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 Protect me, my develish Prince

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GBKanto

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BeitragThema: Protect me, my develish Prince   Mo Jul 30, 2012 9:47 am


Luka
"Hach, wieder ein so frustrierend langweiliger Tag hier, ich will wieder mal zu den Menschen, da ist es viel lustiger", dachte ich mir, während ich den Kopf baumeln ließ, meine silbernen Haare von den Sturmböhen aufgefechert, die durch den Wald der Verzweiflung preschten. Jeden Tag war es hier das gleiche, aber was sollte man schon als verdammter tun, als darüber hinwegzukommen? Der einzige Weg, den es gab, das alles zu überstehen, war das beobachten von Menschen oder wenigstens anderen Dämonen. Dafür gab es aber wenigstens diese visuelle Verbindung zu den Menschen. Aber es war wenigstens interessant, den Geschehenissen in den Leben von der einen oder anderen Person zuzuschauen. Seit ein paar Tagen bereits hatte ich meinen Blick nun auf mehrere Menschen gelegt, die das gleiche Schicksal wie ich teilen mussten, denen ich persönlich aber eher wünschte, das sie nicht den gleichen Fehler wie ich machen würden. Ja, ich habe mich ganz selbst in die Hölle gebracht und das einfach nur dadurch, dass ich das ganze Mobbing von früher nicht ertragen konnte und mein Leben mal etwas früher beendet hatte. Dieser Wald gehörte den Selbstmördern und der Zuwachs von diesen war hier eigentlich ziemlich überschaubar. Es gab nur wenige von uns, doch so wie ich mir diese Kinder ansah, die ebenfalls von allen niedergemacht werden, kann ich bereits erahnen, das die ein oder andere Person auch hier landen würde. Da ich wieder einmal nicht wirklich etwas zutun hatte, hatte ich mich entschieden, einfach mal wieder einen Blick auf einen meiner kleinen 'Schützlinge', wenn man es so nennen wollte zu werfen. Doch da ließ ich dieses mal einfach den Zufall entscheiden. Schwupps, schon war mein Blick auf eine Person gefallen. Sasha wurde sie ab und zu mal genannt, wenn ich mich recht erinnerte, aber öfter hatte ich da diverse Beleidigungen gehört. Das Mädchen steckte schon in einer blöden Situation, aber Menschen waren nunmal so. Alle schwach und deswegen suchen sie sich den schwächsten aus der Gruppe und hacken auf diesem rum. Die Gründe waren dann aber doch ziemlich sinnlos. Eigentlich hatte das Mädchen das nun nicht verdient, da gab es schon für andere bessere Rechtfertigungen, aber hey, die Gesellschaft war nun einmal so und wer nicht wusste, wie man sich wehrt, der würde schmerzen leiden, "Würde doch nur irgend einer von den Kindern mal um Hilfe flehen. Ich würde mich so gerne mal an den ganzen Schwächlingen rächen, die der Meinung sind, sie müssten zusammen auf eine Person losgehen", sprach ich nur mit mir Selbst, als ich wieder das Geheul der Bäume hörte, "Naja, aber ich soll mich mal nicht beschweren, wenigstens bin ich nicht so ner blöden Eiche verkommen, die den ganzen Tag einfach nur am Schreien und Jaulen ist. Aber ich sollte mich wohl doch ab und zu in Bewegung setzen, sonst setzte ich ja noch freiwillig wurzeln", fing ich an, guckte mich dann aber doch um und schüttelte den Kopf, "Ich glaube, ich überdenke das doch nochmal, diese Bäume sind schließlich nicht unbedingt freundlich", sagte ich mir dann und lehnte mich an den Baum, weiterhin aufmerksam der 'Übertragung' folgend.
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Klonoa

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Di Jul 31, 2012 10:36 pm

Wieso? Wieso ging es jetzt schon wieder los? Wieso hatte es überhaupt angefangen? Unsicher und verletzt sah Sasha aus dem Fenster ihres Klassen Zimmers. Die ganze Klasse hatte es heute wieder auf sie abgesehen und brachten zu jeder Möglichkeit irgendwas raus, um sie zu verletzen. Nun gut, jetzt war sie es wohl selber schuld. Sie sollte eine äffe Mateaufgabe lösen, doch mit dem ganzen Druck im Rücken war sie einfach daran zerbrochen. Und nun war sie wieder die Dumme, pink haarige und fehlplazierte Sasha, die in ihrem Leben nie was erreichen wir. „Dumme Fotze, was machse überhaupt noch hier in der Klasse?“, „Die hat sich bestimmt in die Oberstufe hochgeschlafen. Anders kanns ja gar nicht sein!“ Ein Messerstich in den Rücken nacheinander. Wann war es dazu gekommen? Wann hatten alle angefangen, sie so zu hassen? Was hatte sie ihnen getan? Alles was jetzt noch zählte, war nicht zu weinen. Darum fokussierte sie ihren Blick weiter nach draußen. Das Wetter war warm, doch ging es auf den Herbst zu und die ersten Blätter fielen von den Bäumen. Im Rücken hörte sie weiter Gemurmel und versuchte sich auf das Ticken ihrer Uhr zu konzentrieren. Wann war es endlich vorbei? Wie lange sie stark bleiben konnte, konnte sie nicht sagen. Sie musste jetzt unbedingt von hier weg. Sie konnte kaum Atmen und ihr war speiübel. Nach einer gefühlten Ewigkeit klingelte es dann auch zu ihrer Befreiung und sie konnte endlich nach hause. Sie war ziemlich schwach und ausgelaucht. Die Leute machten sie fertig und sie war in sich zusammen gefallen. Sie konnte nicht mehr essen, nicht mehr trinken hatte einfach keinen Appetit mehr. Man konnte es ihr im Gesicht und mittlerweile auch an ihrem Dünnen Körper ansehen, doch ihre Mutter verschloss irgendwie die Augen davor und kümmerte sich weiterhin um ihre eigenen Probleme. Immer wieder dachte sie daran ‚Wann hatte das alles angefangen‘ Sie taumelte leicht durch den Park. Gut ging es ihr schon seid Tagen nicht mehr. „Wieso.. wieso kann mich keiner leiden?“ sie stand den Tränen wieder nahe und ihre Stimme zitterte leicht.

