Umkleide trat und ihn unsicher ansah, grinste er nur. "Die Schuhe sollen so hoch sein. Damit du nicht gehen kannst, ohne meine Hand loszulassen." Er schenkte ihr sein umwerfendstes verschmitztes Lächeln, als er seine Finger mit ihren verschränkte. "Danke Kyo... man sieht sich." Der blonde Filialleiter nickte nur erstaunt, und sah dem Paar nach, als sie wieder auf die Straße traten.
Mit dem Daumen streichelte Jasper sanft über Sayas Handrücken. "Jetzt stand Shopping und Karaoke auf dem Plan, richtig?"

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mi Okt 31, 2012 3:30 am

Okay um das hier mal richtig zusammenzufassen. Man fiel aus dem Boot, wurde gerettet, erwartete einen Kuss, bekam ihn jedoch nicht und nun... steht man in Highheels, die einem das Leben kosten könnten und einem gutaussehenden Kerl auf der Straße, der ihre Hand hält und noch dazu der eigene Lehrer ist. Krass... was für eine Situation. Saya war mehr als verwirrt. Die unglaublich schone Boutique aus der sie kamen... er selbst und ihre Unsicherheit ihm gegenüber die sie noch gestern hatte. Alles war wie weggeflogen und seine liebevollen zärtlichen Annäherungen indem er nur ihre Hand hielt und sie streichelte, waren einfach nur... großartig. Saya war hin und weg von Jasper... der nun anbot Shoppen und zum Karaoke zu gehen. "Ich kann mir garnicht vorstellen, das sie singen Sensei" sagte Saya und kicherte als sie neben ihm an der Hand hinterherging. Die Schuhe waren... nun nicht unbequem aber dafür recht ungewohnt, das musste Saya schon zugeben. Nunja... was sollte man machen. Auf jeden Fall ging sie mit Jasper durch die verschiedenen Geschäfte. Er selbst war jedoch etwas überrascht da Saya neben ihrem niedlichen Geschmack in Sachen Mode auch etwas für recht originelle Sachen ürbig hatte - Cosplay. Ja... Saya verriet es kaum jemanden ab er sie stand derbe auf Animes und Mangas. Cosplay war ihr liebstes Hobby und treffen tat sie sich auch gerne zu Conventions oder anderen ähnlichen Treffen. Wie man sich schon denken konnte, war Saya eine recht soziale Person. Sie mochte es unter Leuten zu sein die die selben Hobbys wie sie hatte. Doch ihr Zusammensein mit Jasper war da schon anders. In ihren Kopf gingen alle möglichen Dinge durch. Der Tag an dem er sich ihr so aufgedrängt hatte. Oder der Tag an dem er so freundlich zu ihr war oder einfach der heutige Tag, an dem er auch Prince Charming machte. //Was geht nur in seinem Kopf vor?// fragte sich Saya und sah ihn an. Er war wirklich extrem gutaussehend. Mit der Sonnenbrille auf der Nase, wirkte er total lässig und cool. Saya mochte das. Ihr Unterbewusstsein schrie innerlich ein wenig und wollte Jasper unbedingt, irgendwie näher kommen. Aber die schüchterne kleine Saya, sagen wir die Engelgleiche Saya, die neben der teuflischen anderen Seite die Jasper näher kommen wollte, eher nein sagte und sie vor ihm beschützen wollte. Die Geschäfte waren allesamt unterschiedlich. Saya war mal hier, mal da. Jasper an ihrer Seite und ihr Lachen erfüllte den Raum, als sie ihm von hinten eine Katzenöhrchenmütze aufsetzte. "Das steht ihnen Sensei" sagte sie und kicherte wieder. Dann machten die beiden sich auf den Weg zum Karaoke. Ein hübsches Geschäft indem sich viele Teenies und Studenten befanden. Jasper mietete eine 2-er Kabine und Saya betrat nervös den Raum. Er war klein, ein Aquarium stand darin und die Wände waren in einem angenehmen Blau. Saya setzte sich auf die Couch und nahm das Heft mit den Songs entgegen. "Sensei... ich hoffe es macht ihnen nichts aus, beim Karaoke gegen mich zu verlieren" sagte sie und hob eine Augenbraue. Jasper setzte sich zu ihr.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Sa Nov 24, 2012 11:41 pm

Jasper lachte charmant. "Eigentlich singe ich auch nicht vor Leuten, aber da heute dein Tag ist dachte ich mir, dass ich ruhig einmal eine Ausnahme machen könnte." Er hielt ihre Hand vorsichtig, aber fest, um zu vermeiden, dass sie ob der ungewohnten Schuhe stürzen würde. Mit Engelsgeduld und einem heiteren Lächeln begleitete er sie von Geschäft zu Geschäft, und als dann rauskam, dass sie ein echter Fan von Animes und Mangas war, kramte er angestrengt in seinem Oberstübchen, und packte die wenigen Dinge aus, die er darüber wusste. Als es dann auch noch zu Cosplay kam, konnte er das schelmische Grinsen doch nicht mehr zurückhalten. Mann, das hatte Potential! Aber heute war der Gedanke wohl etwas fehl am Platz. Er vermerkte das im Hinterkopf, und ließ sich von ihr weiterziehen. Die kindliche Freude, die sie an allem zu haben schien, was sie umgab, weckte in ihm das Bedürfnis, ihr durch die Haare zu streichen und ihr zu sagen, wie süß sie war. Warum eigentlich nicht? Als sie sich zu ihm umdrehte und begeistert etwas ziemlich kleines, ziemlich flauschiges hochhielt, grinste er, streckte seine Hand aus und verwuschelte ihr etwas die Haare. "Dich kann man aber auch nicht alleine weglassen... Dich nimmt doch glatt einer mit."
Schlussendlich waren sie nun beim Karaoke angekommen, und Jasper ließ sich neben ihr in das Sofa fallen. "Ich? Verlieren? Das werden wir ja sehen!" Er lachte und pikste sie zur Strafe in die Hüfte, ehe er das Buch mit der Liedauswahl zwischen sie legte und sich zu ihr beugte, um die Titel entziffern zu können. Glücklicherweise trug er seine Kontaktlinsen, seine Brille hatte er nämlich vergessen. Auch wenn seine Sehschwäche nicht besonders ausgeprägt war, aber man musste sich ja keine Blöße geben. Entschlossen tippte er auf ein Lied. "Wir fangen natürlich mit 'nem Duett an."

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Di Dez 18, 2012 12:14 pm

"E-E-E-Ein Duett?" fragte Saya errötet und sah verlegen zur Seite//Wuhaaaa.... auch noch singen!! Irgendwie---ist mein Kopf gerade wie eine einzige riesige Dampfkartoffel// dachte sie irritiert und beobachtete Jasper wie er einen Song auswählte. Schüchtern nahm sie ihr Mikrofon in die rechte Hand und sah zu Jasper, der entschlossen das Mikro in der Hand hatte und sie mit einem charmanten Lächeln ansah. //Irgendwas stimmt mit diesem Typen auch nicht. Es ist ja schon fast wie in so einem megaschnulzigen Shoujo... er ist... zu perfekt. Jeder Typ hat irgendwelche Lücken, Ecken und Kanten. Aber der hier... er hat nix dergleichen. Nagut, man beachte das was letzens passiert ist. Aber was... wenn er-// und ab da beschlich Saya ein seltsames Gefühl //-was wenn er das nur macht um nochmal das zu versuchen was er letztens machen wollte?// fragte sie sich und sah Jasper, der sie etwas verwirrt nun ansah, da sie einfach vor sich hin zu träumen schien. "Saya?" fragte er doch diese schien noch immer in ihrer eigenen kleinen Welt zu sein. Saya dachte weiter nach. Erst letztens hatte ihre Freundin Yu-chan davon berichtet wie hinterhältig sich ein Typ an ihr ran machen wollte. Klar Jasper war ein Lehrer aber dennoch ein Mann. Alt war er nun auch nicht und seine "Reife" die er hier zeigte könnte auch nur vorgespielt sein. "S-Sensei..." sagte Saya und legte das Mikro auf den Tisch. Ihre Augen wanderten auf den Boden und von da an ernst zu Jasper. "Sensei... ich habe mich in sie verliebt! Ich weiß nicht wie sie das empfinden aber... aber... bitte, wenn sie mich nicht mögen dann spielen sie nicht mit mir sondern sagen mit gleich das sie nichts von mir wollen. S-Sie sind... meine erste Liebe und.... ich will nicht gleich so sehr enttäuscht werden. Also..." und Saya stand auf und sah zu Jasper. "Sensei... könnten sie sich auch in mich verlieben?" fragte sie und sah Jasper mit großen Augen an, die Tränen zurückhaltend und die Hände am Kleid, um ihre Nervosität zu verbergen. Das Lied fing derweil im Hintergrund an zu laufen. Jasper antwortete nicht, sondern schien verwirrt zu sein. Dieses Mädchen dort vor ihm kann er kaum... sie kannte ihn kaum aber dennoch hatte sie sich in ihn verliebt. Liebe... was war sowas doch gleich? Der innere starke Bezug zu einer anderen Person? Könnte er dies bei Saya empfinden? Dieses Verlangen sie bei sich zu haben? Wartend stand Saya nun dort und lächelte. "Schon gut... ich denke ich weiß die Antwort Sensei" sagte sie und nahm ihre Tasche. "D-Das Kleid gebe ich ihnen morgen zurück. Entschuldigen sie mich" sagte sie und ging aus dem Karaokezimmer, mit leichten Tränen in den Augen. Draußen hatte es bereits angefangen zu regnen, dabei sah es den ganzen Tag noch so schön aus. Saya, die natürlich keinen Regenschirm dabei hatte, ging langsam durch die Stadt, egal ob sie dabei nass wurde oder nicht. //So fühlt sich also... ein gebrochenes Herz an// dachte sie leise und hatte das Bild von ihrem lächelnden Jasper im Kopf. //Saya... du Idiot. Als wenn du da je ne Chance gehabt hättest. Villt hättest du auch einfach das weiter machen sollen. Villt wäre noch ein Kuss oder so rausgesprungen// dachte sie und verdrehte die Augen. "Waaaah, wieso denk ich so nen Unsinn?" sagte sie und stoppte. "Aber es tut weh..." sagte sie leise und Tränen kullerten ihr Gesicht hinunter.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mi Dez 26, 2012 9:28 am