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Di Jul 31, 2012 11:22 pm

Luka
"Das arme kleine Ding, ich würde ihr ja zu gerne helfen, aber mehr als Abwarten kann ich ja auch nicht", sagte ich mir seufzend, während ich weiter auf das Bild guckte, was mir ihren Tag zeigte, "Aber es ist noch nicht zu spät. Hmmm, hätte ich doch nur irgendwo hier nen Transfer-Stein, dann könnte ich wenigstens kurz runter, um ihr den hilfreichen Tipp zu geben, mich zu rufen, aber die Dinger hab ich ja auch nicht mehr. Wie es wohl dem Kind geht, dem ich den Rat gegeben habe. Als ich verschwunden war, schien es ihm ja gut zu gehen, aber man weiß ja nie. Hach, am besten mache ich mich mal auf die Suche nach einem der Klunker, ich will hier nicht unbedingt versauern und sie braucht meine Hilfe. Die anderen, denen ich nachgucke, denen geht es ja noch halbwegs gut. Also los", dachte ich mir und fing an, den Wald nach einem leuchtenden Klunker zu durchsuchen. Eine gefühlte Ewigkeit vergang, als ich einen gefunden und zwischen den Wurzeln von einem der unfreundlichen Bäume hervorziehen konnte. Sicherlich, dem Typen im Baum wird es nicht gefallen, aber ich brauchte den Stein nunmal. Ich öffnete wieder einmal die Übertragung und schwupp, schon war ich da, wenn auch nur in mentaler Form, aber was brauchte ich mehr, als in ihren Kopf zu reden. Schnell huschte ich zu dem Mädchen, natürlich vollkommen ungesehen und lauschte noch der Frage, "Das stimmt nicht. Jemand beobachtet dich von einem sehr weit entfernten Platz. Du musst ihn einfach nur rufen und er wird für dich da sein, versprochen", sagte ich ihr, bevor ich dann auch wieder verschwand und wieder in diesem verfluchten Wald feststeckte, "Okay, diese Transfersteine sind der letzte Schrott. Ich war ja kaum ne Minute da. Egal, die Nachricht ist rüber gekommen und so verzweifelt wie sie ist, wird sie wahrscheinlich schon auf eine Geisterstimme hören. Aber jetzt gucken wir ihr erstmal weiter zu, wie sie sich so schlägt", sagte ich zu mir selbst, stütze meinen Kopf auf meine Hand und guckte dann weiter auf die 'Übertragung von ihrem Leben. Aber irgendwie fühlte ich mich schon fast in der Menschenwelt. Ich war mir sicher, das sie nach mir rufen würde, wenn sie so verzweifelt ist. Trotz allem war ich in dem Punkte ziemlich ungeduldig. Ich wollte da jetzt eigentlich schon runter, aber selbst wenn sie rufen würde, ich würde ja frühestens am nächsten Morgen da unten sein. Aber nichts geht ohne abwarten, so ist das nunmal leider.

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Mo Aug 06, 2012 9:29 am

Sasha griff sich an den Kopf, als sie plötzlich diese Fremdartige Stimme hörte „NEIN!“ schrie sie verzweifelt und fiel auf ihre Knie. „Nein! Beobachten reicht nicht!“ schrie sie wieder durch die Späte Mittagsruhe und fing an, leise in sich rein zu weinen. „Beobachten reicht nicht!“ flüsterte sie nun wieder voller Trauer. Es fing an zu regnen und sie saß so auf dem Boden und bewegte sich nicht mehr. Zu schwach aufzustehen und zu Müde, weiter zu machen. Sie saß da und horchte, ob die Stimme vielleicht wieder kommen würde. War sie nun schon zum Psychopath geworden? Paranoid? Nun gut, Paranoid war sie schon immer gewesen, aber war es nun schon so ausgeprägt, dass sie auf dem Boden in einem Park saß und darauf wartete, eine Fremde Stimme zu hören? Nach einiger Zeit find sie an langsam und bedacht aufzustehen und kämpfte gegen die schwarz werdende Welt an. Dieses Gefühl kursierte schon sein gestern Mittag in ihr rum. Ihr Blutdruck war im Keller, ihre Lippen fühlte sich taub an und sämtliche Farbe im Gesicht hatte sie mittlerweile auch verloren. Sie kämpfte sich durch die Straße nach Hause, wo sie niemand empfing. Niemand war zu Hause und niemand würde heute mehr nach Hause kommen. Ihre ‚Mutter‘ hatte lediglich einen Zettel dagelassen und schrieb das sie bei irgendeinem Typen namens Markus übernachten würde. „Wie eine Hure!“ ihre Mutter hatte in den letzten Monaten fast jede Nacht ihren Lover gewechselt. Kein Wunder das Sasha zu Hause kaum noch was zu essen bekam, ihre Mutter war ja auch fast nie zu Hause! Jedoch wollte Sasha auch gar nichts mehr essen. Sie wollte gar nichts mehr! Nicht mal mehr leben.