Jasper sah sie seufzend von der Seite an. Sie war wieder einmal völlig in ihrer eigenen Welt versunken. Innerlich fragte er sich, ob sie ihn in dieser Welt gerade schon heiratete... Bei Teenie-Mädchen wusste man ja nie. Meistens hatten sie schon ein eigenes Bild von dem perfekten Traumprinzen auf einen projiziert, hatten sich schon eine gemeinsame Ewigkeit ausgemalt und bereits die Hochzeit vor Augen - selbstredend in Weiß. Leise lachend schüttelte er den Kopf. Die erste Liebe war für solche Kinder immer schlimm. Versonnen musterte er sie. Genau so, wie das erste Mal noch schmerzte und man sich fragte, wie das anderen gefallen konnte, war für Mädchen in ihrem Alter die erste große Liebe meist eine von der Sorte, die weh tat. Erst mit der Zeit lernte man, was das tolle daran war. Erst mit der Zeit fand man sich selbst und das, was man wollte in diesem ganzen Chaos. Sie stand noch völlig am Anfang dieses Prozesses. Sie sah nur die Jahre, die faktisch zwischen ihnen lagen, nicht wie groß dieser Abstand tatsächlich war. In ihrem Alter glaubte man noch, Liebe sei etwas endgültiges. Genug kleine Kinder jammerten, sie würden niemals wieder lieben können. Der Erstbeste sei der "eine" gewesen, einen anderen gebe es nicht. Mit einem melancholischen Lächeln dachte Jasper an die Zeit zurück, in der er auch geneigt gewesen war, so zu denken. Das Leben belehrte einen schnell eines Besseren. Aus den tiefen seiner eigenen Gedanken auftauchend nahm er wahr, dass Saya immer noch ins Leere starrte. "Saya?" Keine Reaktion. Vorsichtig beugte er sich zu ihr. Plötzlich drehte sie den Kopf um. Er wollte sie gerade anlächeln, als er die Tränen in ihren Augen glänzen sah. Was war ihr wieder durch den Kopf gegangen? Vorsichtig hob er eine Hand, ließ sie aber wieder sinken, als er ihre Worte vernahm. Verliebt. Er hatte es ja geahnt. Im Grunde hatte er es provoziert. Er hätte es besser wissen können. Nein, er hätte es besser wissen müssen. Der Schmerz, der in ihren Augen stand, zeugte davon, dass er weitaus mehr für sie geworden war, als eine gut aussehende Schwärmerei. Sie hatte sich vollkommen in dieser Vorstellung verrannt, und der heutige Tag war vermutlich eher kontraproduktiv gewesen, was das betraf. Sein Mund war trocken wie Sandpapier als er nach einer Antwort suchte, die den Schaden zumindest etwas mildern konnte. Das Ausbleiben einer Antwort nahm Saya für sich, wie es wohl jeder täte. Eine einzelne Träne rann über ihre Wange, während sie aufstand, ihm den Rücken zukehrte und den Raum verließ. Die Tür war kaum ins Schloss gefallen und die leisen Schritte verklungen, als Jasper fluchte. Ja, er hatte es gewusst. Was lohnte es auch, das vor sich selbst zu leugnen. Er hatte gewusst, was der heutige Tag für Narben auf dem Herz dieses Mädchens hinterlassen würde. Was er selbst für Narben hinterlassen würde. Er schloss die Augen und stützte den Kopf in die Hände. Warum? Warum genau hatte er das getan? Er hatte ihr ihr Lächeln wiedergeben wollen. So? Wäre es nicht besser gewesen, er hätte einfach still gehalten und sie ihn vergessen lassen, anstatt mit dem heutigen Tag das schlimmstmögliche Ende heraufzubeschwören? Was hatte er sich dabei nur gedacht? Die Musik hallte immer noch durch das Zimmer, ein wenig scheppernd. Naja. War es nicht immer so? Liefen sie nicht immer alle weinend davon? Jede von ihnen? War er es nicht unlängst gewöhnt? Hatte er nicht genau das schon oft ohne Gewissensbisse geschehen lassen? Er sah wieder ihre geröteten Augen vor sich, die einzelne fallende Träne. Warum beschäftigte ihn das so sehr? Weil sie in all ihrer kindlichen Schwäche tatsächlich ihr ganzes Herz nahm und ihm hinhielt, weil sie nicht daran glaubte, dass er darauf treten würde? Rührte es ihn so sehr, dass sie, ganz im Gegensatz zu ihm, noch auf eine Art und Weise lieben konnte, bei der sie rücksichtslos alles schenkte, was sie geben konnte? Er biss die Zähne zusammen, dass seine Kiefermuskeln schmerzten. Verdammtes Gewissen, anders konnte er es sich nicht erklären. Ruckartig stand er auf, riss die Tür auf, warf im Vorbeigehen Geld auf die Theke, und trat auf die Straße. Das Sommerwetter hatte sich in der Zeit, die sie in dem Raum verbracht hatten, verzogen. Hart und erbarmungslos prasselte der Regen auf den Asphalt. Hatte sie eigentlich einen Schirm gehabt? Nein, natürlich nicht. So ein Dummkopf. Er schüttelte entnervt den Kopf, dann sah er sich um. Wo würde er lang laufen, wenn er sie wäre? Er überlegte nicht lange, dann schlug er den Weg ein, den sie gekommen waren. Er war ein geübter Läufer, doch der Regen ließ ihn die Augen zusammenkneifen. Ungeduldig rempelte er sich durch Trauben von Fußgängern, die ihm nachschimpften. Einzelne sahen ihm nach, da er immerhin ohne Schirm durch den Regen rannte. Auf einer Brücke ankommend war er bestimmt schon eine halbe Ewigkeit gerannt, und schwer atmend strich er sich die nassen Haare aus dem Gesicht. Da sah er eine einsame Gestalt etwas weiter vorne am Geländer stehen, und auf das dunkle, vom Regen aufgeraute Wasser blicken. Die Haare klebten am Rücken des durchweichten Kleides, und sie bewegte sich kein Stück. Ohne zu wissen, was er tun sollte, was er sagen sollte, rannte Jasper auf sie zu.