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Di Aug 07, 2012 5:51 am

Luka
Ich guckte dem ganzen Schauspiel zu und fasste mir nur selbst an den Kopf, "War es den so schwer, meinen Namen zu rufen?!", fragte ich mich und raufte mir die Haare, "Jeder der meine Stimme hört, weiß wie ich heiße, aber wieso weiß sie es nicht!!! Arghhh, das wird nichts, wenn ich abwarte. Ich muss nochmal mit ihr reden. Ich brauche noch einen von den Klunkern", sagte ich mir und rappelte mich auf, "Als Böser hat man es so viel einfacher, aber warum sollte ich die Armen den auch noch reinlegen, wo es ihnen doch so schon dreckig genug geht. Das Suchen nach den Steinen funktioniert nicht gut, ich brauche einen hochwertigen Stein, damit ich wenigstens etwas mehr Zeit habe, um ihr auch zu erklären, wie ich ihr helfen kann", sagte ich zu mir selbst und seufzte, "Scheint so, als müsste ich die Münzen vom letzten Mal wohl doch ausgeben. Es geht aber auch nicht anders. Dann mal los", sagte ich mir und ging dann auch durch den Wald an den Anfang des Waldes, wo ich dann stand und pfiff, als ein kleines Wesen mit großen Ohren zu mir guckte, "Hast du Geld?!", fragte es mich und ich nickte einfach, "ich brauche einen von den guten Klunkern", meinte ich dann und er kam zu mir rüber mir den Stein hinhaltend, "Münzen gegen Ware", meinte er und ich gab ihm die Münzen, bekam dafür dann den Stein und machte mich auf den Weg zum Wald, "So, mit dem Steinchen hier habe ich mehr Zeit, um zu ihr durchzudringen. Dieses mal muss es klappen, sonst muss ich wieder einen der Klunker suchen, falls es dann schon nicht zu spät ist", sagte ich mir und öffnete die Übertragung, als ich das Mädchen in ihrem Zimmer sah. Es dauerte keine Sekunde und wieder war ich in Mentaler Form da, jedoch stärker. zwar war ich noch unsichtbar, aber das Mädchen würde mich sicherlich wahrnehmen. ich setzte mich hinter sie und legte meine Arme um ihre Schultern und kam mit dem Kopf an ihr Ohr heran, "L... U... K... A...", flüsterte ich dann und hauchte in ihr Ohr, "Sobald du mich nicht mehr spürst, ruf den Namen einfach... Ruf meinen Namen einfach und ich werde so früh es geht bei dir sein, aber verstehe, das ich nicht sofort da sein kann...", flüsterte ich weiter und streichelte etwas ihre Stirn, "Du bist eine starke Person Sasha... Du gibst nicht so schnell auf wie andere, aber jeder verliert einmal die Kraft... Aber wenn du es dir von Herzen wünschst, dann werde ich für dich kämpfen..." flüsterte ich in ihr Ohr und nahm meine Hand von ihrer Stirn und streichelte noch kurz ihre Wange, "Ich spüre, das ich auch gleich wieder wegsein werde... mein Name wird in deinem Herz ein Echo finden. Sobald du es hörst, rufe nach mir und ich bin für dich da, aber bis dahin muss ich mich von dir verabschieden...", sagte ich, bevor ich merkte, wie ich auch wieder in meine Welt gezogen wurde und dort erst einmal auf meine Hände starrte. "Ich ahne schreckliches, wenn sie nicht nach mir ruft", sagte ich zu mir und schüttelte den Kopf, die Übertragung öffnen, "Sie wird mich schon verstanden haben."

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Sa Aug 11, 2012 5:53 am

Ihr wurde Kalt, als sie das Gefühl bekam jemand wäre bei ihr. Die Worte ließen ihr Herz gefrieren und als sie sich wieder alleine Fühlte, klappte sie auf dem Wohnzimmer Boden zusammen. Sie war nicht alleine.. Luka.. Luka… „LUKA!“ schrie sie, wie es gewünscht wurde. „KOMM ZURÜCK!“ fast wie ein Befehl, von einem geschlagenen König, der auf dem Boden hockt und seine letzten treuen Untertanen vergrault. „bitte!“ Sie konnte einfach nicht mehr. Dieses Gefühl, welches sie hatte als er da war.. es war unbeschreiblich. Vielleicht war sie doch nicht alleine, aber beim besten Willen, konnte sie dem Namen kein Gesicht zu ordnen. Jedoch war es wieder mal ihr Bauchgefühl und wahrscheinlich auch der Fakt, das sie verzweifelt war, der Auslöser für das glauben seiner Worte. Sie saß auf dem Boden und legte sich hin, sie konnte und wollte jetzt nicht mehr. Stunden lang lag sie dort und wartete auf das kleinste Zeichen, dass jemand kommen würde. Es wahr wahrscheinlich wieder die Paranoia die am frühen Abend mit ihr geredet hatte. Sie wurde immer trauriger, sie war wohl doch allein. Wie konnte sie es auch nur Wagen, an etwas zu glauben, das sie nicht sehen konnte? Vielleicht auf irgendeine komische Art fühlen, aber immer noch nicht sehen? Nachdem sie sich weiter selbst fertig gemacht hatte, weinte sie sich in den Schlaf. So schlapp, dass selbst der Boden auf dem sie lag, ihr wie das Paradies vorkam.

// klein, aber fein :$ Sorry ;** hoffe Sasha tut das, was du dir erhofft hast :DD ?? //

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Sa Aug 11, 2012 10:09 am

//Nicht schlimm, das nicht lang ist und das reicht dem guten Luka vollkommen aus um sein Ziel zu erreichen :D//

Luka
"Sie hat es getan, sie ist ein gutes Mädchen", sagte ich mir glücklich und wartete einfach nur darauf, das sie auch wirklich einschlafen würde. Sicherlich war es auf dem Boden sehr ungemütlich gewesen. Als sie dann schlief, folgte ich ihrem Ruf auch bereits und nach einer kurzen Weile war ich auch bereits in der Wohnung gewesen, wieder einmal vergessend, das es absolut nicht normal war, in der Menschenwelt ohne Kleidung zu erscheinen, aber das war ja auch halb so wild, schließlich gab es an mir wirklich nichts zu sehen. Ich ging zu dem Mädchen und hob es vorsichtig auf, sie auf den Armen nach oben tragend und sie dort in ihr Bett legend, die Decke über sie legend und ihr leicht über die Stirn streichelnd, "Ab jetzt wird alles besser werden, Sasha", sagte ich mit friedvoller Stimme und setzte mich auf den Stuhl an ihrem Bett und guckte zum Bett, //Es wird ihr wohl nichts ausmachen, wenn ich sie beim schlafen beobachte, schließlich beobachte ich sie doch täglich und wirklich etwas besonderes ist nicht an ihr, außer ihrem Charakter. Aber ich warte einfach mal die Nacht über. Sie wird ja schließlich wissen wollen, wer ich bin//, dachte ich mir und lehnte mich an die Lehne des Stuhls, //Schlafen kann ich sowieso nicht. Ich könnte mir natürlich schnell mal Klamotten klauen, aber sein muss das jetzt nicht. Außerdem reagieren diese Menschen immer so lustig, wenn sie mich sehen//, dachte ich mir noch, bevor ich den Kopf zur Seite fallen ließ und darauf wartete, das es Morgens werden würde, da die Mutter von ihr ja sowieso nicht kommen würde.

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Mo Aug 20, 2012 3:10 am

Das sogenannte kitzeln der Sonnenstrahlen auf ihrer Nase weckte sie langsam. Wieso war es hier so weich? Sie war doch auf dem Boden eingeschlafen und das sollte alles andere als Bequem sein, ja es fühlte sich sogar wie ihr geliebtes Bett an. Langsam strich sie mit den Händen über die Weiche Oberfläche. Tatsache! Es war wirklich ihr Bett. War vielleicht schon ihre Mutter nach Hause gekommen und hatte sie ins Bett getragen, bevor sie aufgewacht war? Die Idee war so unmöglich, wie das einfrieren der Hölle, das wusste Sasha. Aber wieso lag sie in ihrem Bett? Nun öffnete sie auch ihre Augen und blinzelte ein paar Mal, bis sie sich an die Helligkeit gewöhnt hatte. Ein entspanntes strecken und dann folgte endlich ihr Blick durchs Zimmer. Auf der anderen Seite ihres Bettes saß doch tatsächlich jemand. Erschrocken zuckte sie zusammen und war darauf bedacht, die stellen ihres Körpers die nackt waren, unter der Decke zu verstecken. „Wer zum Teufel bist du? Geraldine ist nicht zu Hause!“ Geraldine war ihre Mutter. Wollte er zu ihr? Oder vielleicht war es sogar ein Einbrecher „ICH KANN DIR ALLES GELD GEBEN,ABER BRING MICH BITTE NICHT….“ Was war an dieser Idee eigentlich so abwegig? Wollte sie nicht endlich ein Ende der schmerzen haben? Sie stockte und betrachtete diese hellheutige Gestalt näher. Silberne Haare und… nackt? Sie sah sich die Stelle, wo eigentlich sein Geschlechtsorgan sein sollte genauer an und zog eine Augenbraue hoch. Ein kleines schmunzeln konnte sie sich nicht verkneifen. „Du bist.. Nackt? Aber wo… bist du eine Frau oder ein Mann?“ ihr kam es komisch vor, dass sie plötzlich so ein Interesse an diesen Einbrecher entwickelte. Sie krabbelte über ihr Bett näher zu ihm rüber und beugte sich mit ihrem Kopf so, dass sie seinen Schritt besser betrachten konnte. „Du siehst aus wie ein Mann, zu mindestens im Gesicht und du hast auch keine Brüste.. aber das hier?!“ sie fing an lauthals zu lachen und streckte eine Hand zu seinem Schritt, nachdem sie sich vor Lachen den Bauch gehalten hatte „Darf ich dich da mal anfassen? So was habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen.. und ich glaube das werde ich auch nie mehr sehen!“ sie war sich ihrer Dreistigkeit nicht bewusst. Das sonst eingeschüchterte Mädchen war voller Tatendrang. Dieses etwas auf ihrem Sessel war ein Wunder! Gespannt wartete sie seine Antwort ab, obwohl sie ihre Hand kaum stoppen konnte. Das unbekannte erkunden war gerade ihre devise.