"SAYA!" Er hielt unmittelbar hinter ihr an, noch immer außer Atem. Schwer ließ er seine Hände auf die Brüstung fallen, links und rechts von ihr, sodass sie nicht fliehen konnte. "Saya. Dreh dich um. Sieh mich an." Nach Luft ringend wartete er ihre Reaktion ab. Warum war er gerannt? Mit einem energischen Zwinkern vertrieb er den Regen aus seinen Augen und die Fragen aus seinem Kopf. Das hier sollte er eventuell besser nicht verpatzen. Langsam, wie betäubt, drehte sie sich zu ihm um. Ihre Augen waren rot, nur der Regen verbarg die Spuren der geweinten Tränen auf ihren Wangen. Ihr Blick schrie ihm deutlicher entgegen, was er hier wolle, als ihr Worte es je könnten. Jasper sah ihr in die Augen, unerbittlich aus seinen kristallklaren blauen Augen die ihren fixierend. Nach einem missglückten Anlauf begann er zu sprechen. "Dass du so fühlst, ist 'n ziemliches Kompliment, das nehme ich also gern an. Dennoch, zu einer Beziehung, wie du sie im Kopf hast, gehören immer zwei. Ich schließe hierbei nicht aus, dass ich mich niemals in dich verlieben könnte, aber im Moment kann ich dir nicht das bieten, was du von mir haben willst." Sie wollte sich schon abwenden, aber er ließ sie nicht. "Saya", sagte er mit sanfter Stimme ihren Namen, "warte. Wenn du immer gehst, ehe dein Gegenüber ausgeredet hat, verpasst du eventuell den besten Teil." Er trat einen kleinen Schritt auf sie zu, ließ sie gegen die Brüstung zurückweichen. "Zu alledem dazu kommt noch, dass ich nicht im geringsten der Traumprinz bin, mit dem du in deinem Kopf schon die Ewigkeit geplant hast. Ich habe dir für heute meine beste Seite versprochen, aber das bin nicht ich. Nicht nur. Wenn du wirklich von mir verlangen solltest, dich eines Tages zu lieben, von mir direkt echte Liebe verlangen solltest, dann siehst du dich, fürchte ich, einem Mann gegenüber, der dir nicht einmal verraten kann, nach was du da suchen sollst. Liebe, oder das was die meisten Menschen so nennen, ist leider nicht so einfach wie du denkst. Es ist nicht wie im Film. Nach dem einen großen Kuss ist nicht alles für immer gut. Ich kann dir nicht einmal sagen, ob du mich wirklich liebst. Vielleicht liebst du deinen Lehrer, der ein Abenteuer für dich darstellt. Vielleicht liebst du den Mann, der dich, als du ihm wehrlos ausgeliefert warst, nach Hause gebracht hat." Er lachte leise. "Du wirst mir jetzt energisch widersprechen, nicht? Aber wenn du einmal darüber nachdenkst, du wirst es nicht genau wissen, oder? Aber... noch gilt das Versprechen, dass ich heute so viel Traumprinz sein werde, wie ich kann. Und das erlaubt mir nicht, meine Prinzessin weinend ziehen zu lassen, oder?" Er legte ihr eine Hand an die Seite ihres Kopfes und strich mit der Kuppe seines Daumens zärtlich über ihre Wange. "Wehr dich, wenn du nicht willst... ich will den Tag nur so schön wie möglich für dich enden lassen." Einen Arm sanft um ihre Hüfte legend, drückte er vorsichtig ihren Kopf ein Stück in den Nacken, ihr ein beruhigendes Lächeln schenkend. Ein kleines Stück vor ihren Lippen stoppte er, wie um ihre Erlaubnis einzuholen. Alles was er hörte, war ihrer beider Atem, und sie stieß ihn auch nicht von sich. Na, dann. Zärtlich legte er seine Lippen auf ihre, langsam und zurückhaltend. Schon ein so harmloser Kuss brachte sie so aus dem Gleichgewicht, dass sie unsicher eine Hand auf seinen Arm legte. Ihre Lippen waren kühl. Wie lange hatte sie hier schon gestanden? Unauffällig umarmte er sie etwas fester, damit sie ein wenig von seiner Körpertemperatur abnehmen konnte. Er wusste genau, welche Sorte Kuss wie funktionierte. Das hier war einer von der liebevollen, zärtlichen Sorte. Genau das richtige für Saya, das merkte er.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mi Dez 26, 2012 2:12 pm

"Saya-chan, kommst du bitte einmal zu mir?" fragte ein Mann mittleren Alters und eine gerade mal 8jährige Saya kam auf ihn zu und lächelte ihn an. "Saya-chan, würde es dir etwas ausmachen mit meinem Sohn zu spielen? Das ist Tetsu... er ist im selben Alter wie du" sagte er und Saya sah den Jungen mit dem Namen Tetsu freundlich an und nahm seine Hand. "Tetsu-kun, wollen wir spielen?" fragte sie und Tetsu sah sie mit klaren blauen Augen an. Dies ist eine Szene aus Sayas Vergangenheit und dieser Junge... war Tetsuya Kurosaki, der Junge der in Sayas Klasse geht aber den sie keine einzige Erinnerung mehr hat. Wieso dachte Saya gerade in diesem Augenblick an eine Szene die sie eigentlich vergessen hatte. Wer war der Junge namens Tetsu? Kannte sie ihn? Sein Gesicht kam ihr für einen Moment lang bekannt vor. Als Saya also, in der Gegenwart, an der Brücke stand und in die Weite blickte dachte sie für einen Moment an diese Szene. Wieso aber? Hatte sie nicht gerade eher Jasper im Kopf? Gerade als sie nach Luft schnappte... wurde sie von starken Armen, geradezu gefangen genommen. "Wa-?" fragte sie doch da sah sie Jasper, der ihr sagte, sie sollte nicht weglaufen. In der jetzigen Situation war dies eh unmöglich. Als Jasper anfing zu erzählen, wusste sie nicht was sie in diesem Moment sagen sollte. //Du sagst solche Dinge und erwartest dann das ich mich nicht in dich verliebe? Wie doof bist du eigentlich?// dachte sie innerlich und hörte seinen Worten weiter zu. Was sollte sie nur von Jasper denken? War es so wie er sagte? Irrte sie sich in ihren Gefühlen? Als der Regen so auf die beiden niederprasselte, merkte Saya wie Jasper sie wieder an sich zog. Ohne einen Ton zu machen spürte sie seine Bewegungen, seine Atmung und letzens Endes... auch seinen liebevollen Kuss. Es kam ihr so vor als würde die Zeit still stehen und sie würde ganz alleine mit Jasper auf dieser Insel, die den Namen Japan trug, leben. Ein schönes Gefühl aber als sie diesen Kuss so spürte wurde ihr einiges klar. Jasper lebte in einer Welt, die sie nicht kannte... doch die sie kennen lernen wollte. Er konnte sie derzeit nicht lieben? Würde sie etwas tun damit er es tat? Er sagte er würde sich nur von seiner besten Seite zeigen... doch innerlich war sich Saya sicher. Jasper war wirklich ein netter Kerl... villt wusste er es nur noch nicht.

Als der Kuss der beiden zuende war, konnte Saya wieder ins richtige Leben zurückfinden und sah einen lächelnden Jasper, der sich allen Anschein nach darüber freute, dass Saya aufgehört hatte zu Weinen. "Sensei... entschuldigen sie meine Wortwahl..." kam es aus ihr heraus und schaute einen Moment zur Seite. "...aber sie sind ein Arschloch" sagte sie und schaute Jasper in die Augen. "Egal was sie tun... oder sagen... ich denke ich werde mich einfach meinen Gefühlen beugen und so sein wie ich möchte. Ich bin Saya Kisaragi und habe mich in sie verliebt... dass sich mich erwiedern verlange ich nicht. Doch sollten sie als mein Lehrer wissen das ich nicht so schnell aufgeben werde. Geben sie mir einen Korb versuche ich es beim nächsten Mal einfach besser... ich werde ihnen zeigen dass sie sich ebenso in mich verlieben können." kam es selbstsicher aus ihrem Mund. Sie zeigte mit dem rechten Zeigefinger auf ihr Herz und dann auf das von Jasper. "Nennen sie es wie sie wollen. Kitschig, dumm oder einfach töricht. Ich bin in diesem Moment sauer auf sie... aber hassen werde ich sie nicht. S-Sensei..." sagte sie dann und ihr Gesicht errötete. "...i-ich werde weiterhin um sie kämpfen und seien sie gewarnt... ich gebe nicht so leicht auf!" sagte sie und lächelte ihn dann an. "Sie sind ein Idiot Sensei..." sagte Saya und ging dann an ihm vorbei und sah das ein Taxistand in der Nähe war und rannte zu einem der Taxen. Jasper schaute Saya hinterher. Diese winkte ihm nur zu und lächelte, als sie in das Taxi einstieg und wegfuhr. Alleingelassen fuhr Saya weg und nahm sich vor die nächsten Tage einen Schlachtplan zu entwickeln um Jaspers Herz zu gewinnen, auf ganz natürliche Weise. Zuhause angekommen musste Saya fürs erste ein Bad nehmen. Ihre Eltern waren zum Glück nicht Zuhause, deswegen konnte Saya das tolle Kleid schnell in die Waschmaschine stopfen und waschen. Währenddessen badete sie in dem großen Badezimmer und ging wenig später in ihr Zimmer, wo sie sich in ihr Bett legte und eines ihrer Kissen an sich drückte. ~ Ich kann dir nicht einmal sagen, ob du mich wirklich liebst. Vielleicht liebst du deinen Lehrer, der ein Abenteuer für dich darstellt. Vielleicht liebst du den Mann, der dich, als du ihm wehrlos ausgeliefert warst, nach Hause gebracht hat~ schwirrte ihr durch den Kopf. Der Satz den Jasper zu ihr sagte. "Kenne ich ihn wirklich?" fragte sie sich und drehte sich zur Seite. "Jasper Phöenix... wer bist du genau?" fragte sie und schlief wenig später ein.

Jasper war währenddessen ebenfalls Zuhause aber wer ihn da erwartete, ließ seine Stimmung eher schlechter werden. "Guten Abend Jasper" sagte eine hübsche junge Dame. "Ich hab dir mindestens 5 SMS geschrieben... toll das du auf alle so lieb geantwortet hast" sagte sie und stand von der Couch, auf der sie saß, auf. Die junge Dame war Yukiji Sato, eine von Jaspers ehemaligen Unikolleginnen. "Und, hast du dich mit dem Mädchen getroffen das du gerettet hast, du großer Held?" fragte sie und zündete sich eine Zigarette an. Jaspers Gesichtausdruck wurde genervter und er ging an Yukiji vorbei. "Sorry aber wir hatten eine Abmachung und wenn du Bock hast es zu machen muss ich auch antanzen, und wenn ich mal Bock hab solltest du antanzen. Ihr Männer seid wirklich zu nichts zugebrauchen, was?" fragte sie und nahm einen Zug von der Zigarette. "Und...? Du bist ganz nass? Ist sie dir weggelaufen, weil sie gemerkt hat, dass du ein Idiot bist?" fragte sie und grinste. Jaspers Blick sagte der jungen Psychologin schon alles. "Schon gut ich hak nich weiter nach. Aber du solltest vorsichtig mit dem Herz einer Dame sein, Jasper... wir können auch ganz anders..." sagte sie und drückte die Zigarette aus. Yukiji Sato war eine hervorragende Unistudentin im Fach Psychologie und kannte Jasper schon seid der Highschool. Die beiden waren nie ein Paar, lernten sich auf der Uni aber besser kennen. Da beide Probleme mit dem jeweils anderen Geschlecht hatten und nie auf eine echte Beziehung aus waren, machten sie einen Vertrag. Wann immer der andere Lust auf ein wenig Spaß hatte, würde der andere bereit stehen ihm diesen Spaß zu gönnen. Da die beiden eh nicht viel mit anderen Beziehungen anfangen konnten und nicht aufeinander standen, außer körperlich, kam ihnen diese Entscheidung recht gut. Zurück zum Hauptgeschehen denn nach einer Stunde lagen beide nackt im Bett von Jasper. "Mhhh... Idiot sagte sie zu dir? Ahahahahahahah" sagte Yukiji und bekam einen leichten Lachkrampf. "Mal ehrlich, was erwartest du? Sie ist noch so jung aber ich mag ihren Kämpfergeist. Saya-chan hieß sie oder? Mhhh ich würde die Kleine echt gerne mal kennenlernen. Beschreib sie mir" sagte Yukiji und legte sich auf den Bauch und sah zu Jasper... der eher weniger begeistert von der Idee war.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mi Dez 26, 2012 3:18 pm

Jasper zuckte mit den Schultern. "Saya beschreiben?" Er blickte etwas skeptisch zu Yuki, die immer noch leicht kicherte bei der Vorstellung, dass ein Mädchen Jasper einen Idioten genannt hatte. "So witzig ist das nicht!" Er schob gespielt beleidigt die Unterlippe vor und hieb mit dem Kissen nach ihr, aber so, dass es gerade einmal weich federnd von ihrer Schulter abprallte. Gedankenverloren griff er nach den Zigaretten auf dem Nachttisch, nahm sich eine und hielt Yuki die Schachtel hin. "Auch?" Sie nahm dankend sowohl die Zigarette als auch das danach angebotene Feuer, warf ihm aber einen durchdringend ungeduldigen Blick zu. "Schon gut. Dich kann man aber auch nicht ablenken." Er lachte, und nahm einen tiefen Zug. "Saya ist ein elender Sturkopf. Sie rennt einfach immer weiter gegen eine Wand an, wenn sie denkt, dass sie das muss. Drum herum gehen kommt bei ihr selten in Frage, oder sie kommt einfach nicht drauf. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären - sie ist wirklich bemerkenswert naiv. Sowohl was ihre Vorstellung von der großen Liebe anbelangt, als auch ihre Vorstellungen von gewissen zwischenmenschlichen Handlungen. Sie bringt sich dauernd in Schwierigkeiten, auf sie aufzupassen ist ein echter Vollzeit-Job. Ernsthaft, das ist ein bisschen, als hätte man was mit dem Kind, dass man babysittet." Yuki warf ihm einen amüsierten Blick zu. Jasper rollte die Augen. "Also bitte, das war EIN Mal. Und ich hab' es bereut. Ich habe mich bei der Familie nie wieder blicken lassen. Aber sie sah schon gut aus!" Er pustete eine Rauchwolke in die Luft. "Ah ja. Gutaussehend... mh, Saya ist nicht nur geistig noch voll und ganz ein Kind. Sie hat Potential zum 'nem echt guten Körper und ihr Gesicht ist auch ziemlich ansprechend, aber Frauen", er ließ seinen Blick betont langsam über Yukis Körper wandern, "sind halt doch noch mal 'ne ganz andere Liga." Er streckte sich leicht, die Zigarette ausdrückend. "Also, von mir aus können wir noch mal. Erstens, weil das das Beste ist was mir einfällt um dich davon abzuhalten, mich weiter mit Fragen über Saya zu löchern, und zum anderen, weil Spaß immer gut ist, wenn du schon da bist." Er streckte ihr leicht die Zunge heraus, dann lehnte er sich in einer fließenden Bewegung über sie, um da weiter zu machen, wo sie vorhin aufgehört hatten.

Einen durchaus beachtlichen Verbrauch an Kondomen später lagen beide mit einem Glas sündhaft teurem Whiskey mit Eis aus Jaspers Minibar auf den Ellenbogen gestützt da. "Ah, ich sollte dich wirklich öfter einladen. Ich weiß gar nicht was alle mit Yoga wollen, das hier ist ultimativ entspannend." Mit einem leisen Klirren schwenkte er das Eis im Glas. "Da du ja auch 'ne Frau bist, vielleicht verstehst du das ja besser. Warum läuft sie im einen Moment heulend davon, wenn ich nichts sage, und verkündet im nächsten, wenn ich ihr sage, dass ich definitiv nicht in sie verliebt bin, mit einem strahlenden Lächeln, dass sie mich auf keinen Fall aufgeben wird? Ich steig nicht wirklich hinter die Logik dabei." Er nippte an seinem Whiskey.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Do Dez 27, 2012 3:37 am