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Mo Aug 27, 2012 12:43 am

Luka
Ich wartete und wartete und wartete weiter. Die Nacht zog vorüber, während das Mädchen scheinbar noch im Tiefschlaf war. Nach einer Weile wurde mir langweilig, doch ich wartete weiter. Es wäre unhöflich und respektlos, an ihre Sachen zu gehen. Da fiel mir jedoch ein, das es vielleicht eine gute Idee war, sie schonmal mit meinem Wappen zu zeichnen. Mich würde es stärken und ein Tattoo ähnliches etwas würde sie schon nicht stören. Das mit der Zeichnung in der Nacht, die sich langsam dem Tag zuwendete, ging ziemlich schnell. Ein kurzes Hände über sie halten und das Abwarten auf das rote Leuchten, welches das Wappen symbolisierte und dann war es vorbei. Weiteres warten und nach gefühlten Millenien wachte das Mädchen dann auch endlich auf. Ihre Reaktion war jedoch deutlich witziger als die Reaktion von all den anderen, auch wenn sie etwas überraschend war. Als diese dann bei mir war und der festen Überzeugung war, sie müsste mir zwischen die Beine Grabschen, griff ich einfach nach ihrem Handgelenk und ließ sie das Berühren, was sie so unbedingt berühren wollte. Als sie dann fertig war, drehte ich mich zu dem Mädchen um und schnipte ihr leicht gegen die Stirn.
"Also wirklich, du bist aber wirklich mal anders als die Anderen", meinte ich und ein leichtes Lächeln legte sich auf meinen Lippen nieder, "Aber im Vergleich zu den meisten siehst du noch ziemlich gut aus, auch wenn es dir nicht sonderlich gut geht", sagte ich dann noch und aus prinzip wuschelte ich dem Mädchen durch das so oder so zerzauste Haar, "Naja, aber will ich mich mal vorstellen, auch wenn du mich eigentlich kennen müsstest. Mein Name ist Luka und ich habe dich gestern darum gebeten, mich zu rufen. Auch wenn ich mittlerweile mindestens 108 Jahre alt sein müsste, bin ich so gesehen 16 geblieben. Wegen dem, was dich da so begeistert hat: ich bin kein Mensch und das hier ist vorübergehend nur eine Übergangsform, die ich größtenteils aus dem Wald der Verzweiflung hab mitgehen lassen. Achja, verwechsel mich nicht mit irgendeinem großkotzigen Engel, der den Menschen ja so unbedingt helfen will. Ich komm von unten, aus der Hölle und bin ein Formwandler", meinte ich und hielt ihr meinen Arm hin, der in sich einfach zerfiel und im nächsten Moment die Form von einem Bein hatte, "So schnell geht das", meinte er, bevor er seinen Arm wieder in den normalen Arm verwandelte, "Aber kommen wir zum Punkt. Ich hab mir deine Misere schon eine ganze Weile angesehen, bevor ich mich entschieden habe, dir zu helfen, aber jetzt siehst du ja, wie ich mich entschieden habe. Achja, irgendwo auf deinem Körper müsste das Zeichen einer Rosenblüte sein, das heißt, dass wir verbunden sind", meinte ich und legte den Kopf schief, "Aber jetzt los, du musst dich fertig machen, ich mach uns was zu essen. Schließlich müssen wir ja in die Schule", meinte ich und stand schonmal auf, "Und mach dir wegen meinem Aussehen keine Sorge, Wechsel Junge zu Mädchen und umgekehrt ist ein Kinderspiel."

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Fr Sep 14, 2012 8:51 pm

Nachdem sie ihm wirklich zwischen die Beine gegrapscht hatte und von dem was sie da spürte noch begeistert war, hörte sie ihm zu. „Momentmal, du bist Luka? Und du bist ein… was? Und ein Zeichen auf meinem Körper?“ verwundert suchte sie ihren Körper ab und fand schließlich die kleine Rosenblüte auf ihrer Leiste wieder. Sie strich zärtlich drüber und sah dann wieder zu Luka. „Das ist doch alles total kurios!“ Doch der Wechsel von Arm nach Bein war definitiv kurioser. „Okay, mag ja alles schön und gut sein, auch wenn ich es noch nicht ganz verstehe, aber eins kann ich dir sagen!“ sie sah ihm in die Augen. Normalerweise schlug sie nie jemanden einen Wunsch ab und tat immer das, was man ihr sagte. „Ich mache dir essen und gebe dir sogar Anziehsachen, aber ich werde nicht zur Schule gehen. Wobei ich das ’Wir‘ auch nicht verstehe. Schließlich gehst du doch nicht mal auf meine Schule! Vielleicht Träume ich auch einfach noch. Sowas gibt es doch gar nicht!“ im gleichen Moment wo sie das sagte, kippte ihr Kreislauf und ihr wurde schwarz vor Augen. Sie hatte seid Tagen nicht mehr richtig gegessen und ihre Gesichtsfarbe ähnelte auch mehr einem Gespenst, als allem was Gesund ist. Sie presste die Lippen aufeinander und fand sich liegend im Bett wieder. Sie war wohl wirklich nach hinten weg gekippt. Essen wäre vielleicht wirklich eine gute Idee, mit dem unterschied das sie nichts richtiges im Kühlschrank hatten. Ihre Mutter war in letzter Zeit noch weniger als sonst zu Hause, nicht das sie den Einlauf tätigen würde, aber sie hinterließ normalerweise etwas Geld, was jetzt schon eine weile her war und jetzt sollte sie ihn/sie auch noch mit verpflegen? Aber Luka würde doch nicht bleiben, oder?