Als Yuki da im Bett lag, nur die Bettdecke als Kleidung benutzend, schaute sie zu dem leicht verwirrten Jasper und musste schmunzeln. "Bist du nicht der Playboy der jede Frau rumbekommt? Nun hast du ein süßes Oberschülerinnenmädchen und weißt nicht wie du mit ihr umzugehen hast, was? Mhhh wenn ich meine psychologischen Fähigkeiten einsetzen soll, will ich aber Bares sehen. Schreib es mir einfach aufs Konto rauf. Aber da du es bist gebe ich dir einen Rabatt von 10%, immerhin bist du gut im Bett und das ist das wohl einzige das du richtig kannst" sagte sie und stellte das Glas ab und blickte zu Jasper. "Saya-chan ist naiv und süß, was? Ich glaube ich kann sie mir gerade perfekt vorstellen. Sicher hat sie auch Glitzeraugen und wird schnell rot wenn sie dich sieht, oder? Sie ist das perfekte Beispiel einer Oberschülerin die sich gerade das erste Mal verliebt hat. Nur... bist du ein Arsch, das versteht sie nun langsam, will aber dennoch nicht ihre Liebe zu dir aufgeben. Wer weiß was du getan hast dass die Kleine so fasziniert von dir ist." sagte Yuki und rauchte weiter. "Was mit aber auffällt ist, das auch du irgendwie ein gewisses Interesse an ihr hast. Wenn ich bei dir bin sprichst du nie von deinen Liebschaften aber die Kleine, hat etwas das einen Jasper Phoenix ein wenig... aus der Bahn wirft hab ich recht. Oder liegt es einfach daran das sie eine Schülerin von dir ist? Villt ist das ganze für euch beide ja ein Abenteuer" sagte sie und drückte die Zigarette aus und setzte sich auf Jaspers Schoß. "Frauen.... wie du es so nett betont hast, sind villt wirklich anders. Wir wissen was wir wollen und haben Erfahrung aber Saya-chan ist... in einem Kokon in dem sie sich erst noch richtig entfaltet. Pass auf, villt wird sie eine noch bessere Frau als ich es je war. Die Kleine ist zusammenfassend einfach total in dich verliebt und warscheinlich deswegen ein bisschen blind vor Liebe. Wieso sie weint? Villt denkt sie sie hat keine Chance bei dir, aber das stimmt ja nicht. Immerhin bietest du ihr einiges an. Ihr kleines Shoujo-köpfchen ist nur voll von dem Prinzenjasper. Sei einfach wie du immer bist z.B so wie du auf der Uni warst. Dann wirst du ja sehen ob Saya-chan dich weiterhin anhimmelt" sagte Yuki und küsste Jasper. Plötzlich klingelte ihr Handy und Yuki hüpfte sachte aus dem Bett. "Argh.. immer diese Junkies. Ich muss los Jasper. Schön das ich mich an dir wieder etwas abreagieren konnte, villt nehmen wir das nächste mal wirklich mal mein S&M Zeug in Angriff was wir schon seid Jahren aufschieben" sagte sie kichernd und Jasper verdrehte die Augen. Yuki zog sich an und bindete ihre Haare zusammen und verschwand aus Jaspers Apartment.

Der nächste Morgen....

Saya saß frisch geduscht und fertig gemacht in ihrer Schuluniform unten und aß mit ihren Eltern Frühstück. Alles schien wie immer und auch Saya verhielt sich normal. Dieses Mal musste sie alleine zur Schule. Ihr Vater hatte eine wichtige Sitzung und musste deswegen nach Osaka fahren. An der Bahn stehend wartete Saya also auf den Zug zur Schule. Ein leiser Gähner war zu hören und mit einem Mal wurde ihr von hinten auf die Schulter getippt. Da Saya Musik hörte erschrak sie sich natürlich ein wenig. Hinter ihr stand Tetsu, einer ihrer Klassenkameraden. "Morgen" sagte er und Saya sah etwas errötet zur Seite. "G-Guten Morgen Tetsuya-kun" sagte sie und holte die Kopfhörer aus ihren Ohren und packte sie weg. Tetsu war wirklich gutaussehend und in der Klasse recht beliebt. Außerdem war er immer sehr nett zu allen und Saya hatte bei ihm in der Nähe immer ein seltsames Gefühl in der Magengegend. "Saya sagmal hast du eigentlich einen Freund?" fragte Tetsu plötzlich und Saya drehte sich zu ihm um. "F-Freund?" fragte sie und schluckte. "Ja, einen Typen mit dem du etwas enger bist als mit anderen" sagte er und Saya sah kurz weg. //Wie direkt// dachte sie und sah ihn wieder an. "Ehm... im Moment nicht wirklich..." sagte sie und spielte mit ihren FIngern an ihren langen Haaren. "Ach wirklich? Das ist gut zu wissen" sagte er und Saya sah ihn an. In diesem Moment kam die Bahn und der Wind davon ließ die Haare der beiden etwas durchwuseln. "B-B-Bis nachher!" sagte sie und stieg 2 Waggons weiter ein. //Waaaaah was sollte das denn?// fragte sie sich und sah aus dem Fenster. Saya machte sich also auf den Weg zur Schule, alleine dieses Mal und hielt dabei ausschau nach Jasper, sowie Tetsu. Im Schulgebäude angekommen setzte sich sich zu ihren Freundinnen. "Saya, Saya! Sieh mal was Yumi gemacht hat!" meinte Sayas Freundin Midori und Saya kam auf sie zu. "Sie hat Jasper-san gesehen. Mit einem Mädchen!" sagte sie und Saya wurde blass. "Eh?" fragte Saya und sah Yumi an. "Jaaaa aber ich konnte nicht erkennen wer das Mädchen war. Sie trug aber ein echt schönes Kleid. Bestimmt ist das seine Freundin" sagte sie und Saya schluckte. "Oh nein...." meinte sie und in diesem Moment kam Jasper ins Klassenzimmer. Als er die Klasse begrüßte hob Yumi sofort ihren Arm. "Sensei, wir haben sie gestern mit einem Mädchen gesehen. Ist das zufällig ihre Freundin gewesen?" fragte sie frech und Saya sah mit steifen Blick in Jaspers Richtung. //Sag nichts, Sag nichts, Sag niiiichts// dachte sie und verteckte sich hinter ihrem Mathebuch.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Do Dez 27, 2012 11:33 am

Sein, wie er immer war? Jasper blickte noch lange nachdem die Tür sich geschlossen hatte auf die Stelle, an der Yuki eben verschwunden war. Mit einem etwas skeptischen Blick erhob er sich schließlich und wanderte ins Bad. Vor dem Spiegel stehend nickte er sich leicht anerkennend zu. Der viele Sport war noch nie umsonst gewesen. Wie er immer war? Das war 'n ziemliches Arschloch, da musste er Yuki Recht geben. Aber vielleicht war ja grade das der Schlüssel. Wenn sie erst einmal länger mit ihm zu tun haben würde, dem Jasper, der er eben die meiste Zeit war, würde sie vielleicht von diesem Traum ablassen. Kopfschüttelnd stieg er unter die Dusche.

Am nächsten Tag verfolgte ihn in der Schule Getuschel. Weibliches Getuschel. Mehr als sonst. Zu Teilen war er es ja gewohnt, aber heute schien es tatsächlich mal um etwas anderes als sein phänomenal attraktives Äußeres zu gehen. Mit dem hochziehen einer Augenbraue und einem fragenden Lächeln quittierte er die Blicke, die einige Oberstüflerinnen ihm zuwarfen, innerlich fragte er sich aber doch, was passiert war. Hatte Saya irgendwas ausgeplaudert? Nein, sicher nicht, dafür war sie dann doch zu treudoof. Er schmunzelte bei dem Gedanken an sie. Er hatte seine Gedanken sie betreffend sortiert. Er hatte sie gewollt, aus dem einfachen Grunde, dass sie seine Theorie widerlegt hatte, dass er jede ohne Aufwand haben könnte. Dann hatte er gesehen, wie naiv ihre Weltanschaung war, und hatte das Ganze aus Mitleid abgebrochen und versucht, zumindest noch etwas von ihrer Psyche zu retten. Punkt, aus, so war das. Entschlossen schob er die Tür zum Klassenzimmer auf. Kaum stand er fünf Minuten hinter seinem Pult, hatte die Anwesenheit überflogen - ja, Saya war da - als er dann auch endlich den Grund für den herrschenden Aufruhr um seine Person erfuhr. Er schenkte dem Mädchen, was gefragt hatte, einen überraschten Blick. "Ach, man hat uns gesehen? Wie ärgerlich! Dabei wollte ich nicht allen Frauen an dieser Schule ihre Laune verderben." Er lachte leise. "Als euer Lehrer darf ich mit euch eigentlich nicht über sowas sprechen. Aber da es euch ja brennend zu interessieren scheint, mache ich mal 'ne Ausnahme." Er stützte sich auf dem Rand seines Pultes ab und strich mit seinem Blick durch die lauschende Menge. "Das Mädchen gestern war ein Date aus der Nachbarstadt. Hübsch, unterhaltsam, wir hatten einen schönen Tag. Trotzdem", er grinste provokativ, "ein wenig unschuldig, das muss man leider sagen. Aber nein, sie ist nicht meine feste Freundin. Kann sein, dass wir uns noch mal", er betonte das nächste Wort beabsichtigt lasziv, "treffen, aber mehr ist da nicht. Es gibt 'ne Menge Mädchen wie sie. Ich würde ja auch mit den meisten von euch mal weggehen, aber da ihr meine Schülerinnen seid, geht das ja leider nicht." Er zuckte bedauernd die Schultern und zwinkerte den aufgeregten Mädchen zu. Die Jungen der Klasse sahen ihn entgeistert an. "Tja Jungs. Willkommen in der Welt der Erwachsenen." Er lachte, und wechselte ins Englische, um den Unterricht fortzusetzen.

Nach der Stunde stürmte Saya davon. Jasper rollte genervt die Augen. Er hätte es ja wissen müssen. Mit einem gereizten Gesichtsausdruck holte er zwei belegte Brötchen, einen Kaffee und eine Tüte Apfelsaft in der Mensa, dann fragte er zwei ihrer Freundinnen, wo sich Saya versteckt hielt. Die beiden antworteten zögernd, einen beunruhigten Blick auf das zweifache Essen gerichtet. "Was haben sie vor, Sensei?" Er schenkte ihnen ein umwerfendes Lächeln. "Meine Pflicht als Pädagoge erfüllen. Mein Gefühl sagt mir, dass Saya ein Problem hat, da kann man sich ja mal zum reden anbieten! Wenn ihr jetzt neidisch seit, ihr könnt die Masche ja benutzen um mit mir zu essen, das werd' ich mich schon nicht beschweren. Man isst ja gerne mit Schönheiten zu Mittag. Aber ich muss mich leider erst mal um Saya-chan kümmern, ich fürchte, dass es bei ihr keine Masche ist." Er winkte den beiden sichtlich erleichterten Mädchen noch, dann lief er in einem leichtfüßigen Laufschritt die Treppe hinauf, zum Dach. Hm, eigentlich war das mit dem Problem nicht mal gelogen gewesen. Nur dass er ganz genau wusste, was das Problem war - er selbst.

"Kommt mir das nur so vor, oder muss ich dir dauernd nachrennen oder dich retten?" Jasper ließ sich direkt neben Saya auf den Boden fallen, bis auf sie beide war das Dach seltsamerweise wie leergefegt. Er warf ihr einen beleidigten Blick zu, während er ihr das Essen in den Schoß warf. "Untersteh' dich, von mir wegzurücken! Ich habe dir Essen mitgebracht." In schweigendem Einverständnis begannen die beiden zu essen. Nach den ersten paar Bissen nahm Jasper einen Schluck von seinem Kaffee, lehnte sich zurück und starrte in die vorbeiziehenden Wolken. "Scheint so, als wäre dein Traumprinz doch nicht ganz so toll, hm? Wo ist dein ganzer Enthusiasmus hin? Siehst du, genau das habe ich gemeint. Genauso schnell wie jetzt deine Zuversicht wird auch irgendwann deine angebliche Liebe abnehmen. Ich bin eh nur 'ne Schwärmerei für dich, auch wenn sich das jetzt anfühlt wie die eine, ewige Liebe. Ich bin nicht mal der tolle Mensch für den du mich hältst." Er legte grinsend den Kopf schief. "Zumindest wenn man nach dem inneren Charakter geht. Gut aussehen tue ich ganz ohne Zweifel." Er betrachtete das Brot zwischen seinen Fingern, vom Himmel hatte er sich losgerissen. "Was ich damit sagen will: Sieh mich als Lektion, dein Herz ein wenig vorsichtiger zu verschenken. Und komm jetzt bloß nicht an von wegen, ich sage dir das nur, weil ich heimlich auch Gefühle für dich habe. Ich sage das, weil ich keine Lust auf Eltern habe, die mich verklagen, weil ich die Jugend ihrer Tochter ruiniert habe, und das auch noch als ihr Lehrer." Hiermit war sein Monolog beendet, herzhaft biss er wieder in sein Brot.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Do Dez 27, 2012 1:14 pm

Saya sah Jasper leicht genervt an und seufzte. "Sensei... entschuldigen sie meine Wortwahl aber... sie sind ein Arsch. Aber es ist nicht das Aussehen oder ihr vorgespielter Charakter in den ich mich verliebt habe. Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung wieso ich mich ausgerechnet in sie verliebt habe, aber es ist nun mal so. Außerdem... vergessen sie nicht das ich ihnen gesagt habe das ich mich in sie verliebe... sie Idiot" beendete sie ihren Satz und biss von ihrem Brötchen ab. "Da in der Klasse war gemein... ich hatte das Gefühl sie würden mich verraten und dann hatte ich das Gefühl sie wollten mich lächerlich machen... gemein" meinte sie und biss wieder vom Brot ab und legte die Beine an ihren Oberkörper. "D-Danke übrigens für das Essen" meinte sie und schaute Jasper von der Seite aus an. "Waren sie schon immer so eingebildet?" fragte sie plötzlich und Jasper schaute sie, mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Sie müssen nicht drauf antworten aber es würde mich interessieren. Naja weil-" doch da wurde Saya unterbrochen denn hier Handy klingelte. "Waaaah, ich mach es sofort aus Sensei" sagte sie, wobei sie völlig vergessen hatte dass es ja nur Jasper war, der da neben ihr saß. Sie laß die SMS und musste niedlich Lächeln. Sie war von Tetsu, doch woher hatte er ihre Handynummer. Jasper schaute, auch wenn man es eigentlich nicht sollte, mit leichtem Blick auf ihr Handy, da diese ja unglaublich verträumt darauf starrte. ~Saya, hier Tetsu. Ich wollte dich fragen ob du nach der Schule zusammen mit ein paar Freundinnen zum Bowling mitkommen möchtest. Liebe Grüße~ stand in der SMS und Saya dachte einen Moment lang nach. "Wow, ich wurde noch nie von einem Jungen eingeladen. Das wird sicher lustig *treudoof*. Natürlich verstand Saya nicht das es von Tetsu klar ein Grund war, mit ihr nach der Schule mal etwas zu machen. Und da selbst er da etwas nervös war, mussten die Freunde als Köder halt herhalten. Saya raffte das ganze natürlich nicht. "Wie sich Jungs wohl genau verhalten" sagte sie und biss wieder vom Brötchen ab. "Oh, nun hab ich sie ja fast vergessen Sensei" meinte sie und stand auf. "Nun, ich hab den Faden verloren aber auf jeden Fall wollte ich ihnen sagen das... ich nicht so einfach aufgebe... " kam es aus ihren Lippen und sie lächelte Jasper an. Dann ertönte die Klingel und Saya ging in Richtung der Tür, die nach unten führte. "Bye Phoenix-sensei" sagte sie und stieg die Treppen nach unten.

In den nächsten Stunden, hatte die Klasse Jasper natürlich nicht mehr und Saya und ihre Freundinnen machten sich nach Schulschluss bereit mit Tetsu und seinen Freunden bowlen zu gehen. Als Jasper gerade auf dem Weg zu seinem Auto war, sah er die Jungs mit denen Saya und die anderen sich treffen würden. "Haha, gut das Tetsu dabei ist denn nun ist Saya-chan auch mit an Bord. Mal ehrlich, die Kleine ist sowas von niedlich. Ich dachte Tetsu steht auf sie? Wieso geht er nicht ran?" fragte der eine Junge und ging an Jasper vorbei. "Na weil Saya ihm mal nen Laufpass gegeben hat, sagt man" meinte der andere und sie gingen weiter. Als Jasper den Jungs so hinterher sah, stieß er mit jemanden zusammen. Es war Tetsu. Bei dem Aufprall fielen Jasper ein paar Ordner aus der Hand und landeten auf den Boden. "Oh Sensei, tut mir Leid, alles okay?" fragte Tetsu und half Jasper sofort die Sachen aufzuheben. Jasper musterte ihn kurz. Der Junge war, und er gab es sichtlich ungern zu, wirklich gutaussehend. Noch dazu war er immer freundlich, höflich und wurde von allen gemocht. Doch leider war genau das die Sorte Mensch die Jasper eher weniger leiden konnte, doch würde so einer zu Saya passen? "Sensei?" fragte Tetsu und holte den Lehrer aus seiner Traumwelt heraus.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Do März 07, 2013 6:49 am

Jasper sah ihr mit gemischten Gefühlen nach. Sie sagte sie würde ihn nicht einfach so aufgeben. Und auf der anderen Seite war da dieser hingebungsvolle Blick auf ihr Handy, besser gesagt, die SMS von diesem Tetsuya, gewesen. Sie war wirklich ein bisschen blöd, oder? Viel offensichtlicher hätte der Junge es ja nicht machen können, dass er etwas von ihr wollte. Ah, da war sein Beschützerinstinkt wieder. Mit einer genervten Handbewegung schob er es beiseite. Sollte sie doch machen was sie wollte. Ging ihn ja nichts an. Pah. Moment. Er musste lachen. Yuki begann seine inneren Monologe zu beeinflussen - das 'Pah' in seinem Kopf eben hatte haargenau nach ihr geklungen, wenn sie ihn mal wieder nachahmte, wenn er ihrer Meinung nach 'beleidigt' war. Jasper stand auf. Er hatte jetzt eine Freistunde. Eigentlich hatte er überlegt, mit einer flüchtigen Bekanntschaft - natürlich weiblich - Essen zu gehen, aber irgendwie war ihm die Lust darauf vergangen. Sollte ja mal vorkommen. Sich streckend ging er die Treppe hinunter. Er würde die freie Zeit wohl nutzen, um sich etwas nach diesem Tetsuya umzuhören.