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Di Sep 18, 2012 3:33 am

Luka
"Die übliche Reaktion", meinte ich seufzend, als ich nur noch mitbekam, wie das Mädchen plötzlich wieder umkippte. Das war nun doch eine neuere Reaktion. Aber Kreislaufzusammenbrüche sind mir ja auch noch nicht untergekommen. Anscheinend hab ich immer nur die getroffen, die sich auf dem schnellsten Weg vom Leben verabschieden wollten. Aber dagegen musste man erst einmal etwas unternehmen. "Du hast mich überzeugt, heute gehen wir nicht zur Schule, ich geh schnell was zu Essen holen und du bleibst solange hier. Am Besten bewegst du dich nicht, ich hol dir schnell was zu trinken", sagte ich ihr, bevor ich aufstand und in Richtung Tür ging, "Wir gehen dann zusammen zur Schule, wenn es dir wieder besser geht und vergiss nicht, Lächeln."
Nach meinem Kommentar war ich auch bereits aus dem Zimmer raus, mich auf den Weg in die Küche machend, um dort für Sasha etwas zu trinken zu holen. //Ein so schönes Mädchen sollte nicht von ihrer eigenen Klasse so fertig gemacht werden, dass sie einfach nur noch dahin vegitiert. Ich muss wohl ein paar Leuten ordentlich manieren beibringen//, dachte ich mir, als ich unten angekommen war. Dann griff ich einfach nur nach einem Glas und guckte in den Kühlschrank, //Die Mutter ist auch unverantwortlich, das ist ja unfassbar. Hmm, scheinbar muss ich erstmal dafür sorgen, dass das Mädchen ordentlich leben kann//, dachte ich mir, bevor ich die Flasche Wasser nahm und ins Gefrierfach guckte, "Wenigstens haben sie Eis da, ein Wunder", sagte ich mir flüsternd, bevor ich etwas Eis in das Glas füllte und dann Wasser hinzugoß. Im Anschluss kam ich mit Glas und Flasche wieder nach oben in das Zimmer von Sasha, ihr das Glas hinreichend und die Flasche abstellend, bevor ich mich wieder in Richtung Tür drehte, "Ich besorge mal schnell etwas, um was zu Kochen, was dich fürs erste wieder auf die Beine bringt. Achja, mach dir wegen dem Geld keine Sorgen, ich kenn da meine Tricks. Ob es unmoralisch ist? Kann gut sein, aber es ist für einen guten Zweck und alles kann man zurückzahlen, also macht das nichts aus. Hauptsache wir kriegen dich wieder auf die Beine", meinte ich mit ernstem Blick, bevor ich dann schon im Türrahmen stand, "Ich bin dann später wieder da", sagte ich noch, bevor ich weiter nach vorne ging, mich langsam in einen Hund verwandelnd und in dieser Gestalt aus dem Haus ging, mich auf den Weg machend, Lebensmittel zu klauen.

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Di Sep 18, 2012 5:21 am

Sasha bekam ein zaghaftes lächeln zur Verabschiedung auf die Reihe und griff dann nach der Schüssel. Wieso war Luka für sie da? Hatte sie ihn wirklich verdient? Und musste sie dafür irgendeinen Preis zahlen, außer sein Zeichen auf ihrem Körper zu tragen? Sie Ass Ein, Zwei Löffel und lies das kalte Eis die Kehle runter rinnen. Sie warf sich seufzend in ihre Kissen und wollte dann ihre Haare aus ihrem Gesicht kämmen. Haare bekam sie zu fassen, jedoch waren sie so locker, dass sie sie mit dieser kleinen Bewegung schon ausgerissen hatte. Plötzlich hatte sie ein kleines verblasstes Pinkes Büschel in der Hand. Mehr als Stroh und sie hatte schon lange nicht mehr ihre schöne, gesunde Farbe. Das lag aber auch daran, dass sie schon vor Monaten mit der richtigen Pflege aufgehört hatte. Lieber hatte sie so helles, nicht mehr ganz so Pinke haare als sich weiter die Sprüche der anderen über ihre Signalfarbenden Haare anzuhören. Es folgte eine bedauernde Handbewegung, die den Büschel zu Boden gleiten lies und ein weiterer Löffel von der kalten, zuckerhaften Substanz. Durch den hohen anhalt von Zucker stieg ihr Blutdruck schon gut an. Ihre Finger kribbelten nicht mehr und ihr war auch nicht mehr ganz so schwarz vor den Augen und sie war schon so weit, das sie einen Bärenhunger verspürte, was Luka wohl mitbringen würde?