"Endlich", stieß Jasper nur aus. Er hatte sich den ganzen restlichen Tag nicht mehr anständig konzentrieren können, schob es allerdings auf die Müdigkeit. Er klemmte sich seine Sachen unter den Arm und eilte in Richtung seines Autos. Abgelenkt durch ein Gespräch, in dem Sayas Name fiel, lief er geradewegs in einen Jungen hinein. "Oh, sorry", entfuhr es ihm, dann sah er, in wen er da gestolpert war. Oh, danke Schicksalsfee. Was für eine witzige Idee. Jasper musste sich zusammenreißen, um nicht genervt die Augen zu verdrehen. Das hatte Tetsuya nicht verdient, immerhin hatte er ja eigentlich nichts getan. Etwas von 'nem Mädchen zu wollen war ja nur natürlich, und Saya war nebenbei bemerkt auch ein ziemlich attraktives Exemplar. Das war eine wertfreie Feststellung, sagte er sich, dann ließ er das eben belauschte Gespräch noch einmal an sich vorbeiziehen, ehe Tetsuya ihn aus seiner Gedankenwelt riss. "Äh, ja?" Dankend nahm er die Zettel an, die der Schwarzhaarige ihm hinhielt. Mit einem der Höflichkeit geschuldeten Lächeln stand er auf. "Ihr geht heute bowlen, nicht? Bestell Saya-chan doch Grüße von mir." Kaum hatte er dem Jungen den Rücken zugewandte, schalt er sich innerlich. Was war das denn gewesen? 'Ne Kampfansage? Um Saya? Was fürn' Bullshit. Er schwang sich in sein Auto, drückte das Gas durch und fischte nach seinem Handy. Er brauchte einen Abend mit Yuki. Er brauchte wen zum Vögeln und wen zum Reden. Und vor allem brauchte er 'nen freien Kopf.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Di Apr 02, 2013 9:50 am

"A-Ah..." kam es nur aus Tetsu heraus als er seinem Lehrer hinterher sah. Yuki gähnte lässig in ihrem Schreibtischstuhl und bemerkte, wie ihr Handy anfing zu vibrieren. "Mhh?" dachte sie sich und sah auf den Anrufer. "Oh weh... um die Uhrzeit? Hoffentlich hat Jasper nicht schon wieder ein Wehwehchen" sagte sie kichernd und nahm ab. "Haai?" fragte sie und zündete sich eine Zigarette nebenbei an. "Jasper, was? Was los? Anscheinend klingst du, mal wieder, gestresst. Kommt in letzter Zeit ja öfter vor. Wird dein Leben etwa gerade ein wenig aus den Fugen genommen? Brauchst du ne private Sitzung bei mir?" fragte sie neckisch und zog an der Zigarette. Jasper klang wirklich recht angespannt und dank ihrer guten Menschenkenntniss, wusste sie auch sofort was er da brauchte. Das Angebot war also unausweichlich.

Saya und ihre Freundinnen waren derzeit beim Bowlingcenter angekommen und hatten bereits an einem der Sitze Platz genommen. Getränke und Snacks wurden bestellt und es dauerte auch nicht lange, bis Tetsu und die anderen da waren. Schnell wurden kleine Pärchen gebildet und Tetsu sah nervös zu Saya. "S-Saya?" fragte er und Saya sah zu ihm rauf. "Mhh?" fragte sie, leicht verträumt, da sie ihre Gedanken eher bei ihrem nervigen Lehrer hatte. "Du hast noch kein einziges Mal gespielt? Keine Lust?" fragte Tetsu und Saya schüttelte mit den Händen vor ihrem Körper herum. "Nein nein! Es ist nur... naja, ich bin nicht so gut darin" sagte sie und seufzte. "Ich kann dir ja helfen..." meinte Tetsu und Saya sah ihn an. //Woooow verdammt, diese Kulleraugen... ich, waaaah...// dachte Tetsu und wurde rot. "Gerne.." sagte Saya, treudoof wie sie war. Saya und Tetsu gingen vorne an die Bahn und Saya nahm ihre Kugel. //Schwer >.
Yuki öffnete derweil einem eher mäßg gelaunten Jasper die Tür. "Hallo Sonnenschein" sagte sie neckisch mit einer Tasse Kaffee in der hand. "Auch einen?" fragte sie und ging in Richtung der Küche.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   So Apr 28, 2013 10:05 pm

Tetsu schluckte, denn er wusste was er jetzt eigentlich tun sollte. Unsicher trat er hinter Saya. So machte man das doch, oder? Er konnte sich nicht helfen, der Gedanke wie schamlos ein Mann wie beispielsweise Mr. Poenix diese Situation ausnutzen würde. "Also", er räusperte sich, "du hältst die Kugel schon ganz gut. Jetzt gehst du leicht in die Knie", er drückte sie vorsichtig etwas runter, "schwingst den Arm in einer möglichst graden Linie vor und zurück", er legte seine Finger vorsichtig um Saya's Unterarm, um sie etwas zu dirigieren, "und wenn du ganz vorne am höchsten Punkt bist, lässt du los." Er schwang ihren Arm noch ein paar Mal mit vor und zurück, ehe sie sich traute loszulassen. Tatsächlich sauste die Kugel nur minimal schlingernd auf die Kegel zu und traf auch einige. Als Tetsuya und Saya sich wieder aufrichteten, musste er sich schwer beherrschen, als er die kindliche, überschwängliche Freude in ihren Augen sah. War das vielleicht niedlich! "Und, hast du's verstanden?"

Jasper seufzte nur in den Hörer. "Ja. Ich meine, Nein. Ach verdammt. Wenn ich's wüsste wäre ich jetzt nicht in dieser Lage!" Er parkte sein Auto schwungvoll auf Yukis Auffahrt. "Ich bin eh' schon da, ich klingel' gleich." Ungeduldig schloss er das Auto ab und lief zu Yuki's Tür, selbst ganz erstaunt von seiner schlechten Laune.
Als er eintrat konnte er Yukis amüsierten Blick schon auf sich spüren, ehe er sie ansah. "Was ist?", brummte er nur. Sie schwieg, wartete darauf, dass er mit seinem Problem rausrücken würde. Eigentlich sollte sie ihn besser kennen. Wenn er jetzt ein Gespräche anfangen würde, würde am Ende der Sex auf der Strecke bleiben. Er warf seine Jacke über einen Stuhl, und bewegte sich zielstrebig auf die wartende Yuki zu.

Deutlich später lag Jasper zum ersten Mal seit Tagesanbruch zufrieden da. Yuki's Kopf ruhte mit ihrem vertrauten Gewicht auf seiner Brust, gedankenverloren streichelte er ihre Taille. Beide rauchten. Am Ende war es Jasper, der das Schweigen brach. "Diese Saya", setzte er an, als er Yuki's Körper von mühsam unterdrücktem Lachen vibrieren spürte. "Was ist daran jetzt so witzig?" Sie bedachte ihn nur mit einem Das-hab'-ich-mir-doch-gleich-gedacht-Blick und bedeutete ihm fortzufahren. "Also, sie... Ach, ich hab' keine Ahnung. Erst behauptet sie sie liebt mich ach so sehr und im nächsten Moment rennt sie so 'nem Typen nach. Was natürlich gut ist. So kommt sie eventuell von ihrer Obsession mit mir los. Aber trotzdem - das Teenagermädchen immer so wankelmütig sind." Er schnaubte, wusste selbst dass seine Worte sich anhörten wie sinnlos aneinandergereiht, aber er hatte auch keine besseren um auszudrücken, was ihm durch den Kopf ging.

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Mo Mai 06, 2013 9:14 am

Yuki sah zu Jasper und drückte die Zigarette-danach zufrieden im Aschenbecher aus. "Ach Jasper, du regst dich über Teenagermädchen auf? Ihr Männer seid als tickende Hormonbomben nicht gerade besser. Ich weiß noch genau wie so ein Typ aus meiner Klasse andauernd mit mir schlafen wollte und sich immer gefreut hat wenn er mich gesehen hat, wie so ein kleiner Junge der den Weihnachtsmann sieht" fuhr Yuki fort und setzte sich aufrecht hin. "Dieser Tetsu ist sicher nicht anders als du von vor ein paar Jahren" sagte Yuki weiter und kicherte. "Saya dagegen ist noch völlig von deiner unwiderstehlichen Art geblendet die beispielweise bei mir garnicht wirkt, sondern ich nur meinen Spaß mit dir suche" sagte sie und kraulte Jasper mit ihren manikürten Nägeln an der Brust entlang. "Und du... wirst langsam immer mehr in ein recht interessantes Spiel gesogen. Du hast die kleine an der Angel, hast aber Schiss dass du Ärger bekommst. Jasper Phoenix, der Playboy schlecht hin auf der Uni, mach sich nun Gedanken um eine süße 17 Jährige, die anscheinend selbst nicht weiß was genau in ihr vorgeht. Geh es doch einfach mal auf deine normale Art ran, ohne Mister Charming im Hinterkopf sondern einfach... auf die Jasper-Art. Du bist ein Sturkopf, ein kleiner Angeber aber dennoch ein süßer Kerl, zeig ihr den Jasper und schau was passiert. Mag sie dich immer noch oder versagst (mit Betonung) du?" sagte Yuki und hüpfte nackig auf. "So, ich mach den Sekt auf, ich brauche nach solchen anstrengenden Sitzungen immer ein wenig Alkohol" sagte sie lächelt und huschte in die Küche.

Als Saya ein wenig mit Tesu ins Gespräch kam, merkte sie wie ihr Handy anfing zu vibrieren. Als sie auf ihr Display sah, verzog sie das Gesicht. //Papa...// dachte sie und stand kurz auf um nach draußen zu gehen. "Hi Papa" sagte Saya fröhlich und gign an eine eher ruhigere Ecke. "Schatz, du meldest dich garnicht, wo bist du?" fragte er und Saya schaute auf ihre Armbanduhr. //Mist schon so spät?// dache sie und versuchte die Situation schön zu reden. "Bin schon auf dem Weg Papa, war noch mit Tama im Buchladen, mach dir also keine Sorgen. Ich bin gleich in der Bahn und dann auch schon Zuhause" sagte sie und sah auf ihre Schuhe. "Na dann ist gut, ich kann dich auch abholen" meinte ihr Vater, doch Saya versuchte ihm ds schnell wieder auszureden. "Nein Papa ich... ehm... wollte noch ein wenig mit Tama fahren..." sagte sie und ihr Vater seufzte. "Saya?" fragte er und Saya bekam nur ein süßes "Ja?" heraus. "Sind Jungs bei euch?" fragte sie und Saya biss sich auf die Unterlippe. "Nein Papa, Tama und Ich sind alleine" log sie und hoffte das ihr Vater endlich auflegen würde. "Mhh... okay, du weißt ja, meine kleine Prinzessin hat schon einen Prinzen also lass dich nicht von irgendwelchen seltsamen Kerlen auf eine falsche Fährte ziehen" kam es noch aus seinem Mund ehe er auflag und Saya mit einem Ausatmer an die Wand gelehnt seufzte. "Boah... wenn Papa wüsste" sagte sie leise und ging schnell zu den anderen. "Sorry aber ich muss los, mein Vater schiebt schon Stress" sagte sie und die anderen, besonders Tetsu schauten sie an. "Saya-chan, pass auf dass dein Papa nicht noch die Handschellen rausholt" sagte ihre Freundin. "Als Tochter des Polizeipräsidenten hat man es nicht leicht, pass ja auf, dass du es durch die Prüfung von Sayas Vater schaffst Tetsu" meinte Sayas andere Freundin, was Saya selbst jedoch nicht verstand. "Bis dann" meinte Saya nur und mit Tasche und Jacke, machte sie sich auf dem Weg zu Bahnhof. Es war wie zu erwarten schon dunkel und kälter ist es ebenfalls geworden. //Na klasse... der nächste Zug kommt in ner halben Stunde, villt sollte Papa mich doch abholen...// dachte sie und sah auf ihr Handy. //Was ER wohl gerade macht?//

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Fr Mai 10, 2013 9:19 am

Jasper sah Yuki mit gerunzelter Stirn nach. Er selbst sein? War er etwa nicht er selbst? Er betrachtete nachdenklich seine Hände. Stimmt, am Anfang hatte er wirklich versucht Saya zu erobern, wie er das halt eben so machte. Aber dann hatten ihre Reinheit und Naivität ihm einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Und danach - danach war er doch eigentlich er selber gewesen, in der festen Überzeugung, ihr den Typen zu zeigen, der unter der aalglatten Oberfläche lag, würde sie davon abhalten, sich weiter in die Sache mit ihm reinzureiten.
Ob er Angst hatte vor der Strafe, die einen erwartete, wenn rauskam, dass man sich an 'ne Schülerin rangemacht hatte? Nö, außer ihn feuern konnte die ihm kaum was. Und auch ein Verfahren würde er problemlos überstehen. Geld hatte er ja genug. Er lachte unterdrückt. Manchmal hielt sogar Jasper sich selbst für ein reiches Arschloch. Auf eine Hose verzichtend schlenderte er zu Yuki in die Küche. Sie stand an der Anrichte, hatte ihn zwar gehört, drehte sich aber nicht um. Er trat hinter sie, fing sie in seinen Armen. Sie grinste wissend, als er nahe an ihrem Ohr raunte: "Du kennst mich. Du glaubst doch nicht wirklich, dass es das jetzt schon war."

Einige Zeit später verließen die beiden das Haus, Jasper's Angebot sie zum Bahnhof zu fahren nahm Yuki dankend an. Sie hatte heute wohl noch irgendetwas vor, eine Veranstaltung oder so, auf jeden Fall trug sie die Sorte Kleid, die ihn nur daran denken ließen, es ihr sofort wieder vom Körper zu reißen. Die Sorte Kleid, die sie getragen hatte, als sie sich kennen gelernt hatten. Schmunzelnd ließ er den Motor an. Die kurze Strecke zum Bahnhof war schnell geschafft, und Jasper, von seinem inneren Gentleman getrieben, begleitete sie an das Gleis. Ihr Zug kam genau als die beiden oben ankamen, da Yuki auf ihren hohen Schuhen nur bedingt gut rennen konnte, lieh er ihr eine Hand. Lachend verfrachtete er sie in den Zug, und rief ihr ein "Wir sehen uns" nach. Sie erwiderte das mit einer Kusshand und einem Zwinkern, dann fuhr ihr Zug davon. Jasper seufzte, schob die Hände in die Taschen seiner Jacke und wollte den Bahnsteig gerade wieder verlassen, als er nicht allzu weit entfernt eine nur allzu vertraute Silhouette erspähte. Saya. Eiskalt durchfuhr es Jasper. Ob sie ihn und Yuki gesehen hatte? Sie stand zwar mit dem Rücken zu ihm, konnte sich aber jederzeit umgedreht haben. Dann dachte er nach. Und wenn? Umso besser. Immerhin war er dabei, ihr diese Flausen auszutreiben! Er warf einen kurzen Blick auf die Anzeige der Bahn. Sie würde hier noch eine halbe Stunde stehen. In der Kälte. Im Dunkeln. Am... Bahnhof. Jasper zog resigniert die Schulter hoch und ging zu ihr. Sich neben sie stellend und zu ihr herunter lächelnd sagte er: "Hi Kleine."

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BeitragThema: Re: Love Lessons [Yuuko & #berry]   Fr Mai 10, 2013 12:20 pm

"S-Sensei?!" sagte Saya und erschreckte sich, als sie ihn auf einmal sah. "W-Was für ein Zufall" sagte sie und lächelte und schaute nervös auf den Boden. "Sind sie auch auf dem Heimweh oder wollen sie noch irgendwohin?" fragte sie und da die Bahn eh noch eine Weile brauchte, gingen die beiden in ein kleines Bistro das auf dem Bahnsteig war. Saya bestellte sich einen Kamillentee, da sie Coffein nicht gerade gut vertrug. Zusammen mit Jasper, setzte sich sich an einen kleinen Tisch in dem viel zu engen Bistro. Doch da die Uhrzeit noch keine Rushhour oder ähnliches zeigte, war es dementsprechend ruhig dort.

~ wird fortgesetzt

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Love Lessons [Yuuko & #berry]
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