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Mi Sep 19, 2012 11:10 pm

Luka
Wirklich lange brauchte ich für meine Besorgungen nicht, aber schließlich stand man als Gesandter der Hölle immer auf der sicheren Seite. Man musste es lediglich richtig machen. Ich besorgte alles mögliche, nicht nur um Essen für jetzt zu machen, sondern auch um für die nächsten Tage etwas zu machen. Es war zwar noch früh am Morgen, aber das machte jetzt keinen Unterschied, schließlich brauchte Sasha eine Mahlzeit, die ihren Hunger erstmal richtig stillt und sie zu Kräften kommen lässt und nicht irgendeine Scheibe Toastbrot mit billigem Belag. Als ich mich dann, von meinen Tricks gebrauch machend, in allen möglichen Läden durchgeschnorrt und durchgestohlen hatte, kam ich nach einer Weile wieder an, ging jedoch nicht direkt nach oben zu Sasha, sondern machte in der Küche schonmal alles bereit, bevor ich nach oben ging.
"Bin wieder da", sagte ich halbwegs freundlich, aber eher neutral, "Ich hoffe du hast nichts gegen eine ordentliche Portion gebratenes Schweinefleisch mit viel Reis und Soße. Ich rufe dann einfach, wenn das Essen fertig ist, okay?"
Ohne auf eine richtige Antwort zu warten, ging ich auch schon wieder nach unten, mich direkt in die Küche stellend. Das ich erst vor ihrer Haustür meine menschliche Gestalt angenommen hatte, ließ ich vorerst unerwähnt, da es sicherlich noch lustig werden könnte, wenn sie denkt, ich würde nackt durch die Straße laufen. Mich an den Herd stellend, stellte ich direkt mehrere Pfannen auf den Herd und fing an, das Fleisch zu schneiden, während das Öl erhitzt wurde. Als dieses fertig war, gab ich das Fleisch dazu und füllte den Reiskocher mit Reis, diesen auf den Tisch stellend. Ein wenig Zeit verstrich, während ich unten in der Küche stand, doch nach einer Weile war ich dann endlich fertig. Das Fleisch in eine große Schüssel flüllend, stellte ich diese auf den Esstisch und holte Schüsseln, aus denen man den Reis essen könnte und stellte auch diese auf den Esstisch. Im Anschluss noch den Reiskocher, damit der Reis schön warm blieb und stand dann ich Kochschürze unten am Tisch.
"Sasha, Essen ist fertig!", rief ich laut und fing dann an, auf das Mädchen zu warten, als mir einfiel, das ich noch Besteck holen müsste, was ich dann auch schnell nachholte.

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Mo Okt 15, 2012 12:52 am

Als Sasha hörte was Luka vorhatte zu kochen, zog sich ihr Magen fast vor Freude zusammen. „oh Mann, ich habe schon lange nichts mehr richtiges und selbstgekochtes gegessen!“ Ihre Laune stieg und sie schaffte es sogar auf zustehen und sich umzuziehen. Ein, zwei Bürstenstriche durch ihre Haare und auch ihre Haare lagen wieder etwas normal. Doch fand sie, das dieses essen was besonderes ist. Nicht nur das sie seit langer Zeit wieder mit jemanden zusammen etwas essen würde. Es war auch noch so ein leckeres Gericht. Sie schnappte sich also auch die Wimperntusche von ihrer Mutter und trug zwei Schichten auf. Jetzt sah sie wirklich wieder etwas besser aus. Ein freudiges lächeln spielte auf ihren Lippen rum, da Luka endlich schrie, dass das essen fertig sei. Etwas zu schnell wollte sie die Treppen runter und ihr wurde wieder schwindelig und schwarz vor Augen, doch sie hielt sich am Geländer fest und nach ein paar Herzschlägen ging auch dieses hässlige Gefühl wieder um. „ich komme!“ trällerte sie und ging die Treppen aber nun etwas bedächtiger runter. „ Oh es durftet herrlich!“ der Geruch, der nun in ihre Nase stieg, haute sie fast von den Socken. „Ja Halleluja. Du hast nicht nur kein Geschlechtsorgan, du kannst anscheinend auch noch gut Kochen! Gutes Essen ist gut! Gutes Essen bringt gute Laune!“ Das sosnt so stille Mädchen blühte bei dem Gedanken an das leckere Essen auf und lachte, doch schämte sich dann direkt wieder und die Angst stieg in ihr hoch. Er würde jetzt bestimmt auch irgendeinen Spruch über sie fällen. Entweder weil sie sich geschminkt hatte, oder sogar ihre Haare etwas in Ordnung gebracht hatte. Sie hatte das Werk des teufels hervorgehoben. Sie sei eine Hexe, hallte die Erinnerung von dem was die anderen jetzt alle sagen würden, in ihrem Kopf umher. Vielleicht würde er sich aber auch über ihr erfreuliches Gemüt lustig machen. Das machten die Menschen immer… immer wenn sie etwas Positives in ihrem Leben sah. „Ich.. eh.. Es tut mir leid!“ ein unterwürfiger Blick und dann setzte sie sich still an den Tisch. Ja, sie lies sich auch in ihren eigenen vier Wänden nieder walzen.

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   Fr Nov 02, 2012 3:48 pm

Luka
Als ich bemerkte, wie fröhlich Luka war, war das schon eine Erleichterung, schließlich sollte das Essen auch dazu beitragen und nicht nur zur Stärkungen, auch wenn das der Hauptfaktor war. Doch nachdem diese sich entschuldigt hatte und wieder stiller geworden war, schüttelte ich den Kopf und stellte mich zu Sasha, meine Hand an ihre Wange legend und sie vorsichtig zu mir drehend, dass sie mich angucken könnte. "Wofür entschuldigst du dich?", fragte ich dann und streichelte ihr vorsichtig durchs Haar, "Du hast ein wirklich angenehmes Lachen und wenn du fröhlich bist, wird es dir schneller wieder besser gehen. Du musst dir keine Sorgen machen, dass ich dich beleidige oder irgendjemand anderes jemals wieder versuchen wird, dich nieder zu machen. Ich bin dein Beschützer und aus diesem Grund musst du keine Angst vor mir haben, okay? Wenn dir nach Lachen zu mute ist, dann lach einfach, schließlich hört es sich sehr angenehm an", meinte ich dann noch locker und streichelte ihr noch einmal mit dem Handrücken meiner rechten über ihre linke Wange, "Aber jetzt lass uns essen, schließlich hast du dich ja so darauf gefreut."
Fertig gesprochen, setzte ich mich auch direkt gegenüber von ihr an den Tisch und nahm mir etwas Reis in die Schüssel, Oben drüber Fleisch legend und Soße über dieses Gebilde gießend. Als Sasha auch etwas in der Schüssel hatte, wünschte ich ihr noch einen guten Appetit, bevor ich dann bereits anfing zu futtern. Es war belebend, nach einer komplett schlaflosen Nacht etwas Essen zu können und die Atmosphäre war auch irgendwie entspannt locker. Man fühlte sich hier sehr viel wohler, als man es anderswo vielleicht tat. Zumindest fühlte ich mich hier wohler und meiner Meinung nach hat mir die Zubereitung funktioniert, auch wenn die Soße ein wenig intensiv war, aber darüber würde man hinwegsehen können, dachte ich zumindest. Nachdem nun auch ein wenig Zeit verstrichen war, wobei es sich wohl doch eher um eine ganze Weile handelte, war alles, was auf dem Tisch stand, weggefuttert und ich saß glücklich am Ende des Tisches, zu Sasha auf die andere Seite luckend. "Und, wie hat es dir geschmeckt?", fragte ich freundlich und stand schon einmal auf, die Sachen in Richtung Küche tragend, "ich hoffe ich habe dich mit meinen etwas eingerosteten Kochkünsten nicht zu sehr enttäuscht", meinte ich Lachend und sortierte die Sachen in den Geschirrspüler ein, die Pfannen mit der Hand auswaschend, genauso wie den Reiskocher.

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BeitragThema: Re: Protect me, my develish Prince   So Nov 04, 2012 9:44 am

Sasha zuckte zusammen, als Luka sie plötzlich erst im Gesicht berührte und dann durch ihre Haare fuhr. Sie sah ihm in die Augen, er sah so real – so echt aus. Und doch konnte sie es einfach nicht akzeptieren. Er hatte kein Geschlechtsteil, war also mehr ein ‚es‘ und er konnte die Gestalt ändern. Doch wo sollte dann das Reale essen herkommen, dessen Geruch sie fast Sabbern lies? Misstrauisch guckte sie auf ihren Teller und pickte etwas auf die Gabel, um es dann langsam an dem Mund zu führen, so als hätte sie angst sie würde dann sehen, dass sich alles in einen Traum verwandeln würde und das Essen mit einem lauten Knall plötzlich weg war. Als sie jedoch den Geschmack und den wiederstand spürte, übernahm sie ein erleichtertes und Genussvolles stöhnen. Danach konzentrierte sie sich nicht mehr darauf, wer oder was echt war. Sie aß das Essen, ohne auch nur noch einmal Angst zu haben, es würde sich auflösen. Wenn sie ehrlich war kam sogar ein bisschen gier in ihr hoch. Sie hatte schon lange nichts selbst gekochtes mehr gegessen, doch noch länger hatte sie nichts geschmackintensives mehr geschmeckt. Sasha konnte förmlich spüren, wie die tausend einzelnen Geschmacksknospen auf ihrer Zunge aufplatzen, um jeden der Geschmäcke in sich aufzunehmen. Nachdem sie sich total überessen hatte und nun eine leichte Übelkeit verspürte, sah sie wieder zu Luka und bedachte seine Worte. „Eingerostet? Du hast also wirklich schon mal gekocht und warst auf dieser Welt?“ da stellte sich ihr direkt die nächste Frage in den Weg. „Du hast gesagt du wärst für mich gekommen… warst du schon mal auf dieser Welt? Bei jemanden… wie… mir?“ gespannt sah sie ihn an. Ein brennendes Interesse fraß sich in sie hinein. Wie ging es den Menschen jetzt? Wie oft war er schon für jemanden gekommen? Wie lange würde er bleiben? Und… würde er nun öfters so gut kochen? "Es... es war übrigens sehr lecker! Hab vielen dank" fügte sie noch leicht flüsternd hinzu

